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            <title>Bundesjugendwerkskonferenz 2022: Alles</title>
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                <title>Bundesjugendwerkskonferenz 2022: Alles</title>
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                        <title>IA5NEU: Kapitalismus abschaffen!</title>
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                        <author>LJW Thüringen, LJW Hamburg</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/kapitalismus-abschaffen-61990</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dass wir als Jugendverband in der Tradition der Arbeiter*innenbewegung und des demokratischen Sozialismus<br>
jetzt und in Zukunft für die Abschaffung des Kapitalismus einstehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gespräche im informellen Rahmen haben uns dazu veranlasst die Positionierung des Jugendwerks<br>
zu diesem Thema noch einmal eindringlich zu verdeutlichen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir finden Kapitalismus schlecht und ungerecht. Wir wollen, dass alle im Jugendwerk das auch finden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:32:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA4NEU: Putins Krieg in der Ukraine stoppen, Solidarität zeigen und leben Militarisierung verhindern, Sozialstaatlichkeit erhalten</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/Putins-Krieg-in-der-Ukraine-stoppen-Solidaritat-zeigen-und-leben-Mili-19879</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/Putins-Krieg-in-der-Ukraine-stoppen-Solidaritat-zeigen-und-leben-Mili-19879</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz positioniert sich gegen die russischen Kampfhandlungen in der Ukraine. Sie fordert deshalb alle politischen Entscheidungsträger*innen, vor allem die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, auf, sich weiterhin für ein schnelles Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine einzusetzen. Zudem dürfen durch die gestiegenen Verteidigungsausgaben die sozialen staatlichen Verpflichtungen nicht beeinträchtigt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir stehen fassungslos vor dem Bruch des Völkerrechts und dem von Wladimir Putin begonnenen Krieg durch den Überfall auf die Ukraine. Wir wollen, dass dieser Krieg so schnell wie möglich beendet wird. Viele Jugendwerke haben mit Beginn des Krieges sofort konkret gehandelt und Spendensammlungen, sowie soziale Angebote für Geflüchtete aus der Ukraine organisiert. Wir verstehen dies als unsere Pflicht im Rahmen unserer Arbeit als politischer Kinder- und Jugendverband und als konkrete Ableitung unserer verbindlichen Werte. Kritisch sehen wir deshalb auch einige innenpolitische Entwicklungen in Deutschland. Über das kreditfinanzierte „Sondervermögen“ der Bundeswehr wird der Staatshaushalt außerplanmäßig belastet. Wir befürchten vor diesem Hintergrund eine Einschränkung der Finanzierung in der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Bildung oder Integration. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Herausforderungen größer und gleichzeitig finanzielle Mittel knapper werden, ist eine zusätzliche und einschneidende Kürzung von Mitteln für Betreuungs-, Beratungs- und Hilfeleistungen sowie der außerschulischen Bildung der falsche Weg, um die individuelle Entwicklung zu fördern, Hilfe zu leisten und gesellschaftliche Probleme zu reduzieren.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen keinen Krieg in Europa. Durch den Krieg in der Ukraine gibt Deutschland mehr Geld für die Bundeswehr aus. Dieses Geld darf nicht in anderen Bereichen eingespart werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:29:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1NEU: Positionierung des Bundesjugendwerks zur diskriminierenden Unterscheidung von Geflüchteten aus der Ukraine</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/positionierung-des-bundesjugendwerks-zur-diskriminierenden-unterscheid-1373</link>
                        <author>Bezirksjugendwerk der AWO OWL</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/positionierung-des-bundesjugendwerks-zur-diskriminierenden-unterscheid-1373</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen,<br>
dass das Bundesjugendwerk eine kritische Positionierung zur Problematik der ungleichen Behandlung von Geflüchteten aus der Ukraine erarbeiten und diese öffentlichkeitswirksam vertreten möge. Weiterhin sollen sich auch die Gliederungen auf Kommunal- und Landesebene mit der Thematik auseinandersetzen und die Politik zum Handeln auffordern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind bisher mehr als 3,7 Millionen Menschen (Stand 01.04.2022) ins Ausland geflohen. Somit gehört diese Fluchtbewegung zu einer der größten der letzten 50 Jahre.(1)<br><br>
Innerhalb der Ukraine gibt es nicht nur nichtweiße Menschen, die gebürtig aus dem Land kommen, die Ukraine war auch ein wichtiges Zielland für Studierende aus afrikanischen Staaten. Rund ein Viertel der mehr als 75.000 ausländischen Studierenden kommen aus Staaten des afrikanischen Kontinents.(2)<br><br>
All diese Menschen erfahren aktuell an innereuropäischen Grenzen, durch Behörden und auch im Zugang zu Hilfsangeboten verschiedenste strukturelle, rassistische Gewalt und Diskriminierung. Als politischer Jugendverband sollten wir auf die Situation dieser Menschen aufmerksam machen und die Politik dazu auffordern umgehende Hilfsmaßnahmen einzuleiten, sowie Formen rassistischer Gewalt und Diskriminierung konsequent nachzuverfolgen. Diese Aufforderung kann durch das Bundesjugendwerk, sowie durch die Gliederungen auf Landes-, und kommunaler Ebene an die Politik herangetragen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1 <a href="https://www.pewresearch.org/fact-tank/2022/03/25/after-a-month-of-war-ukrainian-refugee-crisis-ranks-">https://www.pewresearch.org/fact-tank/2022/03/25/after-a-month-of-war-ukrainian-refugee-crisis-ranks-</a> among-the-worlds-worst-in-recent-history/, Eingesehen am 04.04.2022<br>
2 <a href="https://www.dw.com/de/ukraine-afrikanische-fl%C3%BCchtlinge-eines-europ%C3%A4ischen-krieges/a-">https://www.dw.com/de/ukraine-afrikanische-fl%C3%BCchtlinge-eines-europ%C3%A4ischen-krieges/a-</a> 60945436, Eingesehen am 04.04.2022</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch den Krieg in der Ukraine müssen sehr viele Menschen fliehen. Während Menschen mit heller Haut sehr viel Hilfe bekommen, werden Menschen mit dunkler Haut nicht über die Grenzen gelassen, bekommen keine Unterstützung und werden wegen ihrer Hautfarbe und Herkunft ausgegrenzt. Um die Politik darauf aufmerksam zu machen und zum Handeln aufzufordern, soll das Bundesjugendwerk einen Text zu diesem Thema verfassen, in dem es unsere Meinung dazu vertritt und auch die einzelnen Gliederungen können die Politiker auf das Thema aufmerksam machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:18:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18NEU: NICHTFRISTGERECHT EINGEGANGEN - Schaffung eines Musters für die vorgeschriebene Honorarordnung</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/nichtfristgerecht-eingegangen-schaffung-eines-musters-fur-die-vorges-27840</link>
                        <author>Bezirksjugendwerk der AWO OWL</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/nichtfristgerecht-eingegangen-schaffung-eines-musters-fur-die-vorges-27840</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dass das Bundesjugendwerk eine musterhafte Honorarordnung anfertigt und allen Jugendwerksgliederungen zur Verfügung stellt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Zuge des Governance Kodexes verpflichten wir Jugendwerke uns eine Honorarordnung für unsere einzelnen Maßnahmen anzufertigen. Diese Aufgabe wirkt für einige Vorstände überfordernd und vielerorts gibt es auch entweder nicht genügend hauptamtliche Kräfte, um diese Aufgabe den Anforderungen entsprechend zu begleiten. Im Zuge der sinnvollen Verteilung von Aufgaben schlagen wir daher vor, dass das Bundesjugendwerk ein Muster dafür anlegt. Das erleichtert die Verabschiedung der einzelnen Honorarordnungen in den Gliederungen enorm und sorgt außerdem dafür, dass nicht an verschiedensten Stellen gleichzeitig Haupt- und Ehrenamt eine solche Ordnung aus sich selbst heraus erstellen müssen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jugendwerk werden manche Aufgaben bezahlt. Wie genau das geregelt ist soll jedes Jugendwerk aufschreiben. Damit aber nicht jedes Jugendwerk allein diese Aufgabe machen muss und die Aufgabe ganz oft von verschiedenen Leuten gleichzeitig erledigt werden muss soll das Bundesjugendwerk ein Beispiel dafür schreiben und alle Jugendwerke können das Beispiel bekommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:15:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17NEU: Kindergrundsicherung jetzt – aber richtig!</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/kindergrundsicherung-jetzt-aber-richtig-24939</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/kindergrundsicherung-jetzt-aber-richtig-24939</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereits 2020 haben wir, das Jugendwerk der AWO, beschlossen, dass eine Kindergrundsicherung eingeführt werden muss und Forderungen formuliert, wie sie ausgestaltet sein muss, um Kinder- und Jugendarmut tatsächlich zu bekämpfen. Die Regierungsparteien haben die Einführung einer solchen Grundsicherung nun im Koalitionsvertrag festgehalten und eine Umsetzung bis Ende 2023 angekündigt. Das begrüßen wir sehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass die Kindergrundsicherung tatsächlich bis Ende 2023 eingeführt wird, da sie einen entscheidenden Baustein auf dem Weg zur Abschaffung der Kinderarmut darstellt. Nichtsdestotrotz gibt es einige Punkte, die aus unserer Sicht bei der Ausgestaltung Beachtung finden müssen und zum Teil unzureichend im Koalitionsvertrag festgeschrieben sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine gute, armutsfeste Absicherung aller Kinder und Jugendlichen ist entscheidend,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Kindergrundsicherung einfach, automatisiert und unbürokratisch gezahlt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sie allen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Hier müssen die aktuellen Pläne der Bundesregierung angepasst werden: Neben der im Koalitionsvertrag festgehaltenen Bündelung von Kindergeld, Leistungen nach dem SGB II/XII für Kinder, Teilen des Bildungs- und Teilhabepakets und des Kinderzuschlags müssen auch die Kind-bedingten Anteile des Wohngeldes und insbesondere des Asylbewerber-Leistungsgesetzes einbezogen werden, um wirklich die Existenz ALLER in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen zu sichern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sie die Kinder und Jugendlichen selbst zu Rechtsträger*innen macht und diese den Anspruch innehaben, nicht ihre Sorgeberechtigten. So wird vermieden, dass die Kindergrundsicherung auf Ansprüche der Sorgeberechtigten angerechnet werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sie Armut wirkungsvoll bekämpft und nicht Kinder von Besserverdienenden besser stellt. Dafür ist es entscheidend, die Kinderfreibeträge aus dem Steuerrecht in die Ausgestaltung der Kindergrundsicherung miteinzubeziehen und das gleiche sächliche und soziokulturelle Existenzminimum für alle Kinder festzulegen. Das ist im aktuellen Koalitionsvertrag leider nur perspektivisch angedacht, muss aber von Anfang an mitgedacht werden. Jedes Kind muss gleich viel wert sein!