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            <title>Bundesjugendwerkskonferenz 2026: Anträge</title>
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                <title>Bundesjugendwerkskonferenz 2026: Anträge</title>
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                        <title>K7: Dominik Zejewski</title>
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                        <author>Dominik Zejewski (BJW Westliches Westfalen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/buko2026/Dominik-Zejewski-28986/viewimage?sectionId=68" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>30</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Heimatgliederung:</dt><dd>BJW Westliches Westfalen</dd><dt>Im Jugendwerk seit:</dt><dd>2012</dd><dt>Für dieses Amt möchte ich kandidieren:</dt><dd>Revision</dd></dl><h2>Was ist dein Liebslingsessen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein guter veganer Burger mit Pommes, Curly Fries oder Kroketten.</p></div></div><h2>Wenn du ein Tier wärst, welches und wieso?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Hauskatze mit eigenem Garten.</p></div></div><h2> Was machst du, wenn du nicht im Jugendwerk aktiv bist?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich konsumiere alles von den drei ??? und Rocket Beans. Ich fahre gerne Fahrrad und Zug (also ÖPNV). Von Beruf bin Ich Tischler. Und seit ein paar Jahren bin ich schon bei der AWO unterwegs.</p></div></div><h2>Welche Erfahrungen aus der Verbandsarbeit bringst du mit? (Vorstand, Gremien, AK/AG, Forenwochenende</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2014 bin ich Beisitzer im BJW Westliches Wstfalen (noch bis Oktober 2026), zusätzlich bin ich aktuell noch im Bundesjugendwrksvorstand als Stelv. Vorsitzender. In meine JW-Zeit war ich noch im LJW NRW und im KJW Hagen im Vorstand. In einer Revision war ich noch nicht.</p></div></div><h2>Warum möchtest du in den Bundesvorstand oder die Bundesrevision?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich fühle mich dem Jugendwerk verbunden und möchte es im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter Unterstützten und mit meinem Wissen zur Verbandsstruktur und Satzung halte ich mich geeignet eine gute inhalltliche Prüfung durchzuführen.</p></div></div><h2>Möchtest du einen inhaltlichen Schwerpunkt in deinem Amt setzen? Welchen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist die Revision, mein schwerpunkt liegt darin eine Vernünftige Prüfung durchzuführen.</p></div></div><h2>Freier Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Transparenz. Da ich aktuell im Bundesvorstand bin darf ich nur das Prüfen was nach meiner Vorstandszeit passiert.</p></div></div><h2>Vorstellungsvideo (freiwillig)</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 20:27:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K6: Fabian Rodenwald</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/fabian-rodenwald-20175</link>
                        <author>Fabian Rodenwald (Bundesjugendwerk der AWO / Westliches Westfalen)</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/fabian-rodenwald-20175</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/buko2026/fabian-rodenwald-20175/viewimage?sectionId=68" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Heimatgliederung:</dt><dd>Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen</dd><dt>Im Jugendwerk seit:</dt><dd>2020</dd><dt>Für dieses Amt möchte ich kandidieren:</dt><dd>Vorsitz</dd></dl><h2>Was ist dein Liebslingsessen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schwierig zu sagen. In der Bahn: vegane Currywurst</p></div></div><h2>Wenn du ein Tier wärst, welches und wieso?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich schließe mich Jule an: Ein Vogel</p></div></div><h2> Was machst du, wenn du nicht im Jugendwerk aktiv bist?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner Freizeit spiele ich Cello in einem Orchester und ein bisschen Gitarre. Aktuell studiere ich im Bachelor<br>
Politik und Recht in Münster.</p></div></div><h2>Welche Erfahrungen aus der Verbandsarbeit bringst du mit? (Vorstand, Gremien, AK/AG, Forenwochenende</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten vier Jahren im Bundesvorstand durfte ich viele Erfahrungen sammeln. Ich habe Bundesveranstaltungen wie die Forenwochenenden und Ausschüsse mitorganisiert, das Jugendwerk in<br>
Lobbygesprächen vertreten, Workshops zu verschiedensten Themen moderiert und organisiert, Positionspapiere mitgeschrieben, viele Satzungen und Geschäftsordnungen gelesen, Jugendwerke auf Konferenzen besucht, Anträge für Konferenzen geschrieben und viele Projekte des Bundesvorstands organisatorisch begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insgesamt würde ich sagen: Meine Arbeit in den letzten vier Jahren war sehr vielfältig. Wenn dich interessiert, für welche Themen ich in der letzten Zeit zuständig war, schau gern mal auf der Website des Bundesjugendwerks auf der Seite zum Bundesvorstand vorbei.</p></div></div><h2>Warum möchtest du in den Bundesvorstand oder die Bundesrevision?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte weiter Verantwortung für unseren Verband übernehmen, weil ich mich mit euch gemeinsam für ein gutes und schönes Leben für alle, für unsere Werte und für einen Verband, in dem sich alle wohlfühlen, einsetzen will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einige Menschen mit viel Wissen dürfen richtigerweise bei dieser Bundeskonferenz nicht mehr für den<br>
Bundesvorstand kandidieren oder wollen nicht noch einmal kandidieren. Das wird ein großer Umbruch, durch den dem Bundesvorstand auch wichtige Erfahrungen fehlen werden. Umso wichtiger finde ich es, meine Erfahrungen<br>
einzubringen und so daran mitzuwirken, die Arbeit des Bundesjugendwerks noch weiter zu verbessern.</p></div></div><h2>Möchtest du einen inhaltlichen Schwerpunkt in deinem Amt setzen? Welchen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin mir sicher: Die auf der Bundeskonferenz beschlossenen Anträge werden unsere Arbeit schon zu einem<br>
großen Teil gestalten. Drei Themen möchte ich besonders hervorheben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li><p>Der diskriminierungskritischen Öffnung gegenüber müssen wir uns insbesondere im Bundesvorstand stärker verpflichtet fühlen. Das hat mir auch die nicht immer einfache Arbeit zu diesem Thema in den letzten Jahren gezeigt. Der Antrag aus dem Bundesjugendwerksvorstand und der Antrag „Jugendwerk der Akademiker*innenwohlfahrt“ sind dafür eine gute Grundlage.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li><p>Auch in unserer Öffentlichkeitsarbeit im gesamten Jugendwerk sehe ich Potenzial – insbesondere im Ehrenamt.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li><p>In einer Welt, die immer komplexer wirkt, in der Frust und Druck auf die Demokratie wachsen, sind wir als<br>
Verband gefordert, noch lauter der Politik gegenüber zu sein! Gegen (Kinder-)Armut, für Klimaschutz und<br>
gegen die extreme Rechte. Hier können wir auf der Arbeit der letzten Jahre aufbauen.</p></li></ol></div></div><h2>Freier Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solltet ihr Fragen zu meiner Kandidatur haben, dann meldet euch gerne! :)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>01785981244</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="mailto:fabian.rodenwald@bundesjugendwerk.de">fabian.rodenwald@bundesjugendwerk.de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quatscht mich auch auf der BuKo gerne an. Ich freue mich auf tolle Gespräche mit euch!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bis dahin!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Freundschaft!</p></div></div><h2>Vorstellungsvideo (freiwillig)</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 23:35:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K5: Angelina Lody</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Angelina-Lody-56468</link>
                        <author>Angelina Lody (BJW Baden e.V.)</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Angelina-Lody-56468</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/buko2026/Angelina-Lody-56468/viewimage?sectionId=68" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>26</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Heimatgliederung:</dt><dd>BJW Baden </dd><dt>Im Jugendwerk seit:</dt><dd>2021</dd><dt>Für dieses Amt möchte ich kandidieren:</dt><dd>Vorsitz</dd></dl><h2>Was ist dein Liebslingsessen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Sonntag-Morgen-Pfannkuchen sind für mich das absolute Comfort Food :)</p></div></div><h2>Wenn du ein Tier wärst, welches und wieso?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Otter – verspielt, sozial und meerverliebt.</p></div></div><h2> Was machst du, wenn du nicht im Jugendwerk aktiv bist?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich backe gerne, lese Fantasybücher, verbringe Zeit mit Freund*innen und reise in der Welt herum. Außerdem arbeite ich als Kindheitspädagogin in einer Krippe und liebe die Arbeit mit den Kleinsten.</p></div></div><h2>Welche Erfahrungen aus der Verbandsarbeit bringst du mit? (Vorstand, Gremien, AK/AG, Forenwochenende</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit 2021 im Jugendwerk aktiv und habe seit 2022 verschiedene Vorstandsämter auf Kreis‑, Bezirks‑ und Bundesebene übernommen. Aktuell bin ich Vorsitzende des BJW Baden und stellvertretende Vorsitzende im Bundesjugendwerk. Zuvor war ich Vorsitzende im KJW Rhein‑Neckar sowie Beisitzende und stellvertretende Vorsitzende im BJW Baden. Ich kenne die Strukturen des Verbandes gut, habe Gremienarbeit, Entscheidungsprozesse und Moderationserfahrung gesammelt und an Arbeitskreisen (AG Strukturfragen), Forenwochenenden und Vernetzungsformaten teilgenommen. Durch meine Erfahrung als Vorsitzende in Baden und als Kita-Leitung bringe ich Erfahrung im Bezug auf Personal, Finanzen und Kommunikation mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem durfte ich im März mein erstes Vorstandscoaching für das BJW Rheinland machen, im November folgt ein Nächstes, Hier darf ich meine Erfahrungen weitergeben und Vorstände dabei in Ihren Prozessen inhaltlich aber auch moderierend unterstützen.</p></div></div><h2>Warum möchtest du in den Bundesvorstand oder die Bundesrevision?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte in den Bundesvorstand, weil ich das Bundesjugendwerk aktiv mitgestalten und gemeinsam mit vielen engagierten Menschen weiterentwickeln möchte. Mir ist wichtig, dass Ideen und Prozesse aus dem Verband heraus entstehen – aus den Erfahrungen, Bedarfen und Perspektiven der jungen Menschen und Ehrenamtlichen, die unser Jugendwerk prägen. Kinder‑ und Jugendarbeit ist für mich nicht nur ein Ehrenamt, sondern auch mein beruflicher Schwerpunkt. Ich sehe jeden Tag, wie wichtig starke Strukturen, echte Beteiligung und sichere Räume für junge Menschen sind. Diese Haltung möchte ich in die Bundesebene einbringen. Durch meine bisherigen Aufgaben im Bundesvorstand kenne ich die Strukturen, Chancen und Herausforderungen gut. Ich möchte diese Arbeit fortsetzen, die Leidenschaft im Verband stärken und Vorstandsarbeit transparent, wertschätzend und ressourcenbewusst gestalten. Mein Ziel ist es, Brücken zu bauen, Perspektiven zu verbinden und das Jugendwerk gemeinsam weiter voranzubringen.</p></div></div><h2>Möchtest du einen inhaltlichen Schwerpunkt in deinem Amt setzen? Welchen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ja. Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen <strong>Bildung, Inklusion, Chancengerechtigkeit und Kinderrechte</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir ist wichtig, dass alle jungen Menschen Zugang zu Angeboten, Beteiligung und sicheren Räumen haben – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Lebenslagen. Besonders am Herzen liegt mir die Unterstützung von Jugendlichen, die Diskriminierung erleben oder Fluchterfahrungen gemacht haben. Durch meine berufliche Arbeit mit Kindern und Familien mit Flucht‑ oder Migrationserfahrungen sowie neurodivergenten Kindern und Jugendlichen bringe ich eine sensible, praxisnahe Perspektive ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem ist es mir wichtig, die <strong>Gliederungen wieder stärker miteinander zu vernetzen</strong>, damit Austausch, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung wachsen können. Als jemand aus dem Süden Deutschlands möchte ich diese Perspektive bewusst in den zukünftigen Bundesvorstand einbringen und dafür sorgen, dass regionale Realitäten und Bedarfe sichtbar bleiben.</p></div></div><h2>Freier Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere, weil mir das Jugendwerk unglaublich viel bedeutet und ich Lust habe, gemeinsam mit euch weiterzuwachsen. Ich bringe meine Erfahrung, meine Energie und meinen Blick aus dem Süden mit und freue mich auf den Austausch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn ihr Fragen habt oder einfach quatschen wollt, meldet euch gern bei mir! :)</p></div></div><h2>Vorstellungsvideo (freiwillig)</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 14:12:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K4: Jule Kolbinger</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/jule-kolbinger-41996</link>
                        <author>Julia-Anna Kolbinger (BJW Rheinland)</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/jule-kolbinger-41996</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/buko2026/jule-kolbinger-41996/viewimage?sectionId=68" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>23</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Weiblich</dd><dt>Heimatgliederung:</dt><dd>Bezirksjugendwerk Rheinland</dd><dt>Im Jugendwerk seit:</dt><dd>2020</dd><dt>Für dieses Amt möchte ich kandidieren:</dt><dd>Vorsitz</dd></dl><h2>Was ist dein Liebslingsessen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hauptmahlzeit: Vegane Spaghetti Bolognese</p></div></div><h2>Wenn du ein Tier wärst, welches und wieso?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wäre gerne ein Vogel, ich könnte fliegen!</p></div></div><h2> Was machst du, wenn du nicht im Jugendwerk aktiv bist?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zurzeit studiere ich im Bachelor Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft in Mainz. In meiner Freizeit tanze ich Contemporary, treffe mich gerne mit Freund:innen und gehe gerne auf Konzerte:)</p></div></div><h2>Welche Erfahrungen aus der Verbandsarbeit bringst du mit? (Vorstand, Gremien, AK/AG, Forenwochenende</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bezirksjugendwerk Rheinland bin ich seit 2020 als Teamerin aktiv und seit 2023 im Vorstand. Von 2023-2025 war ich zusammen mit Celine Busch Vorsitzende unseres Bezirksjugendwerks. Seit November 2025 bin ich nun Beisitzende, da sich einige neue Motivierte für unseren Vorsitz gefunden haben. Des Weiteren bringe ich mich u.a. auf Bezirksebene in verschiedenen AKs ein, sei es Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu teame ich sehr gerne unsere Brexbachtal Freizeit und habe viel Spaß am mitorganisieren unserer BJW-Veranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sonst nehme ich sehr gerne an den Angeboten des Bundesjugendwerks teil, sei es das Forenwochenende, die FaPlaFe, die Awareness Schulung oder der Ausschuss. Außerdem habe ich mich auf Bundesebene vergangenes Jahr mit bei der AG „Strukturfragen“ und bei der AG „Ausschuss“ beteiligt. Und um mehr Eindruck vom Bundesvorstand und dessen Arbeit zu bekommen, habe ich auch an ein paar offenen Vorstandssitzungen teilgenommen.</p></div></div><h2>Warum möchtest du in den Bundesvorstand oder die Bundesrevision?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über die Jahre im Jugendwerk habe ich viel Freude an Organisation, Mitgestaltung und vor allem Politischem gewonnen, da bietet der Bundesvorstand weitere Möglichkeiten als meine Heimat Gliederung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders finde ich an unserem Verband die Selbstwirksamkeit die jede:r erfahren kann, so auch auf Bundesebene. Ich hatte die Möglichkeit schon viel auf Bundesebene mitzuwirken, sei es durch das Austragen des Bundestreffens 2025 oder dass ich mich einbringen konnte auf verschiedensten Veranstaltungen. Da dies mir viel Freude bereitet, kann ich mir sehr gut vorstellen meine Motivation auf Bundesebene in einem Amt weiterzuführen und den Verband zu vertreten. Ich möchte gerne das alle die Möglichkeit bekommen, die Art Selbstwirksamkeit zu erfahren, wie ich es habe und noch tue, das würde ich gerne weiter tragen auf Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So denke ich, kann ich den Bundesvorstand gut mit meinen Erfahrungen, meinen Ideen und Perspektive ergänzen und helfen das wir ein noch stärkerer Verband werden.</p></div></div><h2>Möchtest du einen inhaltlichen Schwerpunkt in deinem Amt setzen? Welchen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand bietet so viele Möglichkeiten, aber besonders liegen mein Interesse an politischen Themen wie Awareness, Feminismus und „gegen Rechts“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So kann ich mir gut vorstellen das Bundesjugendwerk in diesen Punkten zu stärken, zu Unterstützen und helfen sich weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als eine Person aus einem Arbeiter:innen Haushalt möchte ich auch weiter die Bundesebene unterstützen unseren Verband so barrierearm wie möglich zu gestalten, dass jede Person die Chance hat, sich politisch zu beteiligen und unsere Arbeit zu verstehen auch ohne hohen Bildungsabschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem bin ich sehr gespannt, was die Konferenz entscheidet, welche Themen das Bundejugendwerk für die nächsten zwei Jahre bearbeiten wird. Daran dann mitzuwirken und die Anliegen der Gliederungen umzusetzen, finde ich gehört genauso gut dazu wie auch persönliche Stärken mit einzubringen.</p></div></div><h2>Freier Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um ehrlich zu sein, viel es mir nicht so leicht diese Kandidatur auszufüllen. Allein Platz technisch konnte ich jetzt nicht alles reinschreiben was ich gern hätte. ;) Wenn ihr Fragen habt kommt gerne einfach auf mich zu :)</p></div></div><h2>Vorstellungsvideo (freiwillig)</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:38:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Erstellung eines sexualpädagogischen Konzeptes</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/erstellung-eines-sexualpadagogischen-konzeptes-63639</link>