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass sie existenzsichernd ist, das heißt, dass ihre Höhe nach tatsächlichem Bedarf und nicht abhängig von der Lage des Bundeshaushalts festgelegt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass Kinder, Jugendliche und auch Kinder- und Jugendverbände in die Ausgestaltung der Kindergrundsicherung gehört werden und ein Mitspracherecht haben. Dies gilt insbesondere in im Falle der angestrebten Neudefinition des soziokulturellen Existenzminimums.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jeder fünfte Mensch unter 18 Jahren lebt in Deutschland in Armut. Als Jugendwerk der AWO setzen wir uns insbesondere für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche ein. Wir finden den aktuellen Zustand unerträglich. Die Kindergrundsicherung hat das Potential viele Kinder und Jugendliche vor Armut zu schützen und ihre Lebenssituationen zu verbessern. Deshalb unterstützen wir die Bestrebungen zur Einführung einer Kindergrundsicherung. In der Ausgestaltung dieser gibt es aber viele Punkte zu beachten, um eine tatsächlich existenzsichernde, sozial gerechte, bedarfsangepasste Maßnahme zu gestalten, die bei den Kindern und Jugendlichen ankommt. Wir haben deshalb Forderungen in Bezug auf die kommende Kindergrundsicherung formuliert, die dabei unbedingt in die Gestaltung einbezogen werden müssen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in armen Familien. Damit sie bald nicht mehr in Armut leben müssen, soll es eine Kindergrundsicherung geben. Das ist Geld für Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel das Kindergeld ersetzen soll. Wir als Jugendwerk fordern das schon länger. Die aktuelle Regierung möchte die Kindergrundsicherung einführen. Wir haben als Jugendwerk wichtige Punkte für eine gerechte und wirklich hilfreiche Kindergrundsicherung formuliert. Diese müssen bei der Umsetzung eingeplant werden. Die Kindergrundsicherung muss deshalb das alles sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Einfach zu bekommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Für alle in Deutschland lebenden Kinder und Jugendliche.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Kind selbst hat den Anspruch darauf.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sie muss Kindern in Armut helfen, nicht mehr arm zu sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Sie muss alles, was zum Leben von Kindern und Jugendlichen gehört, abdecken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Kinder und Jugendliche müssen mithilfe ihrer Verbände (zum Beispiel das Jugendwerk) darüber bestimmen dürfen, was alles für sie zum Leben gehört und bezahlt werden muss.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:09:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15NEU: Kinderarmut auch im Jugendwerk der AWO beseitigen</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/kinderarmut-auch-im-jugendwerk-der-awo-beseitigen-25989</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/kinderarmut-auch-im-jugendwerk-der-awo-beseitigen-25989</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendwerke der AWO bekennen sich zu Tradition und Herkunft von Jugendwerk und AWO. Vor diesem Hintergrund nehmen die Jugendwerke in Zukunft insbesondere betroffene von Kinder- und Jugendarmut noch mehr in den Focus ihrer Arbeit und stellen Angebote zur Förderung von finanziell benachteiligten Kinder und Jugendlichen zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilnahme an allen Angeboten der Jugendwerke muss flächendeckend auch für finanziell Benachteiligte Kinder und Jugendliche möglich sein und darf nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand und die Geschäftsstelle des Bundesjugendwerkes werden beauftragt, das Thema Kinder- und Jugendarmut in den nächsten beiden Jahren als Querschnittsthema in die Arbeit des Bundesjugendwerkes zu integrieren und bei Veranstaltungen zu thematisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand und die Geschäftsstelle werden beauftragt, im Rahmern der politischen Außenvertretung Öffentlichkeitsarbeit des Bundesjugendwerkes das Thema Kinder- und Jugendarmut aktiv mitzudenken sowie im Rahmern der politischen Außenvertretung in den Diskurs einzubringen. Dies erfolgt durch die Sensibilisierung für Ursachen von Kinder- und Jugendarmut sowie deren Folgen für die Betroffenen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fast drei Millionen Kinder und Jugendliche wachsen derzeit in Deutschland in bitterer Armut auf, das sind über 20 Prozent! Die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen liegt noch viel höher. Durch die Folgen der Einkommensarmut der Eltern kommt es zu verminderten soziale und kulturelle Teilhabechancen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Folgen für arme Kinder und Jugendliche sind materieller Mangel und Verzicht, soziale Isolation, problemhafte Bildungsbiografien, geringere Inanspruchnahme non formaler und informeller Angebote, tendenziell schlechterer Gesundheitszustand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade in der jetzigen Situation müssen wir uns als Jugendverband und muss sich Politik zu allererst um die Belange von Kindern und Jugendlichen kümmern. Die Corona-Pandemie hat die prekäre Situation von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien ein weiteres Mal verdeutlicht. Bestehende Benachteiligungen wiederholen sich und durch die aktuelle Krise wird die Zahl der von Armut Betroffenen oder Bedrohten nochmals steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kinder- und Jugendarmut geht uns alle an. Sie ist kein Gendefekt, keine höhere Gewalt und auch nicht gottgegeben. Und Armut ist nicht selbst verschuldet. Kinderarmut wird von Menschen gemacht. In wohlhabenden Staaten wie der Bundesrepublik existiert Armut nur, weil sie toleriert, ignoriert und bis zu einem gewissen Grad auch politisch gewollt ist. Aber die neoliberalen Erklärungsmuster funktionieren erschreckend gut und haben sich in den Köpfen vieler Menschen fest verankert. Die Verantwortung für ihre Armut wird den Individuen zugeschoben, sie gelten als faul, ruhen sich in der sozialen Hängematte aus, anstatt ihres eigenen Glückes Schmied zu sein, sind also selbst schuld an ihrer Situation, frei nach dem Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Sie gelten als nutzlos, wertlos und liegen dem braven Steuerzahler auf der Tasche. Die Betroffenen müssen also nicht nur mit geringen finanziellen Ressourcen klarkommen. Sie verfügen zudem kaum über Mittel, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und haben im Durchschnitt eine geringere Lebenserwartung. Zusätzlich werden sie von der Gesellschaft diskriminiert und ausgegrenzt. Dabei sind die Ursachen von Armut ganz andere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Armutszahlen steigen und die soziale Ungleichheit wächst. Dabei handelt es sich schon längst nicht mehr um ein Randphänomen. Strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen verursachen Armut und soziale Ungleichheit, diskriminieren und verhindern soziale Mobilität. Rahmenbedingungen sind oftmals so gestaltet, dass Menschen ohne eigenes Dazutun in die Armutsfalle geraten und abgehängt werden. So selektiert das Bildungswesen diejenigen, die aus armen Elternhäusern kommen, der Arbeitsmarkt bietet für viele keine Jobs, die ihre Existenz sichern können, bezahlbarer Wohnraum und sozialer Wohnungsbau ist kaum vorhanden und die Betroffenen werden in benachteiligte Stadtteile abgedrängt. Für all diese institutionellen und strukturellen Bedingungen können die Betroffenen nichts. Aber die Wenigsten haben eine echte Chance, sich aus der sozial benachteiligenden Lebenslage zu befreien. Anstatt das Problem bei den Wurzeln zu packen, zielt die Mehrzahl der politischen Maßnahmen darauf ab, individuelles Verhalten zu ändern. Anstatt den Fokus auf das individuelle Verhalten zu legen, gilt es vielmehr, sich auf die Veränderung der Verhältnisse zu konzentrieren.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen, dass es in Deutschland keine armen Kinder und Jugendlichen mehr gibt. So etwas darf es in so einem reichen Land wie Deutschland nicht geben. Hierzu wollen wir allen die Meinung sagen. Wenn wir Politiker*innen treffen, sagen wir denen, dass sie Armut abschaffen sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jugendwerk sollen in Zukunft alle Kinder und Jugendlichen an allen Angeboten teilnehmen können, auch wenn die Eltern nicht so viel Geld haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:07:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14NEU: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! </title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/der-8-mai-muss-ein-feiertag-werden-57165</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/der-8-mai-muss-ein-feiertag-werden-57165</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk der AWO setzt sich für die Einführung des 8. Mai als bundesweitem Feiertag ein. Dies macht das Bundesjugendwerk durch öffentliche Erklärungen nach außen und verbandsintern sichtbar. Auch werden alle Gliederungen des Jugendwerkes und die Arbeiterwohlfahrt zur Unterstützung dieser Forderung aufgerufen. Die Gliederungen werden insbesondere dazu aufgerufen, auf ihre Landesparlamente und Landesjugendringe zuzugehen, um eine Änderung der Feiertagsgesetze der Länder zu erreichen. Des Weiteren unterstützt das Bundesjugendwerk die von Esther Bejarano kurz vor ihrem Tod gemeinsam mit dem VVN (Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) initiierte Petition,indem es seine Reichweite nutzt und unter anderem die Gliederungen auf diese Petition aufmerksam macht. <a href="https://www.change.org/p/8-mai-zum-feiertag-machen-was-77-jahre-nach-befreiung-vom-faschismus-getan-werden-muss-tagderbefreiung-bkagvat-bundesrat">https://www.change.org/p/8-mai-zum-feiertag-machen-was-77-jahre-nach-befreiung-vom-faschismus-getan-werden-muss-tagderbefreiung-bkagvat-bundesrat</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Jugendwerke in NRW sind Mitglied einer auf dem Esther-Bejarano Kongress am 02./03.04. in Schwerte gestarteten Initiative eines breiten Bündnisses unterschiedlicher Verbände, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den 8.Mai zum Feiertag erklären zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Esther Bejarano war Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz und bis zu ihrem Tod engagierte Antifaschistin. In einem offenen Brief „an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen “ forderte sie:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Der 8.Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8.Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die NRWweite Initiative beruht auf einer bundesweiten Kampagne. So gibt es eine von Esther Bejarano und dem VVN eingerichtete Petition zur Forderung „8. Mai muss Feiertag werden“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind der Meinung, dass es diesen Tag nicht nur als Gedenktag, sondern als einen deutlich als Tag der Befreiung benannten Feiertag geben sollte. Zum einen um ihn als Tag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus zu begreifen und zum anderen um ihn als stetige Mahnung zu sehen, sich jetzt und in Zukunft konsequent gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche weitere gruppenbezogene Diskriminierung zu stellen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir möchten, dass der 8. Mai ein Feiertag wird. Das Bundesjugendwerk soll sich dafür überall einsetzen. Hierzu soll das Bundesjugendwerk auch eine Unterschriftenliste unterstützen, die dies fordert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der 8.Mai ist das Enddatum des Krieges in Europa. Hiermit ging eine schreckliche Zeit zu Ende. An diesem Tag endete nicht nur der Krieg, sondern auch die Herrschaft der Nazis, die den Krieg begonnen und viele schreckliche Verbrechen begangen haben. Somit begreifen wir das Ende des Krieges als einen Tag der Befreiung von den Nazis. So sollte der Tag auch genannt werden. Außerdem möchten wir den Tag dafür nutzen daran zu erinnern und darauf aufzupassen, dass so etwas wie damals nie wieder passiert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 11:58:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13NEU: Alternativangebote – Boykott Qatar 2022 </title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/alternativangebote-boykott-qatar-2022-82</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/alternativangebote-boykott-qatar-2022-82</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der W<strong>eltmeisterschaft in Qatar </strong>(Mo., 21. Nov. 2022 – So., 18. Dez. 2022) bietet das Bundesjugendwerk in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsgliederungen zu jedem Spiel der deutschen Nationalmannschaft jeweils einem der Spiele der Finalrunden, sollte Deutschland ausscheiden, ein Alternativangebot an, welches den Boykott der WM mit sinnstiftenden Angeboten unterstützt und mit einer kritischen Perspektive auf die Themen wie z.B. Kapitalismus, Arbeit, Herrschaft, Menschenrechte und LGBTQIA* verbindet. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass sich diese Kritik jeglichem antimuslimischen Rassismus verwehrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Alternativangebote </strong>können dabei sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Online-Veranstaltungen aller Art</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Empfehlungen für Lektüre, aufgezeichnete Vorträge und Podcasts</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Empfehlungen für Gesellschaftsspiele</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hinweise auf eigene Sportaktivitäten</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die WM in Qatar ist nicht mit den Werten des Jugendwerks vereinbar. Ein Boykott allein wird den Ansprüchen unseres Verbandes – der junge Menschen zum kritischen Denken befähigen möchte und politisierend wirkt – jedoch ebenso nicht gerecht. Als Begründung wird hier der Aufruf der Initiative „BOYCOTT QATAR 2022“ aufgeführt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die WM 2022 in Qatar ist ein dem Fußball unwürdiges Turnier. Es werden so viele Gebote der sportlichen und politischen Fairness verletzt, dass es uns unverantwortlich erscheint, an diesem Ereignis teilzuhaben, ob als aktiver Sportler*in, Funktionär*in oder nur als TV-Zuschauer*in.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die FIFA nimmt für sich in Anspruch, Menschenrechte ernst zu nehmen. In einem Beschluss vom Mai 2017 erklärt sie: „Die FIFA ist bestrebt, innerhalb der Organisation und bei all ihren Tätigkeiten ein diskriminierungsfreies Umfeld zu schaffen.“ Nach Artikel vier der FIFA-Statuten zählt dazu die Ablehnung jeglicher Diskriminierung u.a. aufgrund von Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Im Katar ist Homosexualität gesetzlich verboten, werden Frauen durch gesetzliche Regelungen stark benachteiligt und wird die individuelle Lossagung vom Islam als Kapitalverbrechen verfolgt. Die Entscheidung pro Katar ist daher mit dem Anspruch eines „diskriminierungsfreien Umfelds“ auf keinen Fall zu vereinbaren.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch den Besucherinnen und Besuchern des WM-Turniers drohen Sanktionen, sofern sie sich als homosexuell bzw. „queer“ outen oder „unangemessene Kleidung“ tragen, beispielsweise kniefreie Hosen oder schulterfreie Oberteile.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Bedingungen, unter denen ausländische Gastarbeiter in Katar auf den WM-Baustellen schuften müssen, sind unmenschlich. Sie leben in schlimmsten Wohnverhältnissen, werden teilweise um ihren Lohn betrogen und arbeiten unter gefährlichen Umständen. Sie haben kein Recht auf Kündigung, teilweise nicht einmal auf Heimreise. Nach verschiedenen Berichten sind bisher mehrere hundert Arbeiter auf den Stadionbauten ums Leben gekommen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Offiziell hat die FIFA eine Verbesserung dieser Situation angemahnt. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty international haben jedoch festgestellt, dass dies nicht zu einer echten Verbesserung geführt hat.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In Katar existiert keine historisch gewachsene Fußballkultur mit Traditionsvereinen und einer nennenswerten Fanbasis. Fußball in Katar ist im Wesentlichen ein mit viel Geld gezüchtetes Retortenprodukt, und die Stadien gleichen potemkinschen Dörfern. Die meisten von ihnen werden nach der WM zurück- oder ganz abgebaut, weil sie für den eigenen Spielbetrieb nicht benötigt werden. Das WM-Stadion in Al-Shamal beispielsweise fasst über 45.000 Zuschauer, während die Stadt nur 11.000 Einwohner hat.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Entscheidung, Katar als Austragungsland zu wählen, folgt nicht sportlichen, sondern allein kommerziellen Erwägungen. Katar sieht in dem WM-Turnier die Krönung seiner bisherigen Investitionen, mit deren Hilfe sich das Land im Sport-Business ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld eröffnen will. Die FIFA erhofft sich durch das Turnier neue Perspektiven auf den Märkten der islamischen Regionen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Außerdem findet die FIFA in dem Emirat einen Partner, der ihre sponsorenfreundlichen Auflagen willfährig erfüllen und autokratisch durchsetzen wird. Damit setzt sich auch 2022 eine Tendenz fort, die populärsten sportlichen Großereignisse – Fußball-WM und Olympische Spiele – an autoritär oder diktatorisch geführte Staaten zu vergeben, weil die überzogenen Ansprüche von FIFA/IOC in demokratischen Gesellschaften immer weniger Akzeptanz finden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die Vergabe des WM-Turniers an Katar ist von Korruptionsgerüchten begleitet. Nach verschiedenen seriösen Presseberichten wurden im Vorfeld der FIFA-Entscheidung mehrere Millionen Euro Bestechungsgelder gezahlt. Es ist möglich, dass diese Verdächtigungen zu einem Zeitpunkt bewiesen werden, an dem es dann nicht mehr möglich ist, Katar die Austragung zu entziehen. Somit würde mit dem Turnier ein Regime aufgewertet, das sich die Austragung definitiv durch Korruption ergaunert hat.</em></p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen mögen Fußball und schauen sich gern die Weltmeisterschaft an. Dieses Jahr findet diese jedoch in Quatar statt. Ein Land, welches Menschenrechte mit Füßen tritt und keine Fußballkultur besitzt. Die WM sollte boykottiert werden. Für die Spiele sollen dafür alternative Angebote gemacht werden, was man statt dem Zuschauen vor dem Fernseher im Jugendwerk machen kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 11:54:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11NEU: Austauschformat für Vorsitzende</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/austauschformat-fur-vorsitzende-63600</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/austauschformat-fur-vorsitzende-63600</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO möge beschließen:</strong><br>
Dass ein neues Austauschformat für Vorstände geschaffen wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Personalverantwortung lernt man nicht, man wird hineingewählt. Wenn dann das erste Personalentwicklungsgespräch mit der Geschäftsführung ansteht, haben die betroffenen Vorsitzenden meist weder selbst schonmal ein solches Gespräch gehabt, geschweige denn geführt.<br>
Auf den Bundesveranstaltungen findet abseits der Tagesordnungen bereits eine Menge Austausch statt. Das finden wir wichtig und gewinnbringend. Deshalb wünschen wir uns ein festes Format, beipielsweise im Rahmen eines Wochenendes, bei dem sich Vorsitzende über Aufgaben austauschen können, die ihr Amt mit sich bringt, z.B.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Personalangelegenheiten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kommunikation mit AWO</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Moderation im Vorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Vorsitzenden sind nicht nur Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende aus Landes- und Bezirksjugendwerken gemeint, sondern auch aus Kreisjugendwerken mit Personalverantwortung.<br>