                        <author>Bezirksjugendwerk der AWO OWL</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/erstellung-eines-sexualpadagogischen-konzeptes-63639</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge Folgendes beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk soll ein sexualpädagogisches Konzept entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein sexualpädagogisches Konzept erklärt und beschreibt, wie wir mit jungen Menschen über Gefühle, Körper, Grenzen und Beziehungen sprechen können. Sexualpädagogisch bedeutet über Sexualität zu sprechen. In dem Konzept werden Begriffe und Grundlagen erklärt. In dem Konzept wird eine gemeinsame Haltung deutlich. Und das Konzept beinhaltet Methoden, wie wir diese umsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Konzept soll als Hilfe für die pädagogische Arbeit im Jugendwerk genutzt werden. Es soll erklären, wie wir Themen wie Sexualität, Identität, Beziehungen und Vielfalt verstehen. Es soll beschreiben, wie wir mit diesen Themen umgehen.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein sexualpädagogisches Konzept ist ein Plan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Plan soll uns uns als Jugendwerkler*innen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Plan hilft zum Beispiel bei diesen Sachen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fragen von jungen Menschen zum Thema beantworten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Teamer*innen sicherer machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Menschen respektvoll behandeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Plan schützt auch vor Gewalt, er hilft also, dass keine Gewalt passiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir über Sexualität sprechen können und uns weiterbilden, schützt das vor Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das heißt also, ein sexualpädagigisches Konzept ist ein Schutzfaktor vor Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Expert*innen für Kinderschutz empfehlen so ein Konzept zu haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum Erstellen des Konzeptes kann das Bundesjugendwerk Material und Wissen aus den Jugendwerken (Gliederungen) benutzen. Das Bundesjugendwerk kann auch Fachleute dazu fragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundesjugendwerk soll einen Entwurf dafür erarbeiten. Dieser Entwurf kann durch die Jugendwerke überarbeitet oder angepasst werden. Ein sexualpädagogisches Konzept wird von allen Jugendwerken gebraucht. Mit einem Entwurf durch das Bundesjugendwerk können alle leichter (weiter-)arbeiten.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:58:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15: Digitale Souveränität</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/digitale-souveranitat-27850</link>
                        <author>BJW WW, BJW Unterfranken, BJW OWL</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/digitale-souveranitat-27850</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk erhält den Auftrag, bei der Auswahl von digitalen Anwendungen und Systemen künftig stärker Kriterien wie Datenschutz, Transparenz und digitale Souveränität zu berücksichtigen. Digitale Souveränität bedeutet in diesem Zusammenhang, Abhängigkeiten von großen Unternehmen zu reduzieren und mehr Kontrolle über eigene Daten sowie eingesetzte Systeme zu behalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk soll aktiv nach geeigneten Alternativen suchen. Wenn die gestellten Anforderungen erfüllt werden und ein Umstieg praktikabel möglich ist, soll auf diese umgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem soll das Bundesjugendwerk Empfehlungen für sinnvolle Anwendungen und Systeme sammeln und den Gliederungen zur Verfügung stellen.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zunehmenden globalen Spannungen machen deutlich, wie abhängig wir von wenigen großen Technologieunternehmen sind. Diese Abhängigkeiten können nicht nur praktische Risiken mit sich bringen, sondern auch politische und gesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bewusste Auswahl von Software, Tools und digitalen Diensten sowie die Nutzung von Alternativen tragen dazu bei, die Kontrolle über unsere Daten zu behalten, unabhängiger von marktbeherrschenden Unternehmen zu werden und dafür zu sorgen, dass unsere Daten nach den Datenschutz-Regeln der Europäischen Union (DSGVO) sicher bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zugleich entspricht dies unserer antikapitalistischen Haltung. Wir stehen kritisch zu Strukturen, die auf Monopolen, Datenverwertung und Gewinnmaximierung beruhen.<br>
Durch die stärkere Berücksichtigung von Alternativen, insbesondere solche mit offenen und gemeinwohlorientierten Ansätzen, können wir unsere Werte auch im digitalen Handeln konsequent umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mögliche Best-Practice-Beispiele zur besseren Vorstellung wären:<br>
· Online-Pinnwand „Taskcards“ anstelle „Padlet“<br>
· andere Anbieter geteilter Online-Dokumente wie „OnlyOffice“ anstelle von „GoogleDocs“<br>
· Jugendwerks-interne Kommunikation über DSGVO-konforme Messenger-Dienste wie „Signal“<br>
· Terminfindung über „nuudle“ anstelle von „Doodle“</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:44:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14: Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA beenden – auch im digitalen Raum</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/gewalt-gegen-flinta-und-madchen-beenden-auch-im-digitalen-raum-42243</link>
                        <author>BJW Westliches Westfalen</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/gewalt-gegen-flinta-und-madchen-beenden-auch-im-digitalen-raum-42243</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk der AWO positioniert sich klar gegen jede Form geschlechtsspezifischer Gewalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen) ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck patriarchaler Machtverhältnisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sie zeigt sich in unterschiedlichen Formen - körperlich, psychisch, sexualisiert und zunehmend auch im digitalen Raum. Digitale Gewalt ist dabei als reale und ernstzunehmende Form von Gewalt anzuerkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Entwicklungen, insbesondere im Bereich künstliche Intelligenz, eröffnen neue Möglichkeiten, Gewalt auszuüben. Dazu gehört die Erstellung und Verbreitung von manipulierten oder sexualisierten Inhalten ohne Zustimmung der Betroffenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Teil dieser Gewalt entsteht und verbreitet sich in Situationen, in denen Männer unter sich sind. In solchen Kontexten werden Grenzüberschreitungen häufig nicht hinterfragt, verharmlost oder aktiv weitergetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch gesamtgesellschaftlich zeigt sich ein Problem: Wenn Fälle von geschlechtsspezifischer Gewalt öffentlich werden, fehlt häufig die klare Solidarität mit den Betroffenen. Stattdessen richtet sich die Aufmerksamkeit teilweise auf die gewaltvollen Inhalte selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Kinder- und Jugendverband sehen wir es als unsere Aufgabe, uns klar gegen diese Entwicklungen zu positionieren, aufzuklären und uns für den Schutz von Mädchen* und FLINTA einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus ergeben sich für uns folgende Forderungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Bundesregierung auf, bestehende Schutzlücken zu schließen und wirksame gesetzliche Regelungen gegen geschlechtsspezifische Gewalt - insbesondere im digitalen Raum - zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern Online-Plattformen auf, konsequent gegen die Verbreitung von digitaler Gewalt vorzugehen und Betroffene besser zu schützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern Männer auf, Verantwortung zu übernehmen: Sexismus und Gewalt dürfen nicht akzeptiert werden. Es braucht klares Widersprechen und Eingreifen - im Internet und im eigenen Umfeld.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern alle auf, eine solidarische Haltung einzunehmen und sich aktiv auf die Seite der Betroffenen zu stellen.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA ist ein strukturelles gesellschaftliches Problem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Digitale Entwicklungen verstärken bestehende Formen von Gewalt und machen deutlich, dass aktuelle Schutzmechanismen nicht ausreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig zeigen gesellschaftliche Reaktionen auf solche Fälle, dass es weiterhin an Sensibilität und Solidarität mit Betroffenen fehlt. So gehen beispielsweise nach Berichterstattungen über digitale Gewalt gegen FLINTA Internet-Suchanfragen hoch, die explizit nach Bildern suchen, über die berichtet wird. Nach genau den Bildern also, die Teil der Gewalt sind. Außerdem erhalten Betroffene Drohungen von Männern, um sie und andere abzuschrecken über ihre Gewalterfahrungen zu sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein wirksamer Schutz erfordert daher sowohl klare gesetzliche Regelungen als auch ein gesellschaftliches Umdenken. Wir brauchen Solidarisierung mit den Betroffenen auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Jugendwerk der AWO sehen wir uns in der Verantwortung, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und uns aktiv für eine gerechtere und gewaltfreie Gesellschaft einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>*Das Sternchen weist darauf hin, dass hinter der Kategorie Mädchen* vielfältige Identitäten stehen.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:37:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Satzung des Bundesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt e.V.</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-28117</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-28117</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonfernz beschließt folgende überarbeitete Satzung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Satzung des Bundesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt e.V. (2026)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 1 Name und Sitz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Kinder- und Jugendverband trägt den Namen “Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt e.V.”. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer VR 26451 B eingetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Er hat seinen Sitz in Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 2 Zweck und Aufgabe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendpflege und Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Satzungszweck wird durch das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt verwirklicht insbesondere durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Jugendwerken der Arbeiterwohlfahrt,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung an Maßnahmen und Mitarbeit in Gremien der Arbeiterwohlfahrt,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schulung und Fortbildung von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Veranstaltung von Seminaren und Fachtagungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erstellung und Herausgabe von Arbeitsmaterialien und zentralen Publikationen; Öffentlichkeitsarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Internationale Jugendarbeit und Begegnungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stellungnahmen zur Jugendpolitik,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erprobung neuer Formen und Methoden der Jugendarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Pflege guter Verbindungen zu befreundeten Organisationen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung an Aktionen, die den Zielen des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt entsprechen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Diese Schwerpunkte der Tätigkeit des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt richten sich nach den Leitsätzen des Jugendwerkes, die Bestandteil dieser Satzung sind (Anlage 1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk richtet sich in seiner Arbeit außerdem nach dem Statut des Jugendwerks (Anlage 2) in seiner aktuell gültigen, von der Bundesjugendwerkskonferenz beschlossenen Fassung. Das Statut des Jugendwerks ist Bestandteil dieser Satzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Jugendwerk-Governance-Kodex (Anlage 3) in seiner aktuell gültigen Fassung ist, als Bestandteil des Statuts des Jugendwerks, ebenso Bestandteil dieser Satzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt hat die Arbeit aller Gliederungen des Jugendwerkes zu fördern. Es trifft Aussagen für alle Jugendwerke der Arbeiterwohlfahrt, sofern eine einheitliche Regelung zwingend ist, und achtet auf die Einhaltung der Leitsätze des Jugendwerkes, des Statuts des Jugendwerks und des Jugendwerk-Governance-Kodexes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt ist selbstlos tätig. Es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Mittel des Jugendwerkes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder erhalten - abgesehen von etwaigen für die Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben bestimmten Zuschüssen - keine Zuwendungen aus Mitteln des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt. Dies gilt auch für den Fall ihres Ausscheidens oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Bei Auflösung des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt oder Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt an den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt. Dieser hat das ihm zufallende Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3 Mitgliedschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Mitglieder im Bundesjugendwerk sind die Landes- und Bezirksjugendwerke sowie Kreis-, Orts- und Stadtjugendwerke, sofern diese über keine Landes- oder Bezirksjugendwerke in ihrem Bundesland verfügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Sind in einem Bundesland eine Anzahl von drei Kreis-, Orts- oder Stadtjugendwerken ohne Landes- oder Bezirksjugendwerk erreicht, ist innerhalb eines Jahres nach Gründung des dritten Kreis-, Orts- oder Stadtjugendwerks ein Landes- oder Bezirksjugendwerk zu gründen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Bundesjugendwerksvorstand. Gegen die Ablehnung ist Einspruch bei der Bundesjugendwerkskonferenz zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem Bundesjugendwerksvorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten erklärt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Als korporative Mitglieder können sich dem Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Vereinigungen mit Aufgaben der Jugendarbeit anschließen, deren Tätigkeit sich auf Bundesebene oder auf mehrere Bundesländer erstreckt. Über die Aufnahme entscheidet der Bundesjugendwerksvorstand. Die Mitgliedschaft der korporativen Vereinigungen kann von beiden Seiten unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Die konkrete Ausgestaltung der Rechte und Pflichten der korporativen Mitglieder wird durch die „Leitlinien für die Regelung der korporativen Mitgliedschaft“ verbindlich geregelt. Ausführungen zu den Rechten und Pflichten der korporativen Mitglieder kann die Bundesjugendwerkskonferenz beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die Mitglieder und korporativen Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen gemäß den Beschlüssen der Bundesjugendwerkskonferenz verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Bei Austritt verliert das Mitglied das Recht, den Namen und die Wort-Bildmarke „Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt“ zu führen. Ein etwa neu gewählter Name muss sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden. Er darf nicht zu einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen. Entsprechendes gilt für die Kurzbezeichnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3a Ordnungsmaßnahmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Verstößt ein Mitglied des Bundesjugendwerks der AWO gegen die Leitsätze des Jugendwerks, gegen das Statut des Jugendwerks, gegen das AWO-Verbandsstatut, gegen den Jugendwerk-Governance-Kodex, gegen die für das jeweilige Jugendwerk geltende Satzung oder gegen Beschlüsse des jeweiligen Jugendwerks oder schädigt es die Interessen oder das Ansehen des Vereins, können folgende Ordnungsmaßnahmen verhängt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. Ermahnung: Mit Ausspruch einer Ermahnung bringt das Bundesjugendwerk der AWO seine Missbilligung eines Verhaltens eines Mitglieds zum Ausdruck. Das Mitglied begeht ein bestimmtes Fehlverhalten, das Bundesjugendwerk der AWO besteht auf die Einhaltung der Mitgliedschaftspflichten, ohne dabei eine Rechtsfolge anzudrohen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b. Abmahnung: Mit Ausspruch einer Abmahnung bringt das Bundesjugendwerk der AWO seine Missbilligung eines Verhaltens eines Mitglieds zum Ausdruck, im Wiederholungsfalle ist der Bestand der Mitgliedschaft gefährdet. Das Bundesjugend-werk der AWO droht eine oder mehrere Rechtsfolgen gemäß § 3a Ziffer 1 Buchstaben c bis d dieser Satzung an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c. Befristetes Ruhen einzelner oder aller Mitglieds-rechte: Mit Ausspruch der Ruhendstellung werden die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten für einen bestimmten Zeitraum suspendiert, nach dem Ende lebt die Mitgliedschaft wieder auf und erlangt alle Mitgliedschaftsrechte und -pflichten zurück. Die Ruhendstellung darf höchstens bis zu einem Zeitraum von einem Kalenderjahr erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d. Ausschluss aus dem Verein: Aus wichtigem Grund kann das Mitglied aus dem Bundesjugend-werk der AWO ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Bundes-jugendwerk der AWO unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beidseitigen Interessen die Fortsetzung des Mitgliedschaftsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Ordnungsmaßnahmen sind unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit zu verhängen. Der Ausschluss stellt die schwerste Maßnahme dar und ist nur zulässig, wenn mildere Mittel nicht ausreichen oder offensichtlich ungeeignet sind. Die Entscheidung ist zu begründen und in Textform im Sinne des § 126b BGB mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Vor der Beschlussfassung zu Ordnungsmaß-nahmen ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich innerhalb von vier Wochen in Textform im Sinne des § 126b BGB oder mündlich zu den Vorwürfen zu äußern. Im Falle einer mündlichen Anhörung wird die Darstellung des Mitglieds schriftlich protokolliert und bei dem Vorstand des Bundesjugendwerks der AWO in einer gesonderten, vertraulichen Akte zum Verfahren aufbewahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem betroffenen Mitglied müssen die Umstände hinreichend klar mitgeteilt werden, welche die Prüfung einer Ordnungsmaßnahme erforderlich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Über das Verhängen von Ordnungsmaßnahmen entscheidet der Vorstand des Bundesjugendwerks der AWO. Die Berufung gegen eine Entscheidung des Vorstands ist binnen vier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung gegenüber dem betroffenen Mitglied bei der Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO einzulegen. Das Einlegen einer Berufung ist dem Vorstand des Bundesjugendwerks der AWO zu kommunizieren. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Berufung entscheidet die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO. Sie kann final entscheiden, die durch den Vorstand des Bundesjugendwerks der AWO erlassene, eine andere oder keine Ordnungsmaßnahme zu erlassen. Das weitere Verfahren sowie die Vorlage der Berufung zur Konferenz ist dem Mitglied in Textform im Sinne des § 126b BGB spätestens mit der Einladung zur Konferenz mitzuteilen. Bei dem entsprechenden Tagesordnungspunkt sind nur die Delegierten anwesend. Das betroffene Mitglied darf ebenfalls anwesend sein. Bei der Ordnungs-maßnahme d) ruhen die Mitgliedsrechte bis zur endgültigen Entscheidung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3b Ausschluss von Mitgliedern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands des Bundesjugendwerks der AWO aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Leitsätze des Jugendwerks, gegen das Statut des Jugendwerks, gegen das AWO-Verbandsstatut, gegen den Jugendwerk-Governance-Kodex, gegen die für das jeweilige Jugendwerk geltende Satzung oder gegen Beschlüsse des jeweiligen Jugendwerks verstößt oder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b. dem Ansehen oder den Interessen des Vereins schwer schadet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich innerhalb von vier Wochen in Textform im Sinne des § 126b BGB oder mündlich zu den Vorwürfen zu äußern. Im Falle einer mündlichen Äußerung wird die Darstellung des Mitglieds schriftlich protokolliert und bei dem Vorstand des Bundesjugendwerks der AWO in einer gesonderten, vertraulichen Akte zum Verfahren aufbewahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Der Ausschlussbeschluss ist zu begründen und dem Mitglied in Textform im Sinne des § 126b BGB zuzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Gegen den Ausschlussbeschluss kann das Mitglied innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Beschlusses in Textform im Sinne des § 126b BGB Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO endgültig. Das weitere Verfahren sowie die Vorlage der Berufung zur Konferenz ist dem Mitglied in Textform im Sinne des § 126b BGB spätestens mit der Einladung zur Konferenz mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Bis zur endgültigen Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die Konferenz des Bundesjugendwerks der AWO entscheidet dann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen endgültig über den Ausschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Der Ausschluss wird mit Zugang der Mitteilung des Beschlusses beim Mitglied wirksam. Die Mitteilung erfolgt in Textform im Sinne des § 126b BGB und ist in einer gesonderten, vertraulichen Akte zum Verfahren zu dokumentieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 4 Organe des Jugendwerkes</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Organe des Jugendwerkes sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die Bundesjugendwerkskonferenz,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>der Bundesjugendwerksausschuss,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>der Bundesjugendwerksvorstand</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 5 Bundesjugendwerkskonferenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die Bundesjugendwerkskonferenz findet mindestens alle zwei Jahre statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Die Bundesjugendwerkskonferenz ist durch den Bundesjugendwerksvorstand mindestens im Abstand von zwei Jahren mit einer Frist von sechs Wochen unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung in Textform einzuladen. Die Einladung erfolgt an die zuletzt mitgeteilte Anschrift oder mit unsignierter E-Mail an die Mitglieder, die ihre E-Mail-Adresse ausdrücklich zu diesem Zweck mitgeteilt haben. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift bzw. mitgeteilte E-Mail-Adresse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis vier Wochen vor der Konferenz kann der Bundesjugendwerksvorstand die Tagesordnung um die Benennung der fristgemäß eingegangenen Anträge ergänzen. Weitere Änderungen an der zuvor mit der Einladung versandten vorläufigen Tagesordnung sind vor der Konferenz ausgeschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand kann außerordentliche Bundesjugendwerkskonferenzen einberufen. Er hat sie auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitglieder einzuberufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz kann als Präsenzversammlung oder als virtuelle Versammlung abgehalten werden. In der Regel soll eine Präsenzversammlung durchgeführt werden. Bei einer virtuellen Versammlung erhalten die Mitglieder die Zugangsdaten an ihre zuletzt dem Vorstand bekannt gegebene E-Mail-Adresse. Mitglieder, die keine E-Mail-Adresse mitgeteilt haben, erhalten die Zugangsdaten per Post an die letzte dem Vorstand bekannt gegebene Adresse. Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet, ihre Zugangsdaten keinem Dritten – außer Delegierten – zugänglich zu machen und unter strengem Verschluss zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Delegierten und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfähigkeit ist auf Antrag festzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Beschlussunfähigkeit ist die Bundesjugendwerkskonferenz innerhalb von sechs Wochen mit der gleichen vorläufigen Tagesordnung und einer sechswöchigen Frist einzuberufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für diese Konferenz gilt die Bestimmung über die Beschlussfähigkeit nicht; darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Die Bundesjugendwerkskonferenz bildet sich aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>den Delegierten des Bundesjugendwerks-ausschusses,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>je einem*r Delegierten jedes Landesjugend-werkes mit angeschlossenen Bezirksjugend-werken,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>den Delegierten der Bezirksjugendwerke,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>den Delegierten der Landesjugendwerke ohne angeschlossene Bezirksjugendwerke,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>je einem*r Delegierten der Kreis-, Orts-, und Stadtjugendwerke, soweit diese nicht einem Landes- oder Bezirksjugendwerk angeschlossen sind.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die unter § 5 Abs. 3 c) und d) benannten Bezirksjugendwerke und Landesjugendwerke ohne angeschlossene Bezirksjugendwerke können jeweils bis zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>3 Delegierte, von denen mind. eine*r unter 18 Jahren sein sollte, bei 0 bis 5 angeschlossenen Kreis-, Stadt- oder Ortsjugendwerken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>4 Delegierte, von denen mind. eine*r unter 18 Jahren sein sollte, bei 6 bis 10 angeschlossenen Kreis-, Stadt- oder Ortsjugendwerken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>5 Delegierte, von denen mind. eine*r unter 18 Jahren sein sollte, bei über 10 angeschlossenen Kreis-, Stadt- und Ortsjugendwerken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>melden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Antragsberechtigt sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orts- bzw. Stadtjugendwerke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kreisjugendwerke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bezirksjugendwerke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Landesjugendwerke,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bundesjugendwerksvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Anträge müssen dem Vorstand sechs Wochen vor Beginn der Konferenz vorgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Konferenz können nur Anträge eingebracht werden, die mindestens von sechs der anwesenden Delegierten unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Die Bundesjugendwerkskonferenz gibt sich eine Wahl- und Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die Bundesjugendwerkskonferenz nimmt den Geschäfts- und Prüfungsbericht entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Die Bundesjugendwerkskonferenz wählt den Bundesvorstand und die Bundesrevision.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Änderungen an der Satzung des Bundesjugendwerks, an den Leitsätzen des Jugendwerks, am Statut des Jugendwerks sowie Änderungen des Zweckes des Vereins können nur mit einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Delegierten beschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Zu einem Beschluss über die Auflösung des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt ist eine Mehrheit von drei Viertel aller Mitglieder erforderlich. Er bedarf der Bestätigung durch den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Die Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz sind schriftlich niederzulegen. Sie sind von den Vorsitzenden des Bundesjugendwerks und der protokollführenden Person zu unterzeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 6 Bundesjugendwerksausschuss</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Bundesjugendwerksausschuss setzt sich zusammen aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>dem Bundesjugendwerksvorstand</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>je einer vertretungsberechtigten Person jedes Bezirks- und Landesjugendwerkes,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>je einer vertretungsberechtigten Person jedes Kreis-, Orts- und Stadtjugendwerkes</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ohne Landes- und Bezirksjugendwerk.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Der Bundesjugendwerksausschuss unterstützt die Arbeit des Vorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Er nimmt folgende Berichte für den jeweiligen Berichtszeitraum entgegen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bericht des Bundesjugendwerks-vorstandes und der Bundesgeschäftsstelle,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Berichte der Mitglieder und der korporativen Mitglieder des Bundesjugend-werks der Arbeiterwohlfahrt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Er beschließt für den Gesamtverband bindend über folgende Angelegenheiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Koordinierung der Verbandspolitik, insbesondere gegenüber Bund und Ländern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stellungnahmen zur Bundesgesetzgebung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Politische Positionierungen zu aktuellen relevanten politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Einsatz von Beauftragten und kooptierten Mitgliedern des Bundesjugendwerks-vorstandes,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufnahme und Kündigung korporativer Mitglieder des Bundesjugendwerkes,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Änderungen an den Mustersatzungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Qualitäts- und Verbandsrichtlinien,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Aufgaben werden darüber hinaus durch den Bundesjugendwerksausschuss wahrgenommen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Bundesjugendwerksausschuss bereitet die Bundesjugendwerkskonferenz vor und wertet sie aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Er legt den Delegiertenschlüssel für die Bundeskonferenz nach § 5 Abs. 3 fest.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendwerksausschuss ist beschluss-fähig, wenn mindestens ein Drittel der Delegierten und mindestens ein Drittel der Mitglieder im Sinne des § 3 anwesend sind. Die Beschlussfähigkeit ist auf Antrag festzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Beschlussunfähigkeit ist der Bundesjugend-werksvorstand verpflichtet, innerhalb von sechs Wochen einen zweiten Bundesjugendwerks-ausschuss mit der gleichen vorläufigen Tagesordnung einzuberufen; dieser ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beschlüsse des Bundesjugendwerks-ausschusses werden mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, sofern Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz nichts anderes vorgeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beschlüsse des Bundesjugendwerks-ausschusses sind schriftlich im Protokoll niederzulegen. Dies ist von einem der Vorsitzenden des Bundesjugendwerksvorstandes zu unterzeichnen und den Mitgliedern innerhalb von 6 Wochen zuzusenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendwerksausschuss gibt sich eine Geschäfts- und Wahlordnung, die jeweils bis zur nächsten Bundesjugendwerkskonferenz Gültigkeit besitzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendwerksausschuss kann als Präsenzversammlung oder als virtuelle Versammlung abgehalten werden. In der Regel soll eine Präsenzversammlung durchgeführt werden. Im Übrigen gilt § 5 Ziff. 2 Abs. 3 entsprechend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Der Bundesjugendwerksausschuss tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Er ist auf Beschluss des Bundesjugendwerksvorstandes oder auf Verlangen von einem Drittel seiner Delegierten binnen 14 Tagen durch den Bundesjugendwerksvorstand einzuberufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 7 Bundesjugendwerksvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Der Vorstand wird von der Bundesjugendwerkskonferenz für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur vollständig durchgeführten Neuwahl im Amt. Wählbar sind natürliche Mitglieder im Sinne des Statuts. Scheidet zwischen zwei Bundesjugendwerks-konferenzen ein Vorstandsmitglied aus, ist der Bundesjugendwerksausschuss berechtigt, für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied zu berufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Der Vorstand setzt sich zusammen aus zwei Vorsitzenden und weiteren drei bis sieben Stellvertretenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mindestens eine Vorsitz- und mindestens eine Stellvertretenden-Position müssen von einer FLINTA-Person (Frau, lesbisch, intergeschlechtlich, nichtbinär, transgeschlechtlich, agender) besetzt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorsitzenden müssen volljährig sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine benannte Person des Präsidiums des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt nimmt an den Vorstandssitzungen stimmberechtigt teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein*e Vorsitzende*r und drei weitere Vorstandsmitglieder erschienen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Er fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit. Die Beschlussfähigkeit ist auf Antrag festzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vorstandssitzungen können als Präsenz-versammlung oder als virtuelle Versammlung abgehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Der Vorstand benennt zwei volljährige Mitglieder für die Teilnahme an den Sitzungen des Präsidiums des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Der Vorstand erfüllt durch seine Tätigkeit Zweck und Aufgabe des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt gemäß §2 Nr. 2 als Vertretung der Bundesjugendwerkskonferenz und des Bundesjugendwerksausschusses. Er sichert insbesondere die Arbeitsfähigkeit der Geschäftsstelle sowie die Erfüllung der durch Satzung und Bundesjugendwerkskonferenz bestimmten Aufgaben. Der Vorstand beschließt über die jeweilige Besetzung von Außenvertretungen des Bundesjugendwerkes und gibt diese den Mit-gliedern des Bundesjugendwerkes bekannt. Der Bundesvorstand arbeitet transparent gegenüber seinen Mitgliedern. Er hat der Bundesjugendwerkskonferenz, dem Bundesjugendwerksausschuss, dem Bundespräsidium und Bundesausschuss des AWO Bundesverbandes regelmäßig über seine Arbeit zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden. Beide sind jeweils einzelvertretungs-berechtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7. Zur Führung der Geschäfte kann der Vorstand eine Geschäftsführung bestellen. Diese Person ist als „besonderer Vertreter“ im Sinne des §30 BGB zur Wahrnehmung der wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und personellen Angelegenheiten bevollmächtigt. Sie/er nimmt an den Sitzungen des Vorstandes beratend teil. Der Vorstand kann die Einzelheiten der Geschäftsführung durch den „besonderen Vertreter“ durch eine generelle Dienstanweisung und Weisung im Einzelfall regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8. Die Mitglieder des Vorstands und der Revision haben Anspruch auf Erstattung ihrer im Zusammenhang mit der Vorstands- und Revisions-tätigkeit entstehenden Auslagen. Darüber hinaus kann eine angemessene Vergütung im Sinne einer pauschalen Aufwandsentschädigung gewährt werden. Die Entscheidung über die Höhe der Aufwandsentschädigungen trifft die Bundesjugendwerkskonferenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9. Ein hauptberufliches Anstellungs- oder Beschäftigungsverhältnis beim Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt und zum Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt gehörenden Mitgliedern und deren Mitglieder sowie bei Gesellschaften und Körperschaften, an denen die vorgenannten Mitglieder beteiligt sind, und Vorstands- oder Revisions-funktionen des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt sind unvereinbar und führen zum Verlust der Wählbarkeit bzw. Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>10. Für Schäden, die Vorstandsmitglieder in Wahrnehmung ihrer Pflichten verursachen, haften sie gegenüber dem Verein nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dies gilt unabhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Vergütung oder eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. § 31a und § 31b BGB finden entsprechend Anwendung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 8 Finanzierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die Einnahmen setzen sich wie folgt zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>aus Zuwendungen des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>aus Beiträgen der Mitglieder des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>aus Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln, Spenden, Erlösen aus Veranstaltungen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>aus zweckgebundenen Zuschüssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt ist in der Verwendung seiner Mittel selbstständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor dem Eingehen von Verpflichtungen, die über den Rahmen der frei zur Verfügung stehenden bzw. zweckgebundenen Mittel (Bund, Bundes-verband) hinausgehen, ist die Zustimmung des Bundesvorstandes des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt einzuholen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Alle Ausgaben und Einnahmen sind zu belegen und werden von gleichberechtigten Personen der Revision des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt und des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt geprüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 9 Genehmigung der Satzung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Satzung bedarf der Genehmigung durch den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 10 Recht der Aufsicht und Prüfung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt unterliegt der Aufsicht und Prüfung durch den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt verfügt insbesondere über die Rechte aus Ziffer 9 des AWO-Verbandsstatuts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das AWO-Verbandsstatut ist in seiner Fassung vom 15. November 2025 (Amtsgericht Berlin Charlottenburg VR 29346 B) Bestandteil dieser Satzung (Anlage 4).