Wir wünschen uns explizit ein neues Format und keine Integration in das Forenwochenende, da dort viele andere wichtige Themen besprochen werden und Betroffene in Entscheidungsnot geraten könnten.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wünschen uns für die Vorstandsmitglieder mit besonders viel Verantwortung einen extra Termin. Dort soll sich zum Beispiel über Mitarbeitendenführung oder die Durchführung von Sitzungen unterhalten werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 11:28:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16NEU: Neue Definition der Werte des Jugendwerks</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/bundesjugendwerk-der-awo-35377</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/bundesjugendwerk-der-awo-35377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Emanzipation bilden als zentrale Werte unser Verständnis des demokratischen Sozialismus, bilden unsere Verbandsidentität und sind Grundpfeiler all unseren Handelns. Das Jugendwerk definiert diese Werte wie folgt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bedeutet für uns in erster Linie die Möglichkeit zur freien Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Dies setzt voraus, frei von Unterdrückung, Not und Armut zu sein. Freiheit muss in unterschiedlichen Lebensbereichen immer wieder erkämpft, verteidigt und geschützt werden. Dennoch bedeutet Freiheit für uns keine absolute Freiheit. In vielen Fällen muss die individuelle Freiheit eingeschränkt werden, um das gemeinschaftliche Zusammenleben zu schützen. Auch ist die eigene Freiheit stets durch die Freiheit anderer beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gleichheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bedeutet für uns eine fundamentale Gleichheit an Würde, unabhängig von körperlichen, psychischen und sozialen Merkmalen, jedoch nicht die Gleichförmigkeit aller Menschen. In unseren Augen soll jeder Mensch das Leben mit den gleichen Möglichkeiten beginnen und dadurch die Voraussetzungen haben, die eigene Persönlichkeit im Dialog mit der Umgebung auszubilden. Das setzt voraus, dass sich alle Menschen auf Augenhöhe begegnen. Gleichheit bedarf der Wahrung der unantastbaren Würde jedes Menschen und ist Grundvoraussetzung für eine gerechte Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ist für uns dann gegeben, wenn jeder Mensch die gleichen Möglichkeiten zur freien Entfaltung hat. Um gleiche Chancen zu gewährleisten, müssen Ressourcen den individuellen Bedürfnissen der Menschen nach umverteilt werden. Damit schließen wir die Wertschätzung von individuellen Leistungen nicht aus, jedoch stehen Bedürfnis- und Chancengerechtigkeit der Menschen im Vordergrund. Gerechtigkeit erfordert ein Bewusstsein für Gleich- und Ungleichheit und setzt eine gesellschaftliche Aushandlung dieser auf Basis moralischer und rechtlicher Vorstellungen voraus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bedeutet für uns das gegenseitige füreinander Einstehen. Dabei übernehmen sowohl Gemeinschaften als auch Individuen Verantwortung füreinander, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Grundlage für solidarisches Handeln sind Bewusstsein und Sensibilität für existierende Ungleichheiten und individuelle Bedürfnisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz des individuellen Anspruchs auf Teilhabe und Unterstützung, verliert niemand, mit dem sich solidarisiert wird, die Eigenständigkeit. Gleichzeitig steht jeder Person frei, in welchem Maße sie sich mit anderen Personengruppen solidarisiert. Damit ist für uns auch verbunden, dass die eigene Freiheit nicht aufgegeben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Toleranz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>bedeutet für uns, andere Überzeugungen und Handlungsweisen zuzulassen, Argwohn diesen gegenüber zu reflektieren und sie als gleichwertig neben den eigenen zu sehen. Das Tolerieren anderer Ansichten bedeutet nicht, dass wir diesen gegenüber eine zustimmende Haltung einnehmen. Dabei ist es uns wichtig, dass Intoleranz nicht toleriert wird. Positionen, die unserem Werteverständnis und den Menschenrechten fundamental entgegenstehen, können wir nicht tolerieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Emanzipation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>verstehen wir als Selbstermächtigung aus Fremdbestimmung und äußeren Erwartungen. Damit ist eine Mündigwerdung zu einer eigenständigen Persönlichkeit verbunden, die ihre Menschenrechte wahrnehmen und sich gegen willkürliche Einschränkungen verteidigen kann. Im Laufe eines Lebens finden immer wieder individuelle Emanzipationsprozesse in unterschiedlichen Lebensbereichen statt. Darüber hinaus können sich auch gesellschaftliche Gruppen emanzipieren. Privilegierte und nicht betroffene Gruppen und Individuen können Emanzipationsprozesse Anderer solidarisch unterstützen. Unser Verständnis geht über die verengte Sicht der Emanzipation auf das Rollengefüge verschiedener konstruierter Geschlechter hinaus.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das aktuelle Grundsatzprogramm (GSP) des Bundesjugendwerks der AWO wurde im Mai 2012 beschlossen. Aufgrund der innerverbandlichen Struktur und der Altersgrenze bei 30 Jahren sind 10 Jahre nach dessen Beschluss, wenn überhaupt nur noch wenige der damaligen Mitglieder aktiv im Jugendwerk. Um den Lebenswelten aktiver und &quot;neuer&quot; Jugendwerker*innen Rechnung zu tragen, sollen auch deren Perspektive und die daraus resultierenden verbandlichen Diskussionen und Entwicklungen in einem neuen GSP transportiert werden. Deshalb wurde die Erarbeitung eines neuen GSP im Jugendwerk auf der Bundeskonferenz 2020 (A24) beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die Erarbeitung des neuen GSP wurde eine Kommission, bestehend aus acht ehrenamtlichen Personen aus Gliederungen und Bundesvorstand, gebildet. Diese Kommission konnte bisher vier Workshops auf Forenwochenenden anbieten, womit eine Partizipation aller interessierter Akteur*innen an der Entwicklung ermöglicht wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der beschlossenen Revision des GSP geht auch eine aktualisierte Interpretation der Werte sowie ihre Reflexion im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse einher. Daher wurden in der ersten Phase der Erarbeitung eines neuen GSP aktuelle, konkretere Definitionen unserer sechs Werte erarbeitet. Um den Prozess nun weiter voranzubringen, werden diese hier als Zwischenstand zur Abstimmung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für jeden Wert wird zunächst unserer Verständnis beschrieben, welches wir anschließend durch restriktive Komponenten eingrenzen. Die Definitionen bewegen sich bewusst auf einer Metaebene – ohne konkretes Beispiel –, um eine Allgemeingültigkeit für den Verband sowie eine situative Anwendung zu ermöglichen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jugendwerk möchten wir alles was wir tun an bestimmten Grundsätzen ausrichten, die wir „Werte“ nennen. Diese heißen Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Toleranz und Emanzipation. Immer wenn neue Leute in das Jugendwerk kommen, verstehen die unsere Grundsätze anders oder haben auch neue Ideen für diese. Deshalb haben wir sie beschrieben und möchten alle fragen, ob sie diese Beschreibung auch so sehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 11:16:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Nachhaltigkeitsstrategie - Wir machen ernst mit dem Klimaschutz, aus Solidarität mit jungen Menschen von Morgen.</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/nachhaltigkeitsstrategie-wir-machen-ernst-mit-dem-klimaschutz-aus-s-3679</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/nachhaltigkeitsstrategie-wir-machen-ernst-mit-dem-klimaschutz-aus-s-3679</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Präambel:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Jugendwerk der AWO </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der im Rahmen seiner Satzung demokratisch, selbstständig und eigenverantwortlich arbeitende Kinder- und Jugendverband der AWO.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor diesem Hintergrund bedeutet Nachhaltigkeit für uns im Kern, dass wir die Bedürfnisse der heutigen Generation sichern, ohne dabei die Bedürfnisse der künftigen Generationen zu gefährden. Zugleich hat Nachhaltigkeit drei Dimensionen: eine soziale, eine ökologische und eine ökonomische. Darüber, wie diese Dimensionen zueinander im Verhältnis stehen, gibt es viele verschiedene Ansätze. Wir beziehen uns in unserer Nachhaltigkeitsstrategie primär auf Kate Raworth, die diese drei Dimensionen miteinander in ihrem Donut-Modell verbindet. Dementsprechend soll uns die Strategie zum einen dabei unterstützen unseren Beitrag im globalen Transformationsprozess hinzu mehr ökologischer sowie sozialer Nachhaltigkeit zu leisten und zum anderen, die dafür nötigen praktischen Handlungsmöglichkeiten liefern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Nachhaltigkeitsstrategie gilt für das Bundesjugendwerk und stellt ein Muster für die Mitgliedsgliederungen dar. Das Ziel ist es, dass jede Gliederung eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die zu ihrer Arbeit und ihren strukturellen Gegebenheiten passt. Die Arbeit des Bundesjugendwerks ist es, die Gliederungen dabei zu unterstützen und zu vernetzen. Da wir Nachhaltigkeit als kontinuierlichen Prozess verstehen, soll die Musterstrategie stetig weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Jahr 2015 von den Staats- und Regierungschef:innen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals/ kurz SDGs) bildet die zentrale politische Bezugsgröße für unsere Nachhaltigkeitsstrategie. Allerdings besteht ein grundsätzlich anderes Verständnis in Bezug auf Ökonomie, was sich in SDG 8 wiederspiegelt. Da in unserem Verständnis mehr Wirtschaftswachstum nicht automatisch für mehr Wohlstand noch für mehr Gerechtigkeit sorgt. Ganz im Gegenteil wir sind davon überzeugt, dass Wirtschaft im Sinne der nachhaltigen Entwicklung neu gedacht werden muss! Dabei muss das vorrangige Ziel des 21. Jahrhunderts sein, die Bedürfnisse aller Menschen mit den Grenzen unseres Planeten in Einklang zu bringen.Darüber hinaus bekennen wir uns auch zum Pariser Klimaabkommen und wollen hiermit unseren Beitrag zum Erreichen des 1,5 Grad Ziels leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuletzt möchten wir betonen, dass die Verantwortung zur Schaffung der geeigneten Rahmenbedingungen zur Einhaltung der planetaren Grenzen zuvorderst in den Händen aller politischer Entscheidungsträger:innen liegt. Nichts desto trotz möchten wir hiermit unseren kleinen Beitrag zum Erreichen dieses unumgänglichen Ziels leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Gebäudeenergie</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk wird die Stromversorgung seiner Gliederungen und Einrichtungen klimaneutral gestalten. Hierzu werden wir ab dem Jahr 2025 nur noch Strom aus 100% erneuerbaren Energien beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen, müssen ab sofort alle neu abzuschließenden oder zu verlängernden Stromlieferverträge einen Strom-Mix von 100% erneuerbaren Energien umfassen. Beim Abschluss von neuen Verträgen sollen kommunale und genossenschaftliche Angebote vorgezogen werden. Maßgeblich ist dabei die Stromkennzeichnung nach §42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Laufende Verträge, die keinen entsprechenden Strom-Mix beinhalten, sind spätestens zum 31.12.2024 zu kündigen oder umzugestalten. Lieferverträge mit Bezug auf lokale Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (BHKWs) sind von der Regelung ausgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam setzen sich die Gliederungen dafür ein - wo möglich - Solaranlagen fördern zu lassen. Hierfür sollen sollen sich die Gliederungen untereinander<br>