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 11 Ergänzung zur Satzungsermächtigung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand i. S. v. § 26 BGB ist ermächtigt, die Satzung des Bundesjugendwerks auf Anforderung des Registergerichts oder des Finanzamts für Körperschaften nach Genehmigung des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (§ 9) zu ändern und zu ergänzen. Der Vorstand ist in diesem Fall verpflichtet, die Mitgliedsgliederungen im nachfolgenden Bundesjugendwerksausschuss, spätestens mit der Einladung zur nächsten Bundesjugendwerkskonferenz zu unterrichten und diese Satzungsänderung auf die Tagesordnung dieser Bundesjugendwerkskonferenz zu setzen.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 1, Ziffer 1 wird das zuständige Registergericht sowie die Registernummer ergänzt, um die Eintragung des Vereins konkreter und transparenter darzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 2, Ziffer 2 werden das Statut des Jugendwerks sowie der Jugendwerk-Governance-Kodex ausdrücklich als Bestandteile der Satzung aufgenommen. Damit wird klargestellt, dass diese Dokumente verbindlich für die Arbeit des Bundesjugendwerks sind. Zudem erfolgen redaktionelle Anpassungen zur besseren Verständlichkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 3, Ziffern 7 und 8 werden die bisherigen Verweise auf Ordnungsverfahren und Schiedsordnung der AWO gestrichen, da diese nicht mehr gültig sind. Stattdessen werden mit den neuen §§ 3a und 3b eigene Regelungen zu Ordnungsmaßnahmen und zum Ausschluss von Mitgliedern eingeführt. Ziel ist es, Verfahren klarer, nachvollziehbarer und verbandsintern einheitlich zu regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die neuen Regelungen zu Ordnungsmaßnahmen (§ 3a) schaffen eine abgestufte Systematik von möglichen Maßnahmen (z. B. Ermahnung, Abmahnung, Ruhen von Rechten bis hin zum Ausschluss). Dabei werden Verfahrensrechte der betroffenen Mitglieder (z. B. Anhörung, Begründungspflicht, Berufungsmöglichkeiten) ausdrücklich festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit § 3b wird ein eigenständiges, rechtssicheres Verfahren für den Ausschluss von Mitgliedern eingeführt. Dies dient der Transparenz und stellt sicher, dass klare Kriterien und Verfahrensschritte eingehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 5, Ziffern 2, 5, 8 und 10 wird das Verfahren zur Einberufung der Bundesjugendwerkskonferenz angepasst. Künftig wird zunächst eine vorläufige Tagesordnung versendet, die bis vier Wochen vor der Konferenz um fristgerecht eingegangene Anträge ergänzt werden kann. Dies erhöht die Transparenz gegenüber den Mitgliedern und erleichtert die Vorbereitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem wird in § 5, Ziffer 8 klargestellt, mit welcher Mehrheit Beschlüsse gefasst werden. Insbesondere wird präzisiert, dass bestimmte grundlegende Entscheidungen (z. B. Satzungsänderungen oder Änderungen des Vereinszwecks) einer qualifizierten Mehrheit bedürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 6, Ziffer 2 erfolgt eine redaktionelle Anpassung im Zusammenhang mit der Tagesordnung (Anpassung an die Regelung der vorläufigen Tagesordnung).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 7, Ziffern 1 und 5 erfolgen redaktionelle Anpassungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 7, Ziffer 10 wird eine Haftungsregelung für Vorstandsmitglieder ergänzt. Diese beschränkt die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit und orientiert sich an den gesetzlichen Regelungen. Ziel ist es, ehrenamtlich Engagierte besser vor persönlichen Haftungsrisiken zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In § 10 wird ergänzt, auf welcher Grundlage die Aufsichts- und Prüfungsrechte des AWO-Bundesverbandes beruhen. Dadurch wird mehr Klarheit über die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderungen werden in der beigefügten Synopse veranschaulicht.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-28117/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fsatzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-28117%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:32:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Solidaritätsbeiträge aussetzen und sinnvoll nutzen</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/solidaritatsbeitrage-aussetzen-und-sinnvoll-nutzen-48642</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/solidaritatsbeitrage-aussetzen-und-sinnvoll-nutzen-48642</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ab sofort werden keine Solidaritätsbeiträge mehr erhoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk senkt einmalig im Jahr 2027 die Mitgliedsbeiträge für seine Gliederungen. Alle Gliederungen erhalten den gleichen Rabatt. Die Höhe des Rabatts richtet sich nach der Gesamtsumme der bisher eingezahlten Solidaritätsbeiträge.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2016 zahlen alle Gliederungen im Bundesjugendwerk zusätzlich zu ihrem Mitgliedsbeitrag einen sogenannten Solidaritätsbeitrag. Dieser beträgt mindestens 10 Euro im Jahr (man kann freiwillig auch mehr zahlen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Geld sollte Gliederungen helfen, die ihren Mitgliedsbeitrag nicht vollständig zahlen können. Dieser Fall ist bisher jedoch nicht eingetreten. Deshalb wurde das Geld aus den Solidaritätsbeiträgen nicht genutzt und hat sich über die Jahre beim Bundesjugendwerk angesammelt. Aktuell beläuft sich die Gesamthöhe der Solidaritätsbeiträge auf 3632,38 Euro (Stand Ende 2025).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bundesjugendwerk beschäftigt uns die Frage, was wir mit dem Geld machen, schon eine Weile. Seit 10 Jahren wächst dieser Topf zwar langsam aber stetig an. Da es langfristig immer mehr wird, brauchen wir eine Lösung. Da das Geld an seinen Zweck gebunden ist, kann das Bundesjugendwerk es nicht alleine umverteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das angesammelte Geld soll jetzt an alle Gliederungen zurückgegeben werden – in Form eines einmalig niedrigeren Mitgliedsbeitrags im Jahr 2027.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:58:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Diskriminierungskritische Öffnung des Jugendwerks der AWO</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/diskriminierungskritische-offnung-des-jugendwerks-der-awo-30856</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/diskriminierungskritische-offnung-des-jugendwerks-der-awo-30856</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk der AWO verpflichtet sich zu einer zu einer langfristigen und strukturellen diskriminierungskritischen Öffnung auf allen Ebenen des Verbandes. Die diskriminierungskritische Öffnung versteht das Jugendwerk als langfristigen, strukturellen Prozess, der sowohl politische Positionierung als auch organisatorische Veränderung umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel dieses Prozesses ist es, bestehende Ausschlüsse zu erkennen und abzubauen. Strukturen, Entscheidungswege, Kommunikationsformen und Angebote des Jugendwerks sollen so weiterentwickelt werden, dass alle jungen Menschen, insbesondere jene mit Diskriminierungserfahrungen, gleichberechtigt, sicher und selbstbestimmt teilhaben und das Jugendwerk aktiv mitgestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Umsetzung beschließt die Bundeskonferenz folgende Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>1. Entwicklung einer bundesweiten Strategie zur diskriminierungskritischen Öffnung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand erarbeitet gemeinsam mit den Gliederungen eine bundesweite Strategie und Leitlinien zur diskriminierungskritischen Öffnung des Jugendwerks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Strategie soll:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>konkrete bundesweite Ziele und Maßnahmen definieren,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Zeitplan für den Umsetzungsprozess enthalten,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ggf. Verantwortlichkeiten innerhalb der Verbandsstrukturen festlegen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sowie Mechanismen zur Überprüfung und Weiterentwicklung vorsehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Prozess soll insbesondere folgende Ebenen berücksichtigen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Strukturen und Entscheidungsprozesse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verbandskultur und Selbstverständnis</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zugänge und Beteiligungsmöglichkeiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bildungsarbeit und Qualifizierung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personal- und Ehrenamtsstrukturen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>nachhaltige Bindung von Personal und Ehrenamt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die diskriminierungskritische Öffnung beginnt nicht erst mit Abschluss der Strategieentwicklung. Der Bundesvorstand entwickelt zeitnah Sofortmaßnahmen, die unmittelbar bei allen bundesweiten Veranstaltungen verbindlich umgesetzt werden. Der Prozess der Entwicklung und Umsetzung dieser Sofortmaßnahmen kann gemeinsam mit weiteren Jugendwerker*innen erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>2. Analyse bestehender Strukturen und möglicher Ausschlüsse</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand führt gemeinsam mit den Gliederungen eine strukturierte Bestandsaufnahme durch. Ziel ist es zu prüfen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>welche strukturellen, sozialen oder finanziellen Barrieren die Teilnahme junger Menschen erschweren,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>inwiefern bestehende Strukturen oder Routinen Ausschlüsse reproduzieren,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wie Entscheidungs- und Beteiligungsstrukturen inklusiver gestaltet werden können,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wie Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Materialien diskriminierungssensibler gestaltet werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>3. Verankerung diskriminierungs- und rassismuskritischer Perspektiven in Bildungsarbeit und Qualifizierung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diskriminierungskritische und rassismuskritische Inhalte werden verbindlicher Bestandteil der Bildungs- und Qualifizierungsarbeit sowie von regulären Veranstaltungen im Jugendwerk.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehören insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regelmäßige Sensibilisierungs- und Fortbildungsangebote auf allen Ebenen zu verschiedenen Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus, Klassismus, Ableismus, Adultismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Berücksichtigung intersektionaler Perspektiven, um das Zusammenspiel verschiedener Diskriminierungsformen sichtbar zu machen und zu bearbeiten,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die feste Verankerung diskriminierungs- und rassismuskritischer Inhalte in Angeboten der politischen Bildung des Jugendwerks,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote für Ehren- und Hauptamtliche zur Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Privilegien und struktureller Diskriminierung im Verband.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Schaffung von verbindlichen Bildungsbausteinen (z.B. einer rassismuskritische Viertelstunde), die kein freiwilliges Zusatzangebot sind, sondern in regulären Veranstaltungen fest eingewebt sind. Ziel ist es, Diskriminierungskritik als Querschnittsaufgabe zu etablieren, die alle Aktiven in ihrer jeweiligen Funktion erreicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4. Aufbau diskriminierungssensibler Schutz- und Beschwerdestrukturen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk entwickelt bundesweite Mindeststandards, um diskriminierungssensible, sichere und unterstützende Räume innerhalb des Verbandes zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehören unter anderem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ausarbeitung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung und Aktualisierung von Schutzkonzepten für Veranstaltungen, Ferienfahrten und Freizeitangebote,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Entwicklung von Awareness-Konzepten für Veranstaltungen, Ferienfahrten und Freizeitangeboten,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niedrigschwellige und vertrauenswürdige Beschwerdestrukturen bei Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>klare Verfahren zum Umgang mit diskriminierenden Vorfällen innerhalb des Verbandes.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Verankerung der Schutz- und Beschwerdestrukturen wird durch eine Aufnahme in die Satzung der Gliederungen angestrebt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>5. Stärkung von Empowerment- und Beteiligungsstrukturen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk fördert gezielt Strukturen und eigene Räume für junge Menschen mit Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Räume sollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Austausch und Vernetzung ermöglichen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Empowerment unterstützen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sowie Perspektiven stärker in die Verbandsarbeit und Entscheidungsprozesse einbringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schaffung von Beteiligungs- und Vernetzungsformaten für junge Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sicherstellung ihrer strukturellen Mitwirkung an Entscheidungsprozessen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei wird geprüft, wie bestehende Beteiligungsstrukturen des Jugendwerks inklusiver gestaltet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>6. Kooperation mit Fachstellen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk baut kontinuierlich Kooperationen mit Fachstellen, Initiativen und Organisationen aus den Bereichen Antidiskriminierung, Antirassismus und Demokratiebildung aus. Ziel hiervon ist es, fachliche Expertise in die Weiterentwicklung des Verbandes einzubeziehen und sich im Prozess der diskriminierungs- und rassismuskritischen Öffnung auch bewusst von außen kritisch reflektieren und beraten zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>7. Bericht und Evaluation</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesvorstand berichtet regelmäßig über:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Stand der Entwicklung der Strategie,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bereits umgesetzte Maßnahmen,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sowie identifizierte Herausforderungen im Prozess der diskriminierungskritischen Öffnung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Umsetzung einer diskriminierungskritischen Öffnung erfordert zusätzliche zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen, insbesondere für Fortbildungen, Beratungsprozesse und strukturelle Veränderungen. Da die Mittel aus den Kinder- und Jugendplänen perspektivisch nicht steigen und Kürzungen möglich sind, muss die Umsetzung realistisch geplant werden. Zeitgleich muss auf allen Ebenen für eine bedarfsgerechte Förderung lobbyiert werden. Grundsätzlich dürfen fehlende Mittel keine Ausrede für die Umsetzung einer diskriminierungskritischen Öffnung sein. Hierfür können Projektmittel unterstützend eingesetzt werden.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Jugendwerk der AWO versteht sich als demokratischer, solidarischer und emanzipatorischer Jugendverband. Unsere Arbeit gründet auf den zentralen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Emanzipation. Diese sind fest in der Satzung sowie in den Leitsätzen verankert. Als politischer Kinder- und Jugendverband verfolgen wir das Ziel, undemokratischen Tendenzen in der Gesellschaft aktiv entgegenzuwirken (vgl. Leitsätze des Jugendwerks der AWO, Punkt 4) und uns konsequent für eine demokratische, inklusive und gerechte Gesellschaft einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei leitet uns die Vision einer Welt, in der Vielfalt als Bereicherung anerkannt wird und alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Unsere Bildungsarbeit knüpft unmittelbar an diese Grundhaltung an. Sie basiert auf den Prinzipien der Solidarität, Inklusion und Antidiskriminierung. Sie zielt darauf ab, junge Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe für alle zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daraus ergibt sich für uns der Auftrag, aktiv gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und jede Form von Menschenfeindlichkeit einzutreten. Der Kampf gegen Rechts ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer politischen Haltung. Wer sich glaubwürdig gegen rechts positioniert, muss deshalb konsequent für Gleichwertigkeit und gegen Diskriminierung eintreten, nach außen, aber auch nach innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir uns gegen rechts stellen, reicht es nicht, nur politische Positionen zu vertreten. Wir müssen auch sicherstellen, dass unsere eigenen Strukturen nicht ungewollt Ausschlüsse reproduzieren. Sonst entsteht ein Widerspruch zwischen Anspruch und Praxis. Eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft lässt sich nur glaubwürdig vertreten, wenn sie auch im eigenen Verband gelebt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diskriminierung findet nicht nur im direkten Miteinander statt. Sie kann auch in Regeln, Abläufen und Gewohnheiten von Organisationen verankert sein. Wenn wir als Jugendwerk unserem Anspruch gerecht werden wollen, müssen wir unsere eigenen Strukturen kritisch reflektieren. Wir müssen erkennen, wo unsere Strukturen Zugänge ermöglichen oder erschweren, und sie entsprechend verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine diskriminierungskritische Öffnung ist daher kein „Zusatz“, sondern eine notwendige Konsequenz unseres Selbstverständnisses. Konkret bedeutet das: Barrieren abbauen, Beteiligung für mehr junge Menschen ermöglichen und Räume schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und echten Einfluss haben. Dazu gehört es auch, bestehende Hürden wie finanzielle Einschränkungen, fehlende Repräsentation, sprachliche Barrieren oder unzureichende Beschwerdestrukturen aktiv anzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine diskriminierungskritische Öffnung stärkt das Jugendwerk langfristig. Sie macht den Verband zugänglicher, vielfältiger und politisch glaubwürdiger und trägt dazu bei, sicherere Räume für junge Menschen mit Diskriminierungserfahrung zu schaffen. So können wir unserem Anspruch näherkommen, ein Verband für alle jungen Menschen zu sein und gleichzeitig konsequent gegen die extreme Rechte und für eine solidarische Gesellschaft einzutreten.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:57:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Unsere Antwort heißt Solidarität - Landtagswahlen im Osten</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/unsere-antwort-heisst-solidaritat-landtagswahlen-im-osten-13919</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/unsere-antwort-heisst-solidaritat-landtagswahlen-im-osten-13919</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt folgende Position:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Antwort heißt Solidarität - Landtagswahlen im Osten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Jahr finden in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt. Die anstehenden Wahlen finden in einem Klima statt, das massiv von einem fortschreitenden Rechtsruck geprägt ist. Rechtspopulistische und extrem rechte Kräfte, insbesondere die AfD, versuchen, menschenfeindliche Positionen zu normalisieren.Das beobachten wir mit großer Sorge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflichtet aus unseren Werten, stellen wir uns entschlossen dagegen. Wir fühlen dabei besondere Verbundenheit mit Menschen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Ostdeutschland, die sich für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen einsetzen und deswegen unter besonders zunehmendem Druck stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für eine wehrhafte Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Schutz der gemeinnützigen Zivilgesellschaft:</strong> Politisches Engagement für Menschenrechte und gegen Diskriminierung ist kein Verstoß gegen die Neutralität, sondern eine Grundlage unserer Demokratie. Wir beobachten, dass Organisationen, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen, mit dem Entzug ihrer Gemeinnützigkeit bedroht oder durch „Neutralitätsvorgaben“ mundtot gemacht werden. Das muss ein Ende haben.(F1)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Solidarität mit Betroffenen von Diskriminierung:</strong> Extrem Rechte Kräfte betonen explizit Ausgrenzung und Ungleichheit. Wir fordern einen konsequenten Schutz von Menschen, die von Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit und anderen Formen der Diskriminierung betroffen sind.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Konsequente Prüfung von Parteiverboten:</strong> Wir fordern den Bundestag, den Bundesrat und die Bundesregierung nach wie vor auf, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD ernsthaft zu prüfen. Wir beziehen uns dabei auf unsere bisherigen Positionen dazu. (F2)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Förderung sozialer Sicherheit:</strong> Rechtspopulismus ist dort besonders erfolgreich, wo ernsthafte Probleme, Ängste und soziale Ungleichheit herrschen. Wir fordern eine Politik, die Armut bekämpft und soziale Sicherheit für alle garantiert, um der Spaltung die Grundlage zu entziehen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Stärkung der politischen Bildung:</strong> Angesichts des steigenden Drucks auf die öffentlichen Haushalte muss die Finanzierung der schulischen und außerschulischen politischen Bildung gesichert werden. Menschen in jedem Alter müssen dazu befähigt werden, extrem rechte Ideologien und Mythen als solche zu erkennen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fußnoten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>F1: “Für eine starke Zivilgesellschaft und Demokratisches Engagement!”. Position des Bundejugendwerks aus dem Jahr 2025</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>F2: “Demokratie Verteidigen - Position des Bundesjugendwerks der AWO zur Prüfung eines Parteiverbots der AfD”. Position des Bundesjugendwerks aus dem Jahr 2025; “AfD-Parteiverbotsverfahren jetzt!”. Position des Deutschen Bundesjugendrings aus dem Jahr 2024</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir kommen dieses Jahr zur Bundeskonferenz in Magdeburg zusammen. Gerade in Sachsen-Anhalt und anderen ostdeutschen Bundesländern, aber auch in Gesamtdeutschland, beobachten wir mit großer Sorge das Erstarken rechtsextremer Kräfte. Das ist keine abstrakte Gefahr, sondern eine bittere Realität für viele Menschen vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders besorgniserregend sind die zunehmenden Angriffe auf die Zivilgesellschaft. Vereine und Projekte, die sich für Vielfalt und gegen Ausgrenzung einsetzen, werden gezielt eingeschüchtert oder finanziell in ihrer Existenz bedroht. Das trifft auch unsere eigenen Strukturen: Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit den Jugendwerker*innen in Ostdeutschland. Sie leisten unter schwierigen Bedingungen wertvolle Arbeit für unsere Werte und die Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Antrag machen wir deutlich: Wer die Zivilgesellschaft angreift, trifft uns alle. Wir lassen niemanden allein, der sich gegen Rechtsaußen stellt. Wir fordern echte Freiheit – sowohl sozial durch eine starke Armutsbekämpfung als auch politisch durch den Schutz unserer demokratischen Freiräume. Unsere Antwort auf Spaltung und Hass ist und bleibt die Solidarität.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:54:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Neues Grundsatzprogramm</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/neues-grundsatzprogramm-55974</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/neues-grundsatzprogramm-55974</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt das folgende neue Grundsatzprogramm:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratischer Sozialismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bekennen uns zum Demokratischen Sozialismus. Wir sind der Überzeugung, nur dieser bietet aktuell die Möglichkeit, unser Menschenbild zu entfalten und unsere Werte zu leben. Diese Perspektive begründet sich historisch und gegenwärtig aus unseren Erfahrungen als Teil der Arbeiter*innen(jugend)bewegung und dem Kampf für eine gerechte Verteilung von Macht und Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zum Verständnis eines Demokratischen Sozialismus gehört für uns die Umverteilung der herrschenden Machtverhältnisse zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Dafür ist eine Basisdemokratie elementar, wodurch alle Menschen bedingungslos über Politik und Wirtschaft demokratisch entscheiden. Das ermöglicht, dass die Gesellschaft unmittelbar ihre Regeln des Zusammenlebens und Wirtschaftens bestimmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Staatliche Macht dient dabei als demokratisches Instrument, die Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft durchzusetzen und die Erhaltung der gesellschaftlichen Macht zu garantieren. Wirtschaftliche Aktivitäten dienen ausschließlich dem Wohlergehen und der Bedürfnisbefriedigung aller innerhalb der Gemeinschaft. Das bewirkt, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, sich individuell zu entwickeln und ihre eigenen Interessen zu verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Idee des Demokratischen Sozialismus lebt in unserem Verband und muss in stetig kritischem Aushandeln weiterentwickelt werden. Als Sozialisationsinstanz, also ein Ort, der das Denken, Fühlen und Handeln prägt, verstehen wir es als unsere Aufgabe, dieses Ideal durch unser politisches und pädagogisches Handeln zu fördern und aktiv zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Werteverständnis</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Freiheit</strong> bedeutet für uns in erster Linie die Möglichkeit zur freien Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Dies setzt voraus, frei von Unterdrückung, Not und Armut zu sein. Freiheit muss in unterschiedlichen Lebensbereichen immer wieder erkämpft, verteidigt und geschützt werden. Dennoch bedeutet Freiheit für uns keine absolute Freiheit. In vielen Fällen muss die individuelle Freiheit eingeschränkt werden, um das gemeinschaftliche Zusammenleben zu schützen. Auch ist die eigene Freiheit stets durch die Freiheit anderer beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gleichheit</strong> bedeutet für uns eine fundamentale Gleichheit an Würde, unabhängig von körperlichen, psychischen und sozialen Merkmalen, jedoch nicht die Gleichförmigkeit aller Menschen. In unseren Augen soll jeder Mensch das Leben mit den gleichen Möglichkeiten beginnen und dadurch die Voraussetzungen haben, die eigene Persönlichkeit im Dialog mit der Umgebung auszubilden. Das setzt voraus, dass sich alle Menschen auf Augenhöhe begegnen. Gleichheit bedarf der Wahrung der unantastbaren Würde jedes Menschen und ist Grundvoraussetzung für eine gerechte Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechtigkeit</strong> ist für uns dann gegeben, wenn jeder Mensch die gleichen Möglichkeiten zur freien Entfaltung hat. Um gleiche Chancen zu gewährleisten, müssen Ressourcen den individuellen Bedürfnissen der Menschen nach umverteilt werden. Damit schließen wir die Wertschätzung von individuellen Leistungen nicht aus, jedoch stehen Bedürfnis- und Chancengerechtigkeit der Menschen im Vordergrund. Gerechtigkeit erfordert ein Bewusstsein für Gleich- und Ungleichheit und setzt eine gesellschaftliche Aushandlung dieser auf Basis moralischer und rechtlicher Vorstellungen voraus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarität</strong> bedeutet für uns das gegenseitige füreinander einstehen. Dabei übernehmen sowohl Gemeinschaften als auch Individuen Verantwortung füreinander, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Grundlage für solidarisches Handeln sind Bewusstsein und Sensibilität für existierende Ungleichheiten und individuelle Bedürfnisse. Trotz des individuellen Anspruchs auf Teilhabe und Unterstützung, verliert niemand, mit dem sich solidarisiert wird, die Eigenständigkeit. Gleichzeitig steht jeder Person frei, in welchem Maße sie sich mit anderen Personengruppen solidarisiert. Damit ist für uns auch verbunden, dass die eigene Freiheit nicht aufgegeben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Toleranz</strong> bedeutet für uns, andere Überzeugungen und Handlungsweisen zuzulassen, Argwohn diesen gegenüber zu reflektieren und sie als gleichwertig neben den eigenen zu sehen. Das Tolerieren anderer Ansichten bedeutet nicht, dass wir diesen gegenüber eine zustimmende Haltung einnehmen. Dabei ist es uns wichtig, dass Intoleranz nicht toleriert wird. Positionen, die unserem Werteverständnis und den Menschenrechten fundamental entgegenstehen, können wir nicht tolerieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Emanzipation</strong> verstehen wir als Selbstermächtigung aus Fremdbestimmung und äußeren Erwartungen. Damit ist eine Mündigwerdung zu einer eigenständigen Persönlichkeit verbunden, die ihre Menschenrechte wahrnehmen und sich gegen willkürliche Einschränkungen verteidigen kann. Im Laufe eines Lebens finden immer wieder individuelle Emanzipationsprozesse in unterschiedlichen Lebensbereichen statt. Darüber hinaus können sich auch gesellschaftliche Gruppen emanzipieren. Privilegierte und nicht betroffene Gruppen und Individuen können Emanzipationsprozesse Anderer solidarisch unterstützen. Unser Verständnis geht über die verengte Sicht der Emanzipation auf das Rollengefüge verschiedener konstruierter Geschlechter hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Menschenbild</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir gehen davon aus, dass alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben. Bedürfnisse sind das innere Verlangen nach Erfüllung von zum Beispiel Körperlichen Bedürfnissen, wie Nahrung oder Sozialen Bedürfnissen, wie Freundschaften. Bedürfnisse müssen erfüllt sein, damit Menschen zufrieden und gesund leben können. Diese sind individuell stark ausgeprägt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen Menschen als Individuen an, die geprägt sind durch die eigene Sozialisation. In dieser entwickeln sie unterschiedliche Eigenschaften, Interessen und Handlungsstrategien. Diese Entwicklung wollen wir, im Sinne der Demokratie, unterstützen, ohne daraus einen Nutzen zu erwarten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sprechen Menschen von der Geburt an ihre Mündigkeit zu und gehen davon aus, dass sie an der Gesellschaft teilhaben wollen. Mündigkeit heißt, dass jemand fähig ist, für sich selbst zu entscheiden und die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In welcher Form sie teilhaben, hängt von ihren unterschiedlichen, gegebenen und erworbenen Ressourcenab. Die Gesellschaft muss die Mündigkeit aller Menschen anerkennen und Möglichkeiten zur Teilhabe schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen sind soziale Wesen, welche in Interaktion mit anderen Menschen treten und sich darüber in der Gesellschaft positionieren. Die Gesellschaft ist Teil der Sozialisation der Menschen. Welche jedoch gleichzeitig gestaltend auf die Gesellschaft und ihre Ausrichtung einwirken. Gesellschaft und Individuum stehen in Wechselwirkung zueinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen entwickeln Handlungsstrategien, um mit Herausforderungen umzugehen und den Alltag bewältigen zu können. Diese Strategien sind individuell und abhängig von persönlichen Erfahrungen. Wir gehen davon aus, dass Menschen immer eine für sich plausible Begründung, den &quot;guten Grund&quot;, für ihr Handeln haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Menschenbild resultiert für uns, dass wir Menschen wertungsfrei begegnen wollen. Das Individuum soll befähigt werden, für seine Bedürfnisse und Interessen einzustehen. Ressourcen- und lösungsorientiertes Handeln ist Grundlage unserer Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Pluralismus und Intersektionalität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen einander mit Anerkennung und Respekt begegnen. Alle sollen ihre eigenen Meinungen, Überzeugungen, Interessen und Ziele haben dürfen. Das nennt sich Pluralismus. Gleichzeitig sehen wir, dass es in unserer Gesellschaft Ungleichheiten und Unterdrückung gibt. Manche Menschen haben mehr Macht und Möglichkeiten als andere. Intersektionalität bedeutet, dass verschiedene Formen von Diskriminierung zusammenwirken. Manche Menschen sind deshalb von mehreren Formen der Diskriminierung gleichzeitig betroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Beispiel: Ein geflüchtetes Kind kann wegen der schwierigen finanziellen Situation seiner Familie nicht an einer Ferienfreizeit teilnehmen. Gleichzeitig darf es wegen seines Aufenthaltsstatus das Bundesland nicht verlassen. Außerdem sind Anträge für finanzielle Unterstützung und für die Teilnahme an einer Ferienfreizeit außerhalb des Bundeslandes nur auf Deutsch verfügbar. Dieses Kind erlebt also mehrere Hürden gleichzeitig: wegen der finanziellen Situation und wegen seiner Fluchtgeschichte. Dadurch kann es nicht selbstbestimmt an Angeboten teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Geschlechterverständnis</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Gesellschaft denken viele immer noch, dass es nur zwei Geschlechter gibt: männlich und weiblich. Dieses Denken bezieht sich vor allem auf die Geschlechtsmerkmale. Das Problem dabei ist jedoch, dass man auf Grundlage dieser ebenso eine soziale Rolle zugeschrieben bekommt. Diese Rollen sollen nicht verlassen werden. Wer muss stark sein? Wer darf Kleider tragen? Wer darf Oberkörperfrei sein?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das binäre System umfasst nicht die gesamte menschliche Geschlechtervielfalt. Eine Zuschreibung welche Geschlechter es gibt, lehnen wir ab, weil wir jedem Menschen die Macht geben wollen, über die eigene (Geschlechts-)Identität entscheiden zu können. Wir sehen Geschlecht als Spektruman. Wir wollen im Jugendwerk ein sicherer Ort sein und aufklären und sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Patriarchat</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einem patriarchalen System. Patriarchat kommt von „Herrschaft der Väter“ und bedeutet allgemein “Gesellschaft, in der Männer die Macht haben”. In diesem nehmen Cis-Männer aufgrund ihres Geschlechts eine übergeordnete Position in Bezug auf Macht, Einfluss und Autorität ein. Cis-Männer bezeichnet Personen, deren Geschlechtsidentität mit dem übereinstimmt, welches ihnen nach der Geburt zugewiesen wurde. Dies passiert hauptsächlich über die Bestimmung äußerer Merkmale.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Patriarchat erhält geschlechterdiskriminierende Strukturen aufrecht. FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche, agender und * alle die sich als nicht Cis-männlich definieren. FLINTA* erleben geschlechtsspezifische Gewalt, Lohnungleichheit, ungleiche Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit, eingeschränkten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung, sowie Benachteiligung in Führungspositionen und politischen Entscheidungsprozessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern das Ende des Patriarchats und eine gerechte Gesellschaftsform auf Grundlage des Demokratischen Sozialismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexismus ist die Abwertung und Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes. Sexismus und Patriarchat sind eng miteinander verknüpft. Sexismus kann auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Formen auftreten, wie zum Beispiel in der Sprache, in der Arbeitswelt, in der Bildung und in den Medien. Im Patriarchat ist Sexismus ein Mittel zur Aufrechterhaltung der bestehenden Machtstrukturen, zur Kontrolle von FLINTA* Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weil das Patriarchat und Sexismus nach wie vor ein großes Problem sind, fordern wir eine Sensibilität ALLER für Sexismus und die Dominanz des männlichen Geschlechts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Sinne des demokratischen Sozialismus streben wir eine Welt an, in der Geschlecht keine Rolle mehr in Machtstrukturen spielt. Sexismus ist eine Form von Ungleichheit, die oft mit anderen Formen von Diskriminierung wie Rassismus, Klassismus oder Queerfeindlichkeit verbunden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Queer-Feindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queer ist eine Selbstbezeichnung von Menschen die sich der LGBTQI+ Community zugehörig fühlen. LGBTQI+ ist eine Abkürzung für viele verschiedene sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten (Lesbisch, Gay, Bisexuell, transgeschlechtlich, queer, intergeschlechtlich und + für weitere Identitäten.