austauschen und bei der Beantragung von Förderungen gegenseitig unterstützengegenseitig unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gliederungen und Einrichtungen sind zudem dazu aufgefordert, bei der Auswahl der Öko-Stromprodukte auf eine entsprechende Qualität zu achten. Als Richtlinie sollten die Anforderungen des Grüner Strom Label e.V. dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Unterkünfte bei Maßnahmen und Veranstaltungen der Jugendwerke (Ferienfreizeiten, Bildungsmaßnahmen, Konferenzen etc.) soll ein Kriterienkatalog erstellt werden, an dem sich die Gliederungen bei ihrer Auswahl orientieren können. Bis dieser erstellt wurde, können sich die Gliederungen an den Kriterien der Siegel “DEHOGA”, “Faires Jugendhaus”, “EcoCamps”, “EU Eco-Label”, “Nachhaltige Jugendherbergen” (siehe Anhang) orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Mobilität</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk wird seine Fahrzeuge schrittweise auf emissionsarme bzw. emissionsfreie Antriebstechnologien umstellen. Um dies zu erreichen sollen alle Gliederungen bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen darauf achten, dass definierte Grenzwerte nach Möglichkeit in Zukunft eingehalten werden (siehe Tabelle Anhang).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://docs.google.com/document/d/1-E2LUxL7vTT1o00dPRlWaSOlxYrlAE42udUhi2SJNg8/edit">https://docs.google.com/document/d/1-E2LUxL7vTT1o00dPRlWaSOlxYrlAE42udUhi2SJNg8/edit</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu allen Veranstaltungsorten der Jugendwerke soll es eine gute Anbindung zum ÖPNV geben. Gibt es das nicht, sollen ein Shuttleservice eingerichtet oder Fahrgemeinschaften gebildet werden. Daneben verpflichten sich alle Ehren- und Hauptamtlichen im Rahmen ihrer Tätigkeit im Jugendwerk, solange noch kein generelles 130 km/h Tempolimit auf deutschen Autobahnen gilt, dieses eigenverantwortlich einzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um unseren hauptamtlichen Mitarbeitenden bei einer klimafreundlichen Gestaltung des Arbeitsweges zu unterstützen, rufen wir alle Gliederungen dazu auf, nach Möglichkeit entweder die Finanzierung von Dienstfahrrädern und/oder Jobtickets anzubieten. Außerdem soll in Abstimmung mit der AWO, die Option geprüft werden eine Plattform zu schaffen, auf der die Bildung von organisationsübergreifenden Fahrgemeinschaften ermöglicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Planung neuer Standorte und bei der Buchung von Veranstaltungsorten ist die Anbindung an den ÖPNV bzw. die Erreichbarkeit mit Fuß und Fahrrad als wesentlicher Aspekt in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Darüber hinaus streben wir an, Emissionen aus Dienstreisen auf ein Minimum zu reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierfür verpflichten sich sowohl das Bundesjugendwerk, als auch seine Gliederungen , den Einsatz digitaler Sitzungsformate, sowie Möglichkeiten der Heimarbeit weiter zu etablieren und dafür die nötigen technisch-organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorrangiges Verkehrsmittel für (Dienst-)Reisen innerhalb Deutschlands ist die Bahn. Dabei soll, die Finanzierung von rabattfähigen Bahncards, auch weiterhin, durch das Bundesjugendwerk bzw. die jeweilige Gliederungen unterstützt werden. Falls die Bahn z.B. aufgrund der Lage des Zielortes keine praktikable Reiseoption bietet, soll die Bildung von Fahrgemeinschaften unbedingt ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuletzt verpflichten wir uns dazu, auf Flüge im Rahmen unserer Tätigkeiten im Jugendwerk gänzlich zu verzichten. Allerdings gibt es potentielle Ausnahmen bei denen Flüge notwendig sein könnten z.B. interkulturelle Begegnungen. In diesen Fällen soll unbedingt ein CO2 Ausgleich angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Klimafreundliche Verpflegung</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind uns bewusst, dass eine klimaneutrale Gesellschaft auch Veränderungen bei der Ernährung erforderlich machen wird. Durch unsere Rolle bei der regelmäßigen Verpflegung vieler junger Menschen tragen wir hierbei eine besondere Verantwortung. Wir wollen uns dieser Herausforderung stellen und eine klimafreundliche Verpflegung mit Genuss, Gesundheit und kultureller Vielfalt in Einklang bringen. Hierfür wird das Jugendwerk in den folgenden Bereichen aktiv werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden im Zusammenhang mit unserer Verpflegung, den Anteil rein pflanzlicher Produkte in der Verpflegung stetig steigern. Deswegen soll ab dem 1. Juni 2022 bei allen Veranstaltungen des Bundesjugendwerkes eine vegane Versorgung Standard sein. Falls eine Verpflegung, die Tierprodukte einschließt, von einzelnen gewünscht wird, muss dies im Vorfeld angemeldet werden. Die Versorgung mit Trinkwasser soll nach Möglichkeit auf Basis von Leitungswasser erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden im Rahmen, der uns gegebenen finanziellen Möglichkeiten mehr ökologische und fair-produzierte Produkte einsetzen. Hierbei versuchen wir zudem auf lokale Erzeugnisse, insbesondere von kleinen und mittelständischen Betrieben und Unternehmen sowie gemeinwohlorientierten Organisationen (z.B. solidarische Landwirtschaften) zu setzen. Beim Einkauf von Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade sollen nur noch Produkte beschafft werden, welche nachweislich die Anforderungen des biologischen Anbaus (mind. EG-Bio-Standard) und des fairen Handels erfüllen (mind. Fair-Trade-Standard).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen frische Lebensmittel und gesunde Ernährung in den Mittelpunkt unserer Verpflegung. Deswegen wollen wir in diesem Zusammenhang zum großen Teil auf regionale und saisonale Produkte zurückgreifen und den Anteil von Tiefkühlkost auf ein notwendiges Mindestmaß reduzieren. Und ab dem 1. Juni 2022 wird das Jugendwerk Obst- und Gemüsesorten, welche in Europa angebaut werden können, nach Möglichkeit nur noch aus europäischen Anbaugebieten beschaffen. Außerdem kann bei Fragestellungen in Zusammenhang mit Gesunder Ernährung u.a. das Projekt “GUT DRAUF” von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) dabei helfen, gesundheitsgerechte Angebote und Strukturen nachhaltig in den Alltag von Kindern- und Jugendlichen zu integrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendwerksvorstand verpflichtet sich, ab dem 1. Juni 2022 jegliche Sitzungsverpflegung ausschließlich vegan zu gestalten und regionale Kaltgetränke zu bevorzugen. Die Jugendwerks-Gliederungen sind aufgerufen, sich diesem Vorbild zeitnah anzuschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen es zudem als unsere Verantwortung an, Speise- und sonstige Abfälle auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Falls bei Veranstaltungen des Jugendwerkes Lebensmittel übrigbleiben, sollen diese an Teilnehmende oder über lokale Foodsharing-Organisationen weiterverteilt werden. Zuletzt müssen bei der Versorgung Produkte in Mehrweg anstelle vonEinwegverpackungen und -flaschen grundsätzlich Vorrang haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Nachhaltige Beschaffung</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk bekennt sich zu seiner Verantwortung als Beschaffer und der damit verbundenen Herausforderung bei der Auswahl von Produkten und Lieferant*innen. Wir sind uns bewusst, dass wir durch ein an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtetes Einkaufsverhalten wesentliche Veränderungen in den produzierenden Betrieben anstoßen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen ein für Solidarität mit den Arbeiter*innen weltweit. Es ist nicht akzeptabel, dass das Jugendwerk Produkte einsetzt, für die Menschen in anderen Ländern in Armut sowie unter Gefährdung ihrer Gesundheit leben und arbeiten müssen. Gleiches gilt für Produkte, welche die ökologischen Lebensgrundlagen gefährden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb beschließen wir als ersten Schritt für alle Gliederungen und Einrichtungen ab dem 1. Januar 2023 folgende Beschaffungsregeln:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Papierprodukte müssen zertifiziert aus 100% Recyclingmaterial bestehen. Maßgeblich für die Produktauswahl sind die jeweils gültigen Standards des „Blauen Engels“.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bei der Anschaffung von Textilien werden Produkte bevorzugt, welche nachweislich die Anforderungen des fairen Handels und somit mindestens die ILO-Kernarbeitsnormen erfüllen und aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft oder Tierhaltung stammen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Büro- und Bildungsmaterialien sollen, wenn möglich auch den jeweils gültigen Standards des „Blauen Engels“ genügen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bei der Anschaffung von technischen oder Haushaltsgeräten sollen gebrauchte bzw. wiederaufbereitete Geräte bevorzugt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden die Weiterentwicklung der Empfehlungen für Nachhaltigkeitsstandardsund Kriterien des Fairen Handels bei der Beschaffung durch den AWO Bundesverband und AWO International beobachten und diese für unsere Verbandspraxis anpassen und anwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere bei Merchandise- und Werbeartikeln muss in Zukunft mehr auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Hier sind für uns vor allem die lokale Produktion, die Universalität und Wiederverwendbarkeit von ausschlaggebender Bedeutung. Es soll daher in Zukunft auf veranstaltungsspezifisches Merchandise weitgehend verzichtet werden. Zudem soll auf unnötige Give-Aways verzichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Ferienfreizeiten</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ferienfreizeiten sollten wann immer möglich durch die Teams selbst versorgt werden, da dadurch noch mehr Einfluss auf die Klimaneutralität und die Müllvermeidung genommen werden kann. Alle Gliederungen sollen pro Freizeitsaison Schulungsangebote für Freizeitteams