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queer-Feindlichkeit bezeichnet die Diskriminierung, Anfeindungen, Ablehnung, Gewalt und Unsichtbarmachung von LGBTQI+ Personen. Sie erleben Queer-Feindlichkeit sowohl auf individueller als auch auf struktureller<sup>]</sup> und institutionellerEbene. Das kann sich z.B. in einer Ungleichbehandlung bei der medizinischen Versorgung, Familiengründung oder Selbstbestimmung der eigenen Identität äußern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queer-Feindlichkeit tolerieren wir nicht. Wir fordern eine Gesellschaft, in der jede Person die eigene Identität selbstbestimmt und diskriminierungsfrei ausleben kann. Dafür sehen wir gendersensible Sprache und gendersensibles Verhalten als unbedingt notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queer-Feindlichkeit ist eine Form von Ungleichheit, die oft mit anderen Formen von Diskriminierung wie Rassismus, Sexismus oder Klassismus verbunden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ableismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ableismus kommt von “ to be able” aus dem Englischen und bedeutet leistungsfähig zu sein. Ableismus bezeichnet die Diskriminierung und Abwertung von Menschen mit Behinderungen, psychischen Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankungen. Von Ableismus betroffen sind ebenfalls Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind. Es ist diskriminierend, wenn ein Mensch wegen einer bestimmten Eigenschaft oder einer Fähigkeit ungerechtfertigt bewertet wird. Menschen mit Behinderungen werden z.B. auf Merkmale reduziert, in denen sie sich vom vermeintlichen “Normalzustand” unterscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesetze, Gebäude, Sprache oder gesellschaftliche Normen können Menschen ausschließen. Wir fordern eine Haltung der Gesellschaft, die Barrieren abbaut und Teilhabe für alle Menschen möglich macht. Ableismus ist kein Zufall, sondern ein Teil unseres gesellschaftlichen Systems, das Unterschiede abwertet. Die Behinderung von einem Menschen ist nicht das Problem, sondern der Blick der Gesellschaft darauf. Der gesellschaftliche Blick beeinträchtigt Menschen bei ihrer Teilhabe. Menschen mit Behinderung wird oft eine geringere Lebenswertigkeit zugeschrieben. Das können wir mit unseren Werten Gerechtigkeit und Gleichheit nicht vereinbaren. Wir fordern das gute und schöne Leben für ALLE.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen sollten nicht nach ihrem Nutzen eingeteilt werden und deshalb einen anderen Zugang bekommen. Wie im Kapitel zur Bildungsgerechtigkeit geschrieben, fordern wir von Politik und Gesellschaft, sich für die gerechte und bedürfnisorientierte Verteilung von allen Ressourcen einzusetzen und dafür Sorge zu tragen, dass niemand benachteiligt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Awareness</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Begriff Awareness heißt übersetzt Bewusstsein, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Das bedeutet einen rücksichtsvollen, verantwortungsbewussten und solidarischen Umgang miteinander zu haben und zu pflegen und diskriminierende, gewaltvolle Verhältnisse zu minimieren. Es geht darum, Verantwortung füreinander und für sich selbst zu übernehmen. Es soll eine sichere Atmosphäre entstehen, in der sich grundsätzlich alle wohlfühlen können und persönliche Grenzen gewahrt werden. Im Jugendwerk gilt, wir achten auf einen diskriminierungssensiblen Umgang, respektieren persönliche Grenzen und stellen uns gegen diskriminierendes Verhalten. Awareness ist für uns politische Haltung und praktische Solidarität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratieverständnis</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie bedeutet, dass alle Menschen gleichberechtigt mitbestimmen dürfen. Menschen brauchen einen barrierearmen Zugang zu politisch ausgeglichenen, faktenbasierten Informationen und Bildung. Das ist die Grundlage für eine freie und vielfältige Meinungsbildung. Eine unabhängige Justiz schützt auf Basis von Gesetzen die Rechte aller, auch von Minderheiten, und sorgt dafür, dass niemand zu viel Macht bekommt. Wer Macht hat, hat diese mit Verantwortung gegenüber Allen zu tragen und kann zur Rechenschaft gezogen werden. Niemand darf die alleinige Macht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine gelingende Demokratie braucht es, dass alle Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und Entscheidungen zum Wohle aller treffen. Jede*r ist wichtig und trägt zu einer lebendigen Demokratie bei. Diese Fähigkeit, auf Herausforderungen zu reagieren und sich stetig zu wandeln, macht Demokratie widerstandsfähig gegenüber demokratiefeindlichen Bestrebungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratische Bildung ist ein wesentliches Element in der Jugendverbandsarbeit. Wir als Jugendwerk der AWO erkennen unsere historische Verantwortung an, die aus der Geschichte der AWO hervorgeht. Die AWO wurde während der Zeit des Nationalsozialismus verboten und ihre Mitglieder wurden verfolgt. Als Jugendverband einer Organisation, die selbst unter antidemokratischen Ideologien gelitten hat, sehen wir es als unsere Verpflichtung an, entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit einzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese historische Verantwortung bedeutet auch, aus der Vergangenheit zu lernen und aktiv zur Stärkung einer demokratischen Kultur beizutragen. Es ist unsere Aufgabe, jungen Menschen die Gefahren extrem rechter Ideologien aufzuzeigen, sie für die Werte der Demokratie zu begeistern und sie darin zu unterstützen, Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzen wir, als Jugendverband, uns sowohl in unserer Bildungsarbeit als auch in unserer politischen Arbeit dafür ein, junge Menschen zu ermutigen. Wir wollen junge Menschen befähigen kritisch zu denken, sich als aktive Gestalter*innen einer solidarischen und offenen Gesellschaft einzubringen und sich selbst zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir geben jungen Menschen Gestaltungsräume, in denen sie ihre Freizeit gestalten und sich über Themen, die sie bewegen, austauschen können. Dabei greifen wir politische und gesellschaftliche Fragen auf und stärken die Themen der Kinder und Jugendlichen. Emanzipatorische Prozesse junger Menschen stehen im Vordergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als politischer Jugendverband haben wir uns unserer Werte verschrieben und leben diese auf allen Ebenen unserer Aktivitäten. Wir geben einen Rahmen, in dem junge Menschen eine eigene politische Meinung bilden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind uns bewusst, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und kontinuierlich verteidigt werden muss. Als Werkstätten der Demokratie sehen wir unser Engagement im stetigen Wandel. Dieses Engagement gerät zunehmend unter Druck. Immer häufiger sehen wir uns der Gefahr der Einschränkung und Delegitimierung seitens demokratiefeindlicher Bestrebungen ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rolle und Aufgabe von Jugendverbandsarbeit sind von allen demokratischen Parteien anzuerkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus sind wir mit anderen demokratischen Organisationen der Zivilgesellschaft solidarisch, die durch Infragestellung ihrer Förderung oder gar Existenzberechtigung in einer kapitalistischen Gesellschaft unter Druck geraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ökologische Nachhaltigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologische Nachhaltigkeit ist für uns die Grundlage für Leben, Lebensqualität und Wohlstand zukünftiger Generationen. Sie bedeutet, dass wir die Natur schützen und verantwortungsvoll mit ihr umgehen. Dazu gehört der Schutz der Artenvielfalt und gesunder Ökosysteme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht erneuerbare Ressourcen wie fossile Energieträger sollen sparsam genutzt werden. Erneuerbare Ressourcen wie Wälder oder Tierbestände dürfen nur so genutzt werden, dass sie sich wieder erholen können. Außerdem ist konsequenter Klimaschutz notwendig. Wenn wir die natürlichen Grenzen unseres Planeten nicht beachten, verschärfen wir die Klimakrise. Diese bedroht das gute Leben heutiger und zukünftiger Generationen. Deshalb müssen wir entschlossen und dauerhaft an der Umsetzung der internationalen Klimaziele arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Schlagwort sein. Wir brauchen mehr Bildung, Aufklärung und konkrete Unterstützung, damit nachhaltiges Handeln selbstverständlich wird. Wir wollen, dass Verantwortung für die Ressourcen der Erde übernommen wird. Diese Verantwortung darf nicht allein auf einzelne Menschen abgewälzt werden. Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet sein. Wenn Maßnahmen ungerecht sind, verlieren sie an Akzeptanz. Besonders Menschen auf der ganzen Welt, die von Armut betroffen oder bedroht sind, dürfen nicht zusätzlich belastet werden. Vor allem politische Entscheidungsträger*innen müssen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die planetaren Grenzen eingehalten werden. Diejenigen Staaten, die die Klimakrise maßgeblich verschuldet haben, tragen die größte Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt, dass unsere Wirtschaft neu gedacht werden muss. Ziel muss es sein, die Bedürfnisse aller Menschen mit den Grenzen unseres Planeten in Einklang zu bringen. Im Sinne unserer Werte, Gerechtigkeit und Solidarität übernehmen wir Verantwortung für heutige und kommende Generationen. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klassismus bezeichnet die Benachteiligung und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder ihres ökonomischen Status. Er zeigt sich unter anderem in einem eingeschränkten Zugang zu Ressourcen, begrenzten Möglichkeiten sozialer Mobilität sowie in der Unterrepräsentation bestimmter sozialer Gruppen in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsstrukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von Klassismus betroffen sind Menschen, deren Kleidung, Sprache oder Namen mit einer als „niedrig“ bewerteten sozialen Klasse assoziiert werden. Besonders häufig erleben Arbeiter*innenkinder solche Abwertungen und sind daher in besonderem Maße von klassizistischen Denk- und Handlungsmustern betroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihnen fehlen häufig soziale Netzwerke, bestimmte Umgangsformen sowie das Selbstvertrauen, die im akademischen und beruflichen Kontext oft vorausgesetzt werden. Klassismus trägt dazu bei, dass armutsbetroffene Kinder schlechtere Wohn-, Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten bekommen. Unser Ziel ist es, allen Menschen eine freie und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kapitalismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kapitalismus ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. In ihr gehören die Produktionsmittel, also zum Beispiel Fabriken oder Unternehmen, einzelnen Personen oder Firmen. Diese kontrollieren das Kapital. Ihr Ziel ist es, möglichst viel Gewinn zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Wohlstand einiger entsteht dabei oft durch die Arbeit anderer. Menschen verkaufen ihre Arbeitskraft und bekommen dafür Lohn. Mit diesem Geld kaufen sie die Dinge, die sie zum Leben brauchen. Der Lohn reicht jedoch meist nur für den Alltag. Für viele Menschen bleibt kaum Geld übrig, um Vermögen aufzubauen oder Zeiten ohne Arbeit zu überbrücken. Das schränkt ihre Freiheit ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freiheit und Selbstbestimmung hängen stark davon ab, ob jemand über genügend Geld und Ressourcen verfügt. Nur wer die nötigen Mittel hat, kann seine Möglichkeiten wirklich nutzen. Wer sie nicht hat, erlebt viele Entscheidungen nicht als frei, sondern als Zwang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schriftsteller Bertolt Brecht formulierte es so: „Was nützt die Freiheit? Sie ist nicht bequem, denn nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm“ (aus Die Dreigroschenoper).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das zeigt uns, die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist in der Praxis oft nur für wohlhabende Menschen möglich. Deshalb gibt es im Kapitalismus keine echte Freiheit für alle. Unser Ziel ist deshalb Wohlstand für alle Menschen und echte gesellschaftliche Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Armut abschaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Werte Freiheit und Emanzipation bedeuten, dass sich alle Menschen frei entwickeln können sollen. Armut schränkt diese Möglichkeiten stark ein. Besonders Kinder sind davon betroffen, weil sie sich nicht selbst aus Armut befreien können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Kinder in Armut aufwachsen, wirkt sich das auf viele Bereiche ihres Lebens aus. Deshalb verstehen wir Armut nicht nur als fehlendes Geld. Armut bedeutet auch Benachteiligung in anderen Bereichen. Dazu gehören materielle, soziale, gesundheitliche und kulturelle Armut. Materielle Armut bedeutet der Mangeln an Kleidung, Nahrung und Wohnraum. Soziale Armut bedeutet, dass Menschen kaum Möglichkeiten haben, am sozialen Leben teilzunehmen, zum Beispiel durch fehlende Freund*innenschaften, familiäre Bindungen, Nachbarschaftskontakte oder mangelnde soziale Kompetenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesundheitliche Armut bedeutet ein schlechter körperlicher sowie seelischer Zustand. Es bedeutet auch, dass Menschen nicht genug Möglichkeiten haben, um ihre körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten oder zu fördern. Kulturelle Armut bedeutet, dass Menschen nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, kulturellen Angeboten und gesellschaftlicher Teilhabe haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland und weltweit wächst die Zahl der Kinder, die von Armut betroffen oder bedroht sind. Da Kinder sich nicht selbst aus dieser Situation befreien können, setzen wir uns als Jugendwerk der AWO aktiv gegen Armut ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die UN-Kinderrechtskonvention sagt in Artikel 27: Jedes Kind hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seiner körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Entwicklung entspricht. Eltern tragen Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Kinder. Gleichzeitig muss der Staat Familien unterstützen, damit Kinder nicht in Armut aufwachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinderarmut kann verhindert werden, wenn Politik Kinderrechte stärker berücksichtigt. Deshalb fordern wir, dass die Bekämpfung von Kinderarmut für Regierungen höchste Priorität hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen außerdem die Empfehlungen von UNICEF: Politik und öffentliche Haushalte müssen stärker an den Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet werden. Der Sozialstaat soll Familien besser absichern. Alle Kinder müssen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, ausreichend Ernährung und gutem Wohnraum haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wir müssen unsere eigenen Strukturen regelmäßig überprüfen. Wir wollen sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Angeboten teilnehmen können. Dafür müssen Barrieren abgebaut werden. Die Kosten für Angebote der Jugendwerke sollen so niedrig wie möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Maßnahmen können Kinderarmut kurzfristig abmildern. Unser langfristiges Ziel ist jedoch, Kinderarmut ganz abzuschaffen. Deshalb setzen wir uns politisch dafür ein, dass Kinder finanzielle Unterstützung direkt erhalten. Diese Unterstützung soll unabhängig von den Eltern ausgezahlt werden und leicht zu beantragen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bedingungslose Bildungsgerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist Bildung mehr als nur Schule. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, in dem sich Menschen weiterentwickeln und ihre Persönlichkeit entfalten. Durch Bildung lernen Menschen, sich mit der Welt, der Geschichte, anderen Menschen und sich selbst auseinanderzusetzen. Bildung sollte freiwillig und selbstbestimmt sein. Sie entsteht vor allem im Zusammenleben mit anderen Menschen. Bildung ist für uns nicht dazu da, um wirtschaftlichen Gewinn zu steigern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist wichtig, weil sie Menschen ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie hilft uns, selbstbestimmt zu handeln und einander auf Augenhöhe zu begegnen. Bildung stärkt Empathie, Meinungsbildung und kritisches Denken. Sie unterstützt Menschen dabei, ihr Leben selbst zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Bildung Menschen stärken und zur Teilhabe befähigen soll, braucht es Gerechtigkeit. Oft wird von „Chancengerechtigkeit“ gesprochen. Wir verwenden stattdessen den Begriff Bildungsgerechtigkeit. Denn Bildung darf nicht davon abhängen, ob jemand eine einmalige „Chance“ bekommt oder unter Leistungsdruck steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen sollen das Recht haben, Bildungsangebote und Ressourcen zu nutzen, ohne dadurch in Abhängigkeit zu geraten. Bildung muss deshalb gerecht organisiert sein. Für uns bedeutet Bildungsgerechtigkeit, Bildung ganzheitlich zu verstehen. Bildung soll nicht vom Ziel bestimmt sein, Profit zu erwirtschaften, sondern Menschen zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir von Politik und Gesellschaft eine gerechte und bedürfnisorientierte Verteilung von Ressourcen. Niemand darf im Bildungssystem benachteiligt werden. Eine von uns häufig geforderte Maßnahme ist eine Kindergrundsicherung. Sie kann helfen, Benachteiligungen zu verringern. Gleichzeitig sehen wir sie als einen Kompromiss innerhalb des kapitalistischen Systems.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Langfristig sehen wir unsere Ziele im Zusammenhang mit dem demokratischen Sozialismus. Auch dann muss Bildungsgerechtigkeit ständig reflektiert und weiterentwickelt werden. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen die Möglichkeit zu einer freien und selbstbestimmten Lebensführung haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Faschismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Faschismus ist eine extrem rechte, antidemokratische, nationalistische und rassistische Ideologie. Faschistische Ideologien behaupten, dass eine Nation oder eine bestimmte Gruppe von Menschen anderen überlegen sei. Dadurch werden Diskriminierung, Ausgrenzung oder sogar Gewalt gegen andere Gruppen gerechtfertigt. Faschismus führt zu autoritären politischen Systemen. In solchen Systemen werden Meinungsfreiheit, politische Opposition und grundlegende Menschenrechte unterdrückt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus unseren Werten Gleichheit und Gerechtigkeit heraus vertreten wir eine klare antifaschistische Haltung. Wir engagieren uns in der politischen Bildungsarbeit, um junge Menschen über die Gefahren von Faschismus aufzuklären. Wir setzen uns für eine demokratische, vielfältige und inklusive Gesellschaft ein. Wir zeigen Solidarität mit allen Betroffenen von Diskriminierung in jeglicher Form.