ermöglichen, welche zur Gestaltung klimafreundlicher Speisepläne, Müllvermeidung, nachhaltiger Einkauf und Resteverwertung etc. befähigen. Für alle im Zusammenhang mit verantwortungsvollem Kochen stehenden Fragestellungen bietet das gemeinsame Kochbuch des Bundesjugendwerkes der AWO und des Landesjugendwerks der AWO Nordrhein-Westfalen praktische Handlungsanweisungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Genau wie bei unseren Veranstaltungen wollen wir bei Ferienfahrten wo immer möglich den Trinkwasserbedarf durch Leitungswasser zu stillen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundsätzlich sollen alle Reisezielen der Ferienfahrten auf ihre sozial-ökologische Verträglichkeit überprüft werden. Bei der Wahl der Ziele und der Planung der Freizeiten soll versucht werden, möglichst häufig die Anfahrt mit der Bahn zu planen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Modul zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung soll als fester Bestandteil der inhaltlichen Arbeit der Jugendwerke etabliert werden und im Bereich der Teamendenschulung als eigener Bestandteil, beispielsweise bei Schulungswochenenden, fest verankert werden. Für die Erstellung der Materialien für diese Module ist das Bundesjugendwerk zuständig. Diese und weitere Schulungsunterlagen werden von nun an von den Gliederungen digital zur Verfügung gestellt. Falls notwendig, können sie von den Schulungsteilnehmenden in gedruckter Form angefordert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich soll den Teamenden während der Vorbereitung der Ferienfreizeit Raum und Hilfestellungen gegeben werden, um sich über spezifische Bedingungen vor Ort zu informieren (bspw. nachhaltige Aktivitäten vor Ort, Saisonkalender).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p><strong>Soziale Nachhaltigkeit</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliche Arbeit ist Arbeit. Sie kann daher genau wie Lohnarbeit zu psychischen und körperlichen Problemen führen. Als Verband, der maßgeblich von der erstgenannten Form der Arbeit abhängig ist, wollen wir daher die Engagierten nicht so weit bringen, dass sie ihre Arbeit nicht mehr ausüben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideologien der Ungleichheit dulden wir in unserem Verband nicht. Konkrete Maßnahmen, die solchen Ideologien entgegenwirken und in unsere alltägliche Verbandsarbeit integriert werden können, sind quotierte Redelisten, Schutz- und Empowerment-Räume und Schulungen zum Thema Critical Whiteness.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk bemüht sich nach Möglichkeit unbefristete Arbeitsverträge zu vergeben. Allerdings ist uns bewusst, dass sich dies bei Projektstellen in der Realität häufig kompliziert gestaltet. Deswegen bemühen wir uns wann immer dies möglich ist, u. a. in Zusammenarbeit mit der AWO, eine Entfristung anzustreben. Darüber hinaus wollen wir unseren MItarbeitenden auch eine langfristige Zukunftsperspektive eröffnen. Deswegen sollen potentielle berufliche Übergänge in die AWO unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fühlen uns, als Teil der Arbeiter*innenbewegung, deswegen gehört eine faire Entlohnung zu unseren Grundforderungen. Dementsprechend sollen Mitarbeitende aus dem Jugendwerk in Anlehnung an die AWO-Tarifverträge vor Ort bezahlt werden. In diesem Kontext wünschen wir uns, dass die Jugendwerke aktiv(er) an den jeweiligen Aushandlungsprozessen beteiligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des weiteren soll das Jugendwerk Fortbildungsmöglichkeiten für alle Arbeitnehmende im Verband zur Verfügung stellen, die über das staatliche Mindestmaß hinausgehen sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den Verpflichtungen gegenüber allen Angestellten des Jugendwerkes bekennen wir uns zur Verantwortung für die Freiwilligendiensleistenden, welche von einer Jugendwerksgliederungen begleitet werden. Das meint insbesondere, dass wir uns dafür einsetzen, deren Arbeitsverhältnisse stetig zu verbessern und uns aktiv für ein kostenloses Nahverkehrsticket für diese stark machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei unseren Ferienfahrten ist es uns besonders wichtig, dass diese bereits bestehenden sozialen Ungleichheiten entgegenwirken. Daher verpflichten sich alle Gliederungen dazu Ferienfahrten für alle zu ermöglichen. Das bedeutet zum einen, dass die Jugendwerke versuchen, durch ihre Preispolitik allen die Teilnahme zu ermöglichen und zum anderen, dass sie Fördermöglichkeiten anbieten. Diese können sowohl staatlich als auch selbstorganisiert sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ferner wollen wir Teamende und Teilnehmende für die Menschen sowie Strukturen in den Zielen unserer Fahrten sensibilisieren. Dazu gehören die Förderung von Vielfalts- und transkulturellen Kompetenzen als auch die Sensibilisierung für dem Jugendwerk bekannte ausbeuterische Strukturen. Dies gilt insbesondere für unser Engagement in der Internationalen Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuletzt stellen alle Gliederungen eine gesunde Arbeitsumgebung für Haupt- und Ehrenamt her. Dazu gehört unter anderem für eine gesundheitsfördernde Arbeitsinfrastruktur Sorge zu tragen und ein Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p><strong>Austausch und Weiterentwicklung</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk gibt einmal jährlich die Möglichkeit sich zum Fortschritt der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie auszutauschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Nachhaltigkeitsstrategie soll fortlaufend überprüft und ständig verbessert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klimaschutz ist wichtig damit Menschen auch in Zukunft in Europa ein gutes und schönes Leben haben. Schon heute ist Klimaschutz gelebte Solidarität mit dem globalen Süden. Denn die Menschen dort leiden bereits heute unter den Folgen des Klimawandels.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dieser Klimastrategie erkennen wir zum einen unsere Verantwortung an. Zum anderen wird dadurch jedoch nicht die noch viel größere Verantwortung der deutschen Politik geschmälert. Klimawandel setzt einen fundametalen Wandel voraus.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Jugendwerk möchte in Zukunft gegen den Klimawandel kämpfen. Dafür wollen wir in Zukunft nur noch Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, mehr auf den öffentliche Verkehrmittel (wie die Bahn) setzen und vieles mehr.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 10:44:54 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A13: Alternativangebote – Boykott Qatar 2022 </title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/101?commentId=53#comm53</link>
                        <author>Jan Repnak</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/101?commentId=53#comm53</guid>
                        <description><![CDATA[Rechtschreib- und Formfehler bitte ignorieren, entstammt meinen eigenen Notizen:

Begründung Ablehnung Antrag A13:

Die Herrenfussballweltmeisterschaft in Qatar ist ein derzeit heiß diskutiertes Thema in den Medien. Es werden die verschiedensten Argumente hervorgebracht, die einen Boykott rechtfertigen sollen, auch der DFB wird aufgefordert nicht teilzunehmen. Daher ist die Intention und der Gedanke dieses Antrags für mich total schlüssig und wenig überraschend.
Dennoch habe ich einige Schwierigkeiten mit diesem Antrag, die ich jetzt ausführen werde:
„Die WM in Qatar ist ein dem Fussball unwürdiges Turnier, es werden so viele Gebote der sportlichen und politische Fairness verletzt […]“ (Z18 ff der Begründung) 
Ist das Turnier dem Fußball wirklich unwürdig? Oder ist es nur das Spiegelbild der heutigen Fussballindustrie, die wir ja mindestens insoweit akzeptieren, dass wir gemeinsam mit der AWO beispielsweise Bundesligaspiele besuchen oder Zusammenarbeiten mit Fanprojekten anstreben? Und gehört die Frage ob eine WM dem Fussball unwürdig ist oder nicht auf die Bundeskonferenz des Jugendwerks der AWO? Hat das für uns irgendeine Relevanz? 
Ab Zeile 45 wird auf die nicht exisitierende Fussballkultur in Qatar hingewiesen, dazu zweierlei Gedanken. Der Erste schließt an vorhin bereits gesagtes an, in welcher Art und Weise hat das irgendeine Relevanz für uns als Jugendwerk der AWO, das sich selbst auf der Website des Bundesjugendwerks wie folgt definiert: „Wir verstehen unsere Aufgabe als politische und pädagogische. Als politische Interessenvertretung macht das Jugendwerk die Lebenslagen, Interessen und Rechte von Kindern und Jugendlichen sichtbar und bringt sie kontinuierlich in politische Diskussions- und Entscheidungsprozesse ein.“ Das Jugendwerk versteht sich also als Interessensvertretung von Kindern und Jugendlichen und macht sich für diese stark. Eine Bewertung einer Fussballkultur oder das Hochhalten von eventuellen gewachsenen Traditionen lese ich dort nicht heraus. 

Zum Zweiten stellt sich mir doch die Frage welch exklusive Sicht einer eingeschworenen Fussballwelt dort Vater des Gedankens war. Ab wieviel Jahren aktiven Fussballlebens qualifiziert sich ein Land dafür Teil dieser Fußballkultur zu werden? Oder ist dieser Kulturkreis bereits geschlossen und die Vergabe dieses Turniers darf nur innerhalb dieses Kreises erfolgen. Und die nächste Frage: Sind Kanada, die USA und Mexiko Teil dieser gewachsenen Gruppe? Existiert dort eine ausreichend große Fussballkultur? Dort findet schließlich die nächste WM statt. 
Der dritte und für mich wohl stärkste Punkt dabei ist jedoch die Frage wieso dieses Problem, das ja nun auch seit ca. 10 Jahren, seit die WM Vergabe stattfand, bekannt ist nicht thematisiert wurde? Zeit genug ist in den letzten Jahren und bei den letzten Konferenzen dafür gewesen.
Über die Korruption und welche heimlichen Gelder und gekauften Abstimmungen bei unserem Sommermärchen eine Rolle spielten lasse ich mich hier nicht aus und frage auch gar nicht wieso das bei einer WM in Qatar erwähnenswert, hier jedoch vernachlässigbar war. 
Meine wirklichen Probleme mit diesem Antrag sind im groben auf drei konkrete Punkte herunterzubrechen. Die Ausdrucksweise und Verwendung von Begrifflichkeiten, der antimuslimisch-rassistische Unterton und die Ungleichbehandlung von Situationen.
Punkt 1 Die Ausdrucksweise: Kann mir jemand der hier anwesenden erklären was die in den Zeilen 55 & 56 angeführten islamischen Regionen sind? Gilt der Moscheevorplatz in der Dortmunder Nordstadt als islamische Region? Denn eine geografische oder politisch einzuordnende Region ist das nicht. Oder, und das ist mein Eindruck, wird hier eine klare kulturelle Abgrenzung vorgenommen: Dort drüben sind die islamischen Regionen mit den Menschenrechtsverletzungen und den mangelhaften Frauenrechten und wir hier, wir sind ganz anders? 