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antisemitismus bezeichnet alle Formen von Vorurteilen, Hass und Diskriminierung gegenüber Jüdinnen*Juden. Diese richten sich gegen sie wegen ihrer Religion, Herkunft oder Kultur. Antisemitismus kann sich auf verschiedene Weise zeigen: durch Verschwörungserzählungen, Ausgrenzung, Beleidigungen, Gewalt oder Verfolgung. Oft basiert er auf der falschen Vorstellung, Jüdinnen und Juden seien für gesellschaftliche Probleme verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufgrund der historischen Verantwortung und unserer Werte stehen wir gegen jede Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir engagieren uns in der politischen Bildungsarbeit, um junge Menschen über die Gefahren von Antisemitismus aufzuklären. Wir setzen uns für eine demokratische, vielfältige und inklusive Gesellschaft ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Rassismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rassismus bedeutet, dass Menschen wegen bestimmter Merkmale in Gruppen eingeteilt und unterschiedlich bewertet werden. Dazu gehören zum Beispiel Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder Religion. Diese Gruppen werden oft als gleichartig dargestellt, obwohl Menschen sehr unterschiedlich sind. Im klassischen Rassismus wird behauptet, manche Menschengruppen seien anderen überlegen oder unterlegen. Dadurch entstehen Ausgrenzung, Benachteiligung und Diskriminierung. Rassismus zeigt sich nicht nur im Verhalten einzelner Menschen. Er kann auch in Gesetzen, Regeln, Institutionen oder gesellschaftlichen Vorstellungen vorkommen. Dabei spielen ungleiche Machtverhältnisse eine wichtige Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Jugendwerk können rassistische Vorfälle passieren. Sie verletzen Menschen und schließen sie aus. Deshalb müssen wir Rassismus im Jugendwerk immer wieder thematisieren. Das geschieht zum Beispiel in der JuLeiCa-Ausbildung, in Awareness-Schulungen oder in Antirassismus-Workshops. Diese Bildungsarbeit ist ein langfristiger Prozess. Menschen müssen verstehen, wie Rassismus entsteht und welche Folgen dieser hat. Erst dann können sie aktiv dagegen handeln. Dafür trägt jede Person im Jugendwerk Verantwortung. Als Kinder- und Jugendverband, in dem viele Mitglieder weiß sind, möchten wir besonders zuhören und von den Erfahrungen Rassismus betroffener Menschen lernen. Ihre Perspektiven sollen im Jugendwerk Raum bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns außerdem mit antirassistischen Bewegungen solidarisieren und von ihnen lernen. Dazu gehört auch ein regelmäßiger Prozess der Selbstreflexion. Die Strukturen und Traditionen im Jugendwerk müssen immer wieder überprüft und hinterfragt werden. Reflexion bedeutet auch, sich der eigenen Privilegien bewusst zu werden und Verantwortung dafür zu übernehmen. Unser Ziel ist ein Jugendwerk, in dem alle Menschen willkommen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir auch von der weißen Mehrheitsgesellschaft, sich mit kolonialen Denkweisen auseinanderzusetzen und diese zu überwinden. Dabei ist es wichtig, die eigenen Vorurteile zu erkennen und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Wir müssen bereit sein, unsere Sicht auf die Welt zu hinterfragen und zu verändern. Nur so kann eine gerechtere Gesellschaft entstehen. Dabei sollten weiße Menschen solidarisch an der Seite von Betroffenen stehen und ihnen Raum geben. Am Ende geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und Privilegien zu teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kriegerische Konflikte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weltweit gibt es viele Kriege. In Kriegen kämpfen Staaten oder Gruppen mit Waffen gegeneinander. Dabei kommt es zu Gewalt, Zerstörung und vielen Todesopfern. Kriege entstehen aus verschiedenen Gründen. Dazu gehören politische, wirtschaftliche, soziale, ethnische, religiöse oder territoriale Konflikte. Ziel von Krieg ist es meist, Macht zu gewinnen oder Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Dieses Streben nach Macht widerspricht unseren demokratischen Werten. Krieg steht im Widerspruch zu Menschenrechten und zu unserem Verständnis von Solidarität und Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb lehnen wir Gewalt und Krieg grundsätzlich ab. Waffengewalt kann höchstens als letztes Mittel zur Verteidigung akzeptiert werden. Wir solidarisieren uns mit Menschen und Gruppen, die für Selbstbestimmung und Freiheit kämpfen oder ihre Selbstbestimmung verteidigen müssen. Dabei ist wichtig, dass diese Prozesse von den betroffenen Menschen selbst bestimmt werden. Krieg führt immer zu großen menschlichen und gesellschaftlichen Schäden. Menschen sterben, Städte und Infrastruktur werden zerstört, und auch die Umwelt wird schwer beschädigt. Viele Orte werden unbewohnbar. Die Folgen sind Flucht und Vertreibung.<br>
Wir zeigen Solidarität mit allen Menschen, die unter Krieg und Flucht leiden. Unser Ziel ist eine Welt des Friedens. Nur im Frieden können demokratische Prozesse funktionieren und Menschen in Würde zusammenleben.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das aktuelle Grundsatzprogramm (GSP) des Bundesjugendwerks der AWO wurde im Mai 2012 beschlossen. Es ist also Zeit, eine neue und aktuelle Version zu beschließen.<br><br>
Dieses Grundsatzprogramm beschreibt unsere gemeinsamen Werte, Ziele und Haltungen. Es gibt Orientierung für die Arbeit nach innen und macht nach außen sichtbar, wofür das Jugendwerk der AWO grundsätzlich steht. Gleichzeitig hilft es, Entscheidungen zu treffen und gemeinsame Positionen zu entwickeln. Damit bildet es die Grundlage für die politische und inhaltliche Arbeit des Verbands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da wir als Kinder- und Jugendverband regelmäßige Generationenwechsel erleben, verstehen wir dieses Grundsatzprogramm nicht als endgültige Version. Vielmehr soll es möglich sein, einzelne Kapitel bei Bedarf zu ergänzen oder zu überarbeiten. Es ist also als lebendiges Dokument gedacht und sollte bei Bedarf weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir danken an dieser Stelle allen Ehrenamtlichen, die sich in der Kommission, bei den Workshops auf den Forenwochenenden und an den Schreibwochenenden eingebracht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angefügt ist eine vorläufige Formatierung des Grundsatzprogramms. Dies dient der besseren Ansicht für die Teilnehmenden der BuKo. Nach der BuKo soll ein neues Dokument erstellt werden, ähnlich anderer Publikationen des Bundesjugendwerks (z. B. Governance Kodex und Jederzeit Wieder).</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/neues-grundsatzprogramm-55974/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fneues-grundsatzprogramm-55974%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:43:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Die extreme Rechte im Blick behalten – Wissen aufbauen und handlungssicher für Demokratie und die Werte des Jugendwerkes einstehen</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/titel-die-extreme-rechte-im-blick-behalten-wissen-aufbauen-und-hand-31093</link>
                        <author>LJW der AWO Sachsen-Anhalt e.V., LJW der Awo Sachsen, LJW der Awo Mecklenburg-Vorpommern, BJW der Awo Hannover e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/titel-die-extreme-rechte-im-blick-behalten-wissen-aufbauen-und-hand-31093</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk der AWO setzt sich zusammen mit seinen Untergliederungen ab sofort systematisch und kontinuierlich mit den Aktivitäten und aktuellen Entwicklungen der extremen Rechten in Deutschland auseinander, um die Jugendwerke vor Ort in ihrer Arbeit zu beraten und zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand und die Geschäftsstelle des Bundesjugendwerkes werden beauftragt, das Thema „Die extreme Rechte im Blick behalten – Wissen aufbauen und handlungssicher für Demokratie und die Werte des Jugendwerkes einstehen“ in den nächsten Jahren als Querschnittsthema in die Arbeit des Bundesjugendwerkes zu integrieren und dazu insbesondere die folgenden Punkte umzusetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Aufbau eines Informations- und Wissenspools</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk baut einen Informations- und Wissenspool zu Hintergründen, Entwicklungen und Akteur*innen, aber auch zum Umgang mit der extremen Rechten auf. Dabei werden bestehende Angebote an Publikationen und sonstigen Materialien von bewährten Kooperationspartner*innen genutzt und gebündelt. Im Fokus sollen dabei Informationen, Publikationen, Best-Practice-Beispiele oder auch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erfahrungsdokumentationen stehen, die jugendpolitisch relevant sind und die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>pädagogische/ verbandliche Arbeit der Mitglieder unterstützen können. Beschlüsse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>und Verfahrensbeispiele aus anderen Jugendverbänden, Jugendringen oder progressiven Akteur*innen sind dabei ebenso zu berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Monitoring von landes- und bundespolitischen Entwicklungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk sammelt durch Recherche- und Analysearbeit Informationen zu Anfeindungen von Jugendverbänden, Trägern der Jugendhilfe sowie anderen progressiven Akteur*innen und ihrer Angebote durch Parteien oder Mandatsträger*innen der extremen Rechten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene. Dabei sollen insbesondere Anträge auf finanzielle Kürzungen oder Streichungen im Fokus stehen. Die Ergebnisse werden dokumentiert. Der Vorstand berät über geeignete Unterstützungsangebote für betroffene Untergliederungen, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Aufbau eines Austausch- und Beratungsangebots für die Mitgliedsorganisationen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk entwickelt geeignete Austausch- und Beratungsangebote für ihre Untergliederungen, um bei Vorfällen von Anfeindungen oder erhöhten Aktivitäten von Gruppen der extremen Rechten in ihrem Wirkungsbereich, Unterstützung anbieten zu können. Dabei werden auch Verfahren der Verweisberatung genutzt. Außerdem wird das Themenfeld in Fort- und Weiterbildungsangebote aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Bildungsarbeit im Jugendwerk stärken und bündeln</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk der AWO schafft zeitnah einen Austauschpool, in dem schon vorhandene Konzepte und Materialien von Jugendwerken und/oder deren Kooperationspartner*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für Workshops zur politischen Bildung und Demokratieförderung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Gedenkstättenpädagogik und Gedenkstättenfahrten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Antirassismusarbeit,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für Partizipationsprozesse,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für Planspiele</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur rassismuskritischen und diskriminierungsfreien Bildungsarbeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zu U-18 Wahlen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gesammelt werden und auf den alle Jugendwerke vor Ort Zugriff erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand und die Geschäftsstelle des Bundesjugendwerkes nutzen die vorhandenen oder entwickeln ggf. neue Veranstaltungen, um einen aktiven Austausch zu allen genannten Punkten für alle Ehren- und Hauptamtlichen im Jugendwerk zu organisieren, die Themen und Bildungsangebote weiterzuentwickeln, sowie um die Untergliederungen regelmäßig aktiv zu informieren.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den letzten Jahren finden immer mehr junge Menschen rechtsextreme und rechtspopulistische Ideen gut. Das passiert nicht nur in Ostdeutschland. Auch bei Wahlen im März 2026 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat die AfD bei jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren fast 20 Prozent bekommen. Insgesamt hat sich das Ergebnis der AfD in ganz Deutschland in nur fünf Jahren verdoppelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die meisten jungen Menschen wählen demokratische Parteien. Aber in vielen Regionen war die AfD bei dieser Wahl die stärkste Partei. Bei den nächsten Wahlen im September 2026 könnten sie in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sogar über 30 Prozent bekommen. In Sachsen-Anhalt könnte die AfD im schlimmsten Fall sogar mitregieren. Diese Entwicklung ist gefährlich für die Demokratie und darf nicht ignoriert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AWO hat eine klare Geschichte gegen rechte Ideen. Deshalb sehen wir uns im Jugendwerk der AWO in der Pflicht, uns klar gegen diese Entwicklungen zu stellen. Zudem ist es wichtig, dass die Jugendwerkswerte erhalten bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schon jetzt gibt es an vielen Orten mehr rechtsextreme Jugendgruppen. Sie versuchen, junge Menschen zu erreichen, zum Beispiel über Freizeitangebote, Musik oder soziale Medien. Auch in Schulen wollen sie mehr Einfluss bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist keine ferne Gefahr. Es gibt schon echte Gewalt. Zum Beispiel gab es Angriffe auf Jugendclubs und Jugendverbände. Auch Projekte wurden angegriffen oder beschädigt. Diese Angriffe zeigen, dass die Gewaltbereitschaft hoch ist. Sie richten sich direkt gegen Jugendverbände und ihre Mitglieder, die wichtig für unsere Demokratie sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem versuchen rechte Gruppen, Angst zu machen und unsere Arbeit schlecht darzustellen. Sie behaupten zum Beispiel, wir dürften nicht politisch sein. Das stimmt so nicht. Gleichzeitig nehmen Bedrohungen zu. Ehrenamtliche werden verfolgt oder bedroht. Manche Jugendliche berichten von Angst und Einschüchterung. Das zeigt: Engagement für die Gesellschaft ist nicht überall sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor allem junge Menschen aus benachteiligten Gruppen sind besonders betroffen. Es droht durch den Rechtsdruck, dass Menschen in Gefahr geraten und Einrichtungen schließen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch andere Probleme spielen eine Rolle. Viele Menschen haben weniger Vertrauen daran, dass sie durch Leistung aufsteigen können. Es gibt wirtschaftliche Krisen, soziale Ungleichheit und antidemokratische Ideen. All das beeinflusst das Leben junger Menschen. Deshalb brauchen wir gute und durchdachte Lösungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade jetzt ist es wichtig, zusammenzuhalten. Wir müssen Netzwerke stärken, Menschen schützen und gemeinsam Wege finden, mit diesen Herausforderungen umzugehen. Es ist wichtig, klar gegen rechte Ideen Stellung zu beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jugendverbandsarbeit ist sehr wichtig. Sie stärkt die Demokratie und hilft jungen Menschen, sich einzubringen. Wir wollen weiter dafür sorgen, dass junge Menschen Vertrauen in die Demokratie haben und merken, dass sie etwas bewirken können. Unsere Arbeit ist sehr wertvoll für die Zukunft und darf nicht in Frage gestellt werden.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/titel-die-extreme-rechte-im-blick-behalten-wissen-aufbauen-und-hand-31093/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Ftitel-die-extreme-rechte-im-blick-behalten-wissen-aufbauen-und-hand-31093%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:34:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Ergänzung des Schutzkonzepts: Verpflichtende Teilnahme an Awareness-Schulungen für den Bundesvorstand</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/erganzung-des-schutzkonzepts-verpflichtende-teilnahme-an-awareness-sc-49317</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/erganzung-des-schutzkonzepts-verpflichtende-teilnahme-an-awareness-sc-49317</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass folgende Ergänzung in das Schutzkonzept des Bundesjugendwerks der AWO aufgenommen wird. Einzufügen am Ende des Absatzes „Awareness-Schulung“ (S. 16):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„Alle Mitglieder des Bundesvorstands sind verpflichtet, an einer Awareness-Schulung teilzunehmen.“</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitglieder des Bundesvorstands tragen eine besondere Verantwortung für Veranstaltungen des Bundesjugendwerks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand ist eine wichtige Ansprechstelle für das A-Team. Das gilt besonders, wenn Fälle eine weitergehende Bearbeitung benötigen oder die Eskalationsstufe 2 erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand entscheidet außerdem über konkrete Maßnahmen, wenn es zu Grenzüberschreitungen kommt (ausführende Instanz),.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit der Vorstand diese Aufgaben gut erfüllen kann, sollten alle Mitglieder an einer Awareness-Schulung teilnehmen. Das gilt für alle – auch für Vorstandsmitglieder, die nicht in A-Teams arbeiten möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine solche Schulung kann auch speziell für den Vorstand angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angefügt ist das aktuelle Schutzkonzept (Stand 2024).</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/erganzung-des-schutzkonzepts-verpflichtende-teilnahme-an-awareness-sc-49317/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Ferganzung-des-schutzkonzepts-verpflichtende-teilnahme-an-awareness-sc-49317%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 22:03:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Statut des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/s1-satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-61074</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/s1-satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-61074</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt folgendes überarbeitetes Statut:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Statut des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt ist ein im Rahmen seiner Satzungen demokratisch, selbstständig und eigenverantwortlich arbeitender Kinder- und Jugendverband. Die inhaltliche Ausrichtung wird durch die Leitsätze bestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.1 Mitglieder sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres, die die Grundsätze, Ziele und Aufgaben des Jugendwerkes anerkennen beziehungsweise unter Anerkennung dieser aktiv am Verbandsleben teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.2 Mitglieder des Jugendwerkes sind ferner die Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres, sofern sie ihrer Mitgliedschaft im Jugendwerk nicht widersprechen. Ist eine Widerspruchsmöglichkeit nicht gegeben, so kommt eine solche Jugendwerksmitgliedschaft nicht zustande. Diese Mitgliedschaft ist kostenfrei, sofern Mitgliedsbeiträge bei der Arbeiterwohlfahrt entrichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.3 Dem Jugendwerk können sich auch korporative Mitglieder anschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.4. Ehrenamtliche Mitwirkung und hauptamtliche Beschäftigung im und beim Jugendwerk der AWO sind unvereinbar mit der Mitgliedschaft und/ oder Mitarbeit in menschenfeindlichen Parteien und Organisationen. Unvereinbar mit der Mitgliedschaft im Jugendwerk ist somit auch das öffentliche Äußern von Sympathiebekundungen für menschenfeindliche Strukturen, Verbände sowie Parteien. Welche Organisationen als menschenfeindlich eingestuft werden, entscheidet die Bundesjugendwerkskonferenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Organisation und Aufbau</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Basis des Jugendwerkes ist die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vom Grundsatz her gliedert sich das Jugendwerk in Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesjugendwerke. Dachverband ist das Bundesjugendwerk.