Damit komme ich schon zu Punkt 2, den antimuslimisch-rassistischen Unterton. In dem Moment, wo wir eine solche Abgrenzung vornehmen, uns und unsere Wertevorstellungen darüber einordnen und eine Pauschalisierung vornehmen passiert noch in der Antragsbegründung genau das, was der Änderungsantrag des BuJW zu verhindern versucht. In einer postkolonialen Arroganz stellen wir uns hier hin und bewerten die Menschen in Qatar. Damit meine ich nicht die gerechtfertigte Kritik an der Sklaverei oder den Verstorbenen beim Bau der Infrastruktur. Ich meine die Kritik an dem Wertekompass (Zeile 27ff Begründung) der Menschen, der Bewertung ihrer Auffassung von Zusammenleben und auch Ehe und Sexualität in Qatar und den weiteren „islamischen Regionen“. 
Hier sei eingeworfen, dass meine eigene Meinung zu diesen Themen in keiner weise deckungsgleich mit den Gesetzen in Qatar ist. Dennoch ist festzuhalten, dass unsere Auffassung und Wertevorstellungen als Jugendwerk nicht globaler Konsens sind, nicht mal gesamtgesellschaftlicher Konsens in Deutschland. Wir können und müssen uns für mehr dafür einsetzen, dennoch nicht aus einer postkolonialen Selbsterhöhung sondern auf Augenhöhe und im Dialog und nicht durch Boykott.
Und wenn wir das im Blick haben, sind wir beim letzten Punkt, die Ungleichbehandlung.
2006 fand die Fussball WM in Deutschland statt, Korruption und Vetternwirtschaft haben uns unseren Fussball nach Hause geholt. 2010 fand die WM in Südafrika statt, Stadien wurden aus dem nichts hochgezogen, seit der WM verfallen sie weil das Land gar nicht in der Lage ist diese Stadien ausreichend zu nutzen. 2014 fand die WM in Brasilien statt, einem Land in dem Armut und Reichtum so nah beieinander leben wie fast nirgendwo auf der Welt. In dem Gelder in ein Prestige trächtiges Turnier geblasen werden während Kinder auf den Straßen hungern. 2018 fand die WM in Russland statt. Einem Land, das schon vor seinem Angriffskrieg in der Ukraine mit Vorsicht zu betrachten war. Ein Land im dem Die Rechte vom Homosexuellen nicht existieren, Frauen sich Männern klar unterzuordnen haben und weder Meinungs- noch Pressefreiheit existieren. 2026 findet die WM unter anderem in Mexiko statt, einem Land in dem homophobe Fangesänge so alltäglich sind, dass auch diese sogar schon der FIFA aufgefallen sind. Bei keiner dieser WM_Vergaben gab es eine Diskussion oder einen Antrag auf Bundesebene. In dem Moment, wo diese Dinge in Qatar auftreten, einem Land mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung, da sieht die Welt, sehen wir Handlungsbedarf. Der Schutz von Frauenrechten, die Beschneidung von queeren Menschen in ihrer Freiheit sind immer dann gern genutzte Argumente, wenn dadurch rassistische Denkweisen reproduziert werden dürfen. Selbst die Nazis innerhalb und außerhalb unserer Parlamente verwenden den „Schutz unserer deutschen Frauen vor den Migranten“ regelmäßig als Feigenblatt, als Tarnung ihres eigenen rassistisches Denkens. 
Der rassistische Unterton des Textes, die fehlerhaften oder pauschalisierenden Formulierungen und die Vereinfachung der Gesamtsituation belegen in erster Linie, dass hier jegliche Sensibilität für Postkolonialismus, antisexistischen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit fehlt. 
Ich möchte noch einmal betonen, dass ich niemandem hier, weder den Befürworter*innen des Antrag noch der antragsstellenden Gliederung bewusst verletzende, rassistische oder andere gruppenbezogene Feindlichkeiten unterstellen will. Mir könnten beispielweise die qatarischen Gesetze zu Homosexualität nicht fremder sein. Aber, und das ist auch das Ende meiner Gegenrede, ich als weißer, mitteleuropäischer, christlich erzogener, heterosexueller Cis-Mann bin nicht in der Position über die Wertevorstellung und das Leben anderer Menschen zu urteilen. Die Begründung des Antrag ist gespickt mit nicht stichhaltigen oder für uns als Verband nicht relevanten Argumenten, innerhalb der Begründung werden rassistische Denkweisen und Darstellungen manifestiert, die Perspektive aus der der Antrag und auch der Begründung kommen ist eine zutiefst postkoloniale Sicht, aus der auf das Leben der Menschen in Qatar herabgeblickt wird und zu allem Übel ist die Fassung in einfacher Sprache eigentlich nur eine vierzeilige, weil heruntergebrochen, rassistische Beleidigung. Die WM in Qatar ist aus den verschiedensten Gründen zu kritisieren, rassistische Ressentiments zu reproduzieren gehört nicht dazu. Dieser Antrag schlägt jedoch in exakt diese Kerbe, daher bitte ich die gesamte Konferenz diesen Antrag abzulehnen
]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 09:52:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä3 zu A13: Alternativangebote – Boykott Qatar 2022 </title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/101/amendment/132?commentId=12#comm12</link>
                        <author>Jan Repnak</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/101/amendment/132?commentId=12#comm12</guid>
                        <description><![CDATA[Einen Antrag der postkoloniale Bewertungen vornimmt und dabei gewollt oder ungewollt rassistische Ressentiments verbreitet wird leider nciht weniger rassistisch wenn man reinschreibt er solle es jedoch nicht sein.
Daher wenig Aussagekräftig]]></description>
                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 09:51:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA5: Kapitalismus abschaffen!</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/158</link>
                        <author>LJW Hamburg, LJW Thüringen, LJW Bayern</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/motion/158</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dass wir als Jugendverband in der Tradition der Arbeiter*innenbewegung und des demokratischen Sozialismus<br>
jetzt und in Zukunft für die Abschaffung des Kapitalismus einstehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gespräche im informellen Rahmen haben uns dazu veranlasst die Positionierung des Jugendwerks<br>
zu diesem Thema noch einmal eindringlich zu verdeutlichen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir finden Kapitalismus schlecht und ungerecht. Wir wollen, dass alle im Jugendwerk das auch finden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 20:38:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9NEU: Vereinheitlichung formaler Vorgaben</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/vereinheitlichung-formaler-vorgaben-25393</link>
                        <author>Bezirksjugendwerk der AWO WW</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/vereinheitlichung-formaler-vorgaben-25393</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass eine Vereinheitlichung und dabei auch möglichst Verschlankung der verschiedenen vorhandenen formalen Dokumente (Statut, Governance-Kodex, Mustersatzungen) erfolgt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die in den Gliederungen vorhandenen Satzungen sind mit den Leitsätzen und dem Statut des Jugendwerks sowie dem Statut und der Schiedsordnung der Arbeiterwohlfahrt verknüpft. Neuderdings gibt es noch den Governancekodex des Jugendwerks, der verschiedene Vorgaben aus Mustersatzung und Statut des Jugendwerks aufgreift.<br>
Wir nehmen die bloße Anzahl an formalen Dokumenten als massive Hürde für ehrenamtliches Engagment wahr - insbesondere da der Governancekodex auf allen Gliederungsebenen zur Kenntnis genommen werden muss.<br>
Wenn es alle diese Dokumente braucht, wünschen wir uns eine Vereinheitlichung und idealerweise auch Verschlankung davon, damit diese in der Praxis möglichst niederschwellig nutzbar sind - insbesondere für rein ehrenamtlich arbeitende Gliederungen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt Vorlagen, an die sich jedes Jugendwerk halten soll. Das sind inzwischen einige. Und teilweise sind sie gar nicht übersichtlich. Daher wollen wir gemeinsam schauen, ob wir diese einfacher und kürzer machen können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 20:03:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU: Aktualisierung der Mustersatzungen</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/aktualisierung-der-mustersatzungen-60568</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/aktualisierung-der-mustersatzungen-60568</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO möge beschließen: </strong><br>
Dass die 2018 beschlossenen Mustersatzungen aktualisiert werden und in diesem Zuge auch deren Verbindlichkeit für Jugendwerke geklärt wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mustersatzungen sind teilweise inhaltlich nicht ganz korrekt und nicht mehr ganz aktuell. Neben der Verwendung des binären Geschlechtermodells fehlen beispielsweise aktuelle Vorgaben zu digitalen Sitzungen und Beschlussfassungen.<br>
Aus unserer Sicht ist bei einer Überarbeitung der Mustersatzungen auch eine Überprüfung der formalen Notwendigkeit starrer Vorstandsstrukturen bzw. Vereinstrechtlicher Vorgaben interessant. Insbesondere auf Orts- und Kreisebenen ohne Hauptamt, nehmen wir die zahlreichen formalen Vorgaben zunehmend als Hindernis für ehrenamtliches Engagement wahr. So wünschen wir uns beispielsweise eine Überprüfung, ob wirklich immer der gesamte BGB-Vorstand volljährig sein muss. Auch Einladungsfristen von 2 Wochen samt Tagesordnungen oder die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder bei Satzungsänderungen sind nach unseren Erfahrungen in der Praxis nicht immer realistisch. Statt formal korrekter Vorgaben, die häufig aber kaum oder gar nicht umgesetzt werden, wünschen wir uns daher möglichst niederschwellige und umsetzbare Vorgaben für die Arbeit vor Ort.<br>
Zudem wünschen wir uns für Gliederungen die Ferienfreizeiten durchführen, die Aufnahme eines entsprechenden optionalen Satzungszwecks.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt Vorlagen, an die sich jedes Jugendwerk halten soll. Dazu gehören auch Mustersatzungen. Wir möchten, dass diese aktualisiert werden, damit wir uns zum Beispiel auch online treffen können. Außerdem wollen wir wissen, wie genau wir diese umsetzen müssen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 19:53:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Überprüfung QM-Auditierung Ferienfahrten</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/uberprufung-qm-auditierung-ferienfahrten-54810</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/uberprufung-qm-auditierung-ferienfahrten-54810</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO möge beschließen:</strong><br>
Dass das bestehende Auditierungsverfahren für Ferienfahrten in den kommenden 2 Jahren reflektiert und kritisch hinterfragt wird.<br>
Dabei geht es keinesfalls um die Abschaffung der gemeinsamen Vereinbarungen aus dem &quot;Jederzeit wieder&quot; Konzept.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus unserer Sicht ist der Mehrwert eines selbst vergebenen Siegels generell überschaubar. Für besonders fraglich halten wir das Verhältnis von monetärem und zeitlichem Aufwand des eigenen Auditierungsverfahrens im Verhältnis zum Mehrwert. Neben den direkten Kosten eines Audits sticht hier insbesondere der Zusatzaufwand in den durchführenden Gliederungen sowie auf Bundesebene ins Auge. Dass auch aufgrund der Auditierung eine neue hauptamtliche Stelle im Bundesjugendwerk geschaffen werden musste, gilt es zu hinterfragen. Insbesondere im Hinblick darauf, ob mit den nun vorhandenen Ressourcen nicht andere Themen bearbeitet und weiterentwickelt werden könnten. Zudem werden die dabei anfallenden Kosten letztlich auf die Teilnehmenden umgelegt, weshalb wir uns eine möglichst kosteneffiziente Umsetzung wünschen.<br>
Der Mehrwert eines „externen“ Audits vor Ort ist aus unserer Sicht überschaubar, da die vorgelegten Unterlagen beeinflussbar sind und es aus unserer Sicht für die Auditierenden keine Möglichkeit gibt diese auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen. Wir sehen daher nicht den Vorteil gegenüber einer für alle Beteiligten weniger aufwendigeren Selbstauskunft.<br><br>
Auch war ein gemeinsamer Auditierungsprozess mit AWO angedacht, um Standards zu vereinheitlichen und Übergänge zu vereinfachen. Diese Zusammenarbeit mit AWO stellt sich unseres Wissens allerdings schwierig dar und sollte daher ebenfalls reflektiert werden.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für unsere Ferienfreizeiten im Jugendwerk haben wir verschiedene wichtige Dinge besprochen, an die wir uns halten. Außerdem haben wir festgelegt, dass wir diese gegenseitig überprüfen. Das finden wir ziemlich anstregend und vor allem teuer. Daher möchten wir darüber reden, ob das nicht einfacher möglich ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 19:47:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Weiterentwicklung &quot;Jederzeit wieder&quot;</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/weiterentwicklung-jederzeit-wieder-43064</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/weiterentwicklung-jederzeit-wieder-43064</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO möge beschließen:</strong><br>
Die Richtlinie &quot;<em>Jederzeit Wieder - Qualität der pädagogischen Ferienfahrten von Jugendwerk und AWO</em>&quot; (2016) wird durch das Bundesjugendwerk in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsgliederungen einer Revision unterzogen, die zur Weiterentwicklungdes Konzepts führen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mögliche Aspekte für die Revision können sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erweiterung um Sprachreisen und Stadtranderholungen / Ferienspiele (lokale Angebote ohne Übernachtungsmöglichkeiten)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Inhaltliche Fokussierung
<ul><li>Welche Ziele verfolgt das Jugendwerk mit pädagogischen Ferienfahrten?</li><li>Welche Ansprüche sollen pädagogische Ferienfahrten inhaltlich erfüllen?</li><li>Wie werden die Werte des Jugendwerks durch unsere pädagogischen Ferienfahrten transportiert?</li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prüfung bestehender Komponenten (bspw. Schwimmaufsicht/Wasserrettung)</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus unserer Sicht sind die gemeinsam vereinbarten Grundlagen sehr wichtig. Uns ist klar, dass diese in der bestehenden Form nicht immer 1:1 für Sprachreisen und Maßnahmen ohne Übernachtungen übernommen werden können. Wir wünschen uns jedoch eine Diskussion darüber, bei welchen Punkten dies möglich ist und nach Möglichkeit eine Weiterentwicklung unserer Vorgaben für möglichst viele Tätigkeitsfelder der im Jugendwerk verbreiteten Kinder- und Jugendarbeit. Damit würde auch die generelle Aussagekraft des Siegels für Angebote der Jugendwerke deutlich vergrößert werden.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für unsere Ferienfreizeiten im Jugendwerk haben wir verschiedene wichtige Dinge besprochen, an die wir uns alle halten. Wir möchten, dass diese nicht nur für Freizeiten gelten, sondern auch für andere Betreuungsangebote. Zum Beispiel für Angebote ohne Übernachtung oder mit Sprachförderung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 19:42:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Aufwandsentschädigung für den Bundesvorstand</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/aufwandsentschadigung-fur-den-bundesvorstand-22311</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/aufwandsentschadigung-fur-den-bundesvorstand-22311</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</strong><br>
Die Konferenz möge beschließen, dass dem Bundesjugendwerksvorstand inkl. der<br>
Revision ein monatliches Budget von 1080,00 € für Aufwandsentschädigungen zur<br>
Verfügung steht. Über die Verwendung und Verteilung dieses Budgets entscheidet<br>
der Bundesjugendwerksvorstand und berichtet darüber im Bundesjugendwerksausschuss.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den vergangenen Jahren belief sich das monatliche Budget auf 880 €. Zum 01.01.2021 wurde die jährliche steuerfreie Ehrenamtspauschale von 720 € auf 840 € erhöht. Dementsprechend wurde die Ehrenamtspauschale für die stellvertretenden Vorsitzenden erhöht, sodass der Betrag ausgeschöpft werden kann. Im Gleichklang sollte auch die Pauschale für die Revision erhöht werden. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Tätigkeit der Vorsitzenden sollte dies durch eine moderate Erhöhung der Aufwandsentschädigung honoriert werden. Das Budget muss nicht ausgeschöpft werden, steht aber zur Verfügung. Die Vergangenheit zeigt, dass der<br>
Betrag häufig nicht ausgeschöpft wurde.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und bekommt dafür eigentlich kein Geld. Durch eine Ehrenamtspauschale ist es Möglich, dass die Arbeit ein wenig Annerkennung bekommt. Der Bundesvorstand entscheidet dann in der ersten Sitzung, wie das Geld auf die verschiedenen Vorstandsposten verteilt werden sollen. In der Vergangenheit wurde das gesamte Geld nicht immer komplett ausgezahlt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 19:16:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Das Bundesjugendwerk wird zum Dachverband mit stärkerem politischen Gewicht</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/das-bundesjugendwerk-wird-zum-dachverband-mit-starkerem-politischen-ge-29536</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/bujw2022/das-bundesjugendwerk-wird-zum-dachverband-mit-starkerem-politischen-ge-29536</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ab sofort soll sich die Arbeit des Bundesvorstands an den folgenden drei Prinzipien messen lassen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gliederungen vernetzen und unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prekäre Lebensverhältnisse für junge Menschen auflösen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Junge Menschen im kritischen Denken zu bestärken, zu unterstützen und zu befähigen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Zum Punkt &quot;Gliederungen vernetzen und unterstützen&quot;</span>: Im bereits im Jahr 2016 beschlossenen Antrag “Komm wir packen es gemeinsam an – Das Bundesjugendwerk macht sich fit für die Zukunft” werden die innerverbandlichen Aufgaben sehr detailliert geschildert. Seit der Umstellung der Arbeitskreise auf zwei gemeinsame Forenwochenenden konnten viele dieser Aufgaben Rechnung getragen werden. Heute ist der innerverbandliche Austausch auf einem sehr guten Niveau.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Zum Punkt &quot;Perkäre Lebensverhältnisse für junge Menschen auflösen&quot;</span>: Eine Aufgabe, die sich bisher nicht weiter entwickelt hat, ist jedoch die Außenvertretung. Diese wollen wir nun im Jahr 2022 klar definieren, damit wir im politischen Berlin durch Expertise wahrgenommen werden. Eine zu große Auswahl an Themen mit denen wir uns beschäftigen mag auf den ersten Blick sehr reizvoll klingen. In Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie ist es immer wichtiger geworden, sich in der Kommunikation und Darstellung nach Außen ein klares Profil zu haben. Nur so wird man überhaupt wahrgenommen. Aufmerksamkeit gewinnen wir also nicht durch eine Beliebigkeit und Vielzahl der Themen, sondern indem wir ein klares Profil haben, durch das wir uns gegenüber anderen abgrenzen. Konkret bedeutet das in unserem Fall, dass wir einen Themenkomplex haben, in dem wir uns weiterbilden um so über mehr Wissen zu verfügen. Nach intensiven Diskussionen sind wir dabei auf die prekären Lebensverhältnisse junger Menschen gekommen. Klar muss sein, dass der Begriff prekär eine Vielzahl von Dingen umfasst. Es geht nicht nur um Kinderarmut. Prekäre Lebensverhältnisse sind jedoch viel mehr und umfassen eine Vielzahl an Faktoren. Grob lassen sich prekäre Lebensverhältnisse so definieren, dass sie gekennzeichnet sind, von Unsicherheit und Instabilität. Somit umfasst diese Aufgabe eine Vielzahl an Themen und trotzdem wird das Kernthema klar in den Fokus gesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Zum Punkt &quot;Junge Menschen zum kritischen Denken befähigen</span>: Junge Menschen zum kritischen Denken zu befähigen dient vor allem dazu, dass diese in die Lage versetzt werden, die bestehenden Verhältnisse zu hinterfragen und nach Alternativen zu suchen. Damit wollen wir unseren Teil zur Erreichung des demokratischen Sozialismus beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Teil davon muss es auch sein dass der Vorstand immer wieder seine Arbeit reflektiert und innerverbandlich transparent darstellt. So kann der Verband den Vorstand dabei unterstützen, sein Ziel zu erreichen.</p></div></div><h2>Fassung in Einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundesjugendwerk möchte sich in Zukunft mehr Wissen zu Themen wie Kinderarmut aneignen und mit diesem Wissen auch öffentlich auftreteten. Damit wollen wir es schaffen, dass das Bundesjugendwerk bekannter wird. Außerdem hoffen wir so, mehr Einfluss zu bekommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 28 May 2022 17:46:49 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>