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.1 Orts- und Stadtjugendwerk</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in einer Gemeinde, einem Ortsteil einer Großgemeinde, in einem Stadtteil einer kreisangehörigen oder kreisfreien Stadt wohnenden Mitglieder bilden das Stadt- oder Ortsjugendwerk. Von den Mitgliedern des Stadt- oder Ortsjugendwerkes können Kinder- und Jugendgruppen und Jugendtreffs gebildet werden, die auch für Nichtmitglieder offen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.2 Kreisjugendwerk</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kreisjugendwerk wird durch die Ortsjugendwerke eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt gebildet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.3 Bezirksjugendwerk</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bezirksjugendwerk wird durch die Kreisjugendwerke seines Bereiches gebildet. Wo Kreisjugendwerke nicht bestehen, gehören die vorhandenen Ortsjugendwerke dem Bezirksjugendwerk an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.4 Landesjugendwerk</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesjugendwerk wird von den Bezirksjugendwerken eines Bundeslandes gebildet. Wo Bezirksjugendwerke nicht bestehen, gehören die vorhandenen Kreis- und ggf. Ortsjugendwerke dem Landesjugendwerk an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.5 Bundesjugendwerk</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesjugendwerk wird durch die Bezirks- und Landesjugendwerke, so-wie die Kreis-, Orts- und Stadtjugendwerke ohne Landes- oder Bezirksjugend-werke gebildet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.6 Direktmitglieder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es in einer Gemeinde, einer Stadt oder einem Kreis kein Jugendwerk, so können sich natürliche Personen der nächsthöheren zuständigen Jugendwerksgliederung anschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Aufbringung der Mittel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Bestreitung der Aufwendungen, die dem Jugendwerk durch die Erfüllung seiner Aufgaben entstehen, dienen insbesondere</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln und zweckgebundenen Zuschüssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zuwendungen der Arbeiterwohlfahrt,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>die Beiträge der Mitglieder des Jugendwerkes, Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Revisionsordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.1 Die Revisor*innen sind in ihrer Funktion unabhängig und an Weisungen nicht gebunden. Sie sind allein der Konferenzen gegenüber verantwortlich, die die Funktion einer Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsrechts erfüllt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.2 Die Revision wird von der Konferenz gewählt und bildet sich aus mindestens zwei natürlichen oder ehemaligen Mitgliedern des Jugendwerkes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sollte ein*e Revisor*in einem Vorstand einer Mitgliedsgliederung angehören, bedarf es zwei weiterer Revisor*innen, die nicht demselben Vorstand angehören.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sollten ausscheidende Vorstandsmitglieder in die Revision gehen, muss gewährleistet sein, dass mindestens zwei Revisor*innen nicht im letzten Vorstand waren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.3 Die Revisor*innen haben die Aufgabe, die Führung der Geschäfte, das Rechnungswesen, die ordnungsgemäße Verwendung von Geldern sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse zu überprüfen. Die Prüfung kann sich auch auf die Verwendung der Mittel und auf die Budgetierung beziehen. Die Aufgabe sollte mindestens einmal jährlich erfüllt werden. Bei ihrer Arbeit beziehen sich die Revisor*innen auf die Satzung, das Verbandsstatut sowie auf Beschlüsse von Organen. Die Revisor*innen können sich auf die Ergebnisse einer Wirtschaftsprüfung und die Berichte anderer Prüfinstanzen oder Aufsichtsorgane stützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.4 Die Revisor*innen haben die Aufgabe, die inhaltliche Arbeit des Vorstandes und der Geschäftsstelle auf Grundlage der Satzung, des Verbandsstatuts sowie der Werte des Jugendwerkes und der Beschlüsse von Organen zu überprüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.5 Den Revisor*innen ist Einsicht in die Bücher, Akten und Protokolle sowie jede Aufklärung und Nachweisung zu geben, welche für eine Prüfung benötigt werden. Die Revisor*innen haben das Recht zur Erstellung von Abschriften oder Kopien zum internen Gebrauch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.6 Das Ergebnis jeder Revision ist schriftlich festzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.7 Dem Geprüften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den getroffenen Prüffeststellungen zu geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.8 Die Revisor*innen können mit beratender Stimme an den Bundesjugendwerksausschüssen sowie an den Sitzungen des Vorstandes teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.9 Auf Anfrage des Vorstandes einer Mitgliedsgliederung kann die Prüfung dieser vorgenommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.10 Die Revision kann Mitgliedsgliederungen auf Einhaltung der Leitsätze und des Statutes prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Jugendwerk-Governance-Kodex</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.1 Die Grundsätze für die verantwortungsvolle Verbands- und Vereinsführung des Jugendwerks der AWO werden in einer verbindlichen Richtlinie, dem Jugendwerk-Governance-Kodex, festgelegt. Dieser enthält Maßnahmen zur Korruptionsvermeidung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.2 Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt den Jugendwerk-Governance-Kodex. Für weitere Veränderungen ist der Bundesjugendwerksausschuss zuständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Verbindlichkeit von Bundesbeschlüssen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz und des Bundesjugendwerksausschusses sind für die Mitgliedsgliederungen des Bundesjugendwerkes verbindlich. Die Satzungen der Mitgliedsgliederungen müssen eine Regelung dahingehend enthalten, dass die Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz und des Bundesjugendwerksausschusses zu bundespolitischen Aufgaben und zur Wahrung der Einheitlichkeit des Gesamtverbandes verbindlich für die Mitgliedsgliederungen sind.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Jugendwerk der AWO ist ein Kinder- und Jugendverband. Dazu gehören alle Kinder und Jugendliche, auch jünger als sieben Jahre alt. Aus diesem Grund wird die Untergrenze für die Mitgliedschaft gestrichen, um Kinder zwischen 0 und 7 Jahren künftig einzubeziehen und ihnen eine Mitgliedschaft zu ermöglichen. (1.1)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Bundesjugendwerk distanziert sich klar von Personen und Personengruppen, die eine Mitgliedschaft in menschenfeindlichen Parteien oder Organisationen haben. Dazu gehören auch öffentliche Sympathiebekundungen für menschenfeindliche Strukturen. Dies ist altersunabhängig und kann auch Kinder und Jugendliche betreffen, die jünger als 14 Jahre alt sind. (1.4)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren sollen Jugendtreffs und -gruppen vor Ort mit Anbindung an die Ortsjugendwerke nicht mehr eine Ordnung beschließen müssen, die sich insbesondere an der Mustersatzung orientieren müssen. Diese Hürde soll abgebaut werden, um Engagement vor Ort offener zu gestalten und zu stärken (2.1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Revisionsordnung soll zukünftig explizit erwähnt werden, dass Gelder zusätzlich auf ihre ordnungsgemäße Verwendung hin geprüft werden (4.3). Zudem sollen Revisorinnen an den Bundesjugendwerksausschüssen mit beratender Stimme beteiligt werden. (4.8)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ergänzend wird eine neue Regelung aufgenommen, die die Verbindlichkeit von Beschlüssen auf Bundesebene klarstellt. Ziel ist es, die Einheitlichkeit des Gesamtverbandes zu sichern und bundespolitische Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Hierzu wird festgelegt, dass die Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz sowie des Bundesjugendwerksausschusses für die Mitgliedsgliederungen verbindlich sind. Zugleich wird klargestellt, dass die Satzungen der Mitgliedsgliederungen eine entsprechende Regelung enthalten müssen, wonach Beschlüsse zu bundespolitischen Aufgaben und zur Wahrung der Einheitlichkeit des Gesamtverbandes verbindlich umzusetzen sind. (6.0)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ansonsten wurden an einigen Stellen redaktionelle Änderungen vorgenommen, um die bessere Lesbarkeit und einheitliche Formatierung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderungen werden in der beigefügten Synopse veranschaulicht.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/s1-satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-61074/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2Fs1-satzung-des-bundesjugendwerk-der-awo-e-v-61074%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Regelwerk: Alkohol auf Veranstaltungen des Bundesjugendwerks der AWO</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Regelwerk-Alkohol-auf-Veranstaltungen-des-Bundesjugendwerks-der-AWO-65187</link>
                        <author>LJW Bayern, BJW Rheinland</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Regelwerk-Alkohol-auf-Veranstaltungen-des-Bundesjugendwerks-der-AWO-65187</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen, dass auf den Bundesjugendwerksveranstaltungen ab sofort das Dokument “Regelwerk: Alkohol auf Veranstaltungen des Bundesjugendwerks der AWO” gilt. Das Regelwerk und ein Leitfaden sollen zu jeder Veranstaltung vom Bundesjugendwerk im Vorfeld verschickt und vor Ort ausgehangen werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>______________________________________________________________________________________</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Regelwerk: Alkohol auf Veranstaltungendes Bundesjugendwerks der AWO</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gültigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Werk ist vom Start bis zum Ende der Veranstaltung unabhängig von Zeit und Ort gültig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zugänglichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beim Bundestreffen und der Bundeskonferenz dürfen folgende Getränke nicht mitgebracht werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>alkoholische Getränke</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Getränke in Glasflaschen (wenn nicht anders von der veranstaltenden Gliederung festgelegt)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Getränke, die es vor Ort zu kaufen gibt (dies gilt unabhängig der Marke)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren dürfen auf diesen beiden Veranstaltungen Getränke nur von Menschen über 18 Jahren verkauft werden. Bei selbst angebotenen Getränken sind alle alkoholischen Getränke mindestens doppelt so teuer wie das teuerste nicht-alkoholische Getränk.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allen anderen Veranstaltungen sind die Regeln der entsprechenden Jugendherberge/ des Veranstaltungsorts zu beachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arten von Alkohol</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den Veranstaltungen vom Bundesjugendwerk dürfen ausschließlich alkoholische Getränke konsumiert werden, die in Deutschland für Menschen ab 16 Jahren erlaubt sind. Darunter fallen beispielsweise Bier, Sekt, Wein und Met.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zeit und Ort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alkoholische Getränke dürfen nur außerhalb des Programms (inklusive Abendprogramm) konsumiert werden. Ausnahmen dürfen durch die ausrichtende Gliederung festgelegt werden. Dafür gibt es von der ausrichtenden Gliederung festgelegte Orte, an denen konsumiert werden darf. Ebenfalls gibt es explizite Orte, an denen nicht konsumiert werden darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausschank auf dem Bundestreffen und der Bundeskonferenz werden vorab auf dem März-Ausschuss zeitlich begrenzt. Sie dürfen weder von der veranstaltenden Gliederung, der Bundesgeschäftsstelle, dem Bundesjugendwerk oder anderen Jugendwerkler:innen vor Ort verlängert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konsumfördernde Aktivitäten, wie beispielsweise Trinkspiele, sind nicht zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Konsequenzen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Veranstaltungen finden <strong>keine </strong>aktiven Kontrollen (Zimmer durchsuchen, etc.) statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den Verstoß gegen die Regeln folgen Konsequenzen. Diese werden innerhalb des Orga-Teams beraten und anschließend gegenüber der betroffenen Person ausgesprochen. Den Konsequenzen kann nicht widersprochen werden und werden sofort bzw. sobald die Person nüchtern ist, umgesetzt.<br>
Es müssen immer mindestens drei Personen an der Besprechung teilnehmen. Sobald eine Person vom Orga-Team betroffen ist, darf sie nicht an der Beratung teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt eine Möglichkeit zum anonymen Melden eines Regelverstoßes. Dafür soll ein digitaler Briefkasten zur Verfügung gestellt werden oder das Orga-Team wird direkt angesprochen. Die Personen bleiben immer anonym - sowohl die betroffene als auch die ansprechende Person.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mögliche Konsequenzen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verwarnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Entschuldigung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein weiterer Alkoholkonsum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine (weitere) Schicht am Ausschank</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausschluss aus der Veranstaltung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Evaluation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf jedem März-Ausschuss soll das Regelwerk mit allen Gliederungen kurz evaluiert und bei Bedarf angepasst werden.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Initiative für ein bundeseinheitliches Regelwerk zum Alkoholkonsum auf Bundesjugendwerksveranstaltungen entstand aus wiederkehrenden Beobachtungen und Erfahrungen auf vergangenen Bundesveranstaltungen. In der Vergangenheit kam es auf Bundesveranstaltungen zu Vorfällen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol notwendig machen. Alkohol, dieser auch nicht nur in Maßen, wurde Teil der Veranstaltungskultur, anstatt dass dies als Ausnahme behandelt wurde.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Da sich Bundesjugendwerksveranstaltungen an Personen von 7 - 30 Jahren richten, trägt der Verband auch eine Verantwortung für den Schutz und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Sie sollten nicht in ein Umfeld geraten, in dem Alkoholkonsum und evtl. Kontrollverlust zur Normalität werden. Ein Safer Space für Jugendwerker:innen jeden Alters erfordert, dass Alkohol, wenn, nur mit Bewusstsein und Kontrolle konsumiert wird. Dies gewährleistet, dass alle Teilnehmenden jederzeit ansprechbar sind, ihre Umgebung wahrnehmen und im Bedarfsfall unterstützend eingreifen können.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Des Weiteren liegt der Fokus bei Bundesveranstaltungen auf dem Austausch zwischen Gliederungen und Freund:innen, aber auch der Weiterbildung, politischen Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Spaß jeder einzelnen teilnehmenden Person. Ein geselliges Miteinander entsteht auch ohne Alkohol. So sollten wir fördern, dass sich alle wohlfühlen und die Grenzen Anderer respektiert werden. Der Alkoholkonsum sollte regulierter und als eine Ausnahme betrachtet werden im Verbandskontext, statt als Normalität nach dem Programm.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ziel des Regelwerks ist es, einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Alkohol zu fördern und diesen im Verband gegenüber allen Mitgliedern aktiv vorzuleben. Der Konsum von Alkohol soll dabei stets reflektiert, freiwillig und in einem angemessenen Rahmen stattfinden. Niemand soll durch Gruppendynamiken oder sozialen Druck zu Alkoholkonsum verleitet werden. Jede Person muss ihre eigenen Entscheidungen frei treffen können und diese müssen respektiert werden. Bundesveranstaltungen sollen ein sicherer und vertrauensvoller Ort für Jugendwerker:innen sein. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Regelwerk ist in Zusammenarbeit mehrerer Jugendwerker:innen aus unterschiedlichen Gliederungen entstanden. In den letzten zwei Jahren fanden auf allen Forenwochenenden und auf dem Bundestreffen ein Workshop zu diesem Thema statt. Außerdem wurden in digitalen und anonymen Umfragen sowie auf dem Ausschuss Menschen zu diesem Thema befragt. Dieses Regelwerk ist das Ergebnis vieler Diskussionen und den daraus entstandenen Kompromissen, um die verschiedenen Standpunkte zum Thema einzubinden und letztendlich den mehrheitlichen Konsens abzubilden.</strong></p></div></div><h2>PDF Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/buko2026/Regelwerk-Alkohol-auf-Veranstaltungen-des-Bundesjugendwerks-der-AWO-65187/embeddedpdf?file=%2Fbuko2026%2FRegelwerk-Alkohol-auf-Veranstaltungen-des-Bundesjugendwerks-der-AWO-65187%2Fviewpdf%3FsectionId%3D65"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 19:24:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11: Öffentlichkeitsarbeit im Jugendwerk stärken! </title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Offentlichkeitsarbeit-im-Jugendwerk-starken-32431</link>
                        <author>BJW Baden, BJW Weser-Ems, BJW Rheinland</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/Offentlichkeitsarbeit-im-Jugendwerk-starken-32431</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz soll beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll ein regelmäßiges Treffen geben für alle, die Öffentlichkeitsarbeit machen.<br>
Das Treffen kann digital sein. Es können Ehrenamtliche und Hauptamtliche teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Treffen sollen sich alle besser austauschen.<br>
Sie sollen ihre Arbeit miteinander planen und zusammenarbeiten.<br>
So wird das Jugendwerk insgesamt sichtbarer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zum Beispiel können gemeinsam entstehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beiträge für Social Media</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kampagnen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Druckmaterialien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem können die Teilnehmenden ihr Wissen miteinander teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür soll es eine Übersicht geben:<br>
Alle Social-Media-Kanäle der Jugendwerke sollen gesammelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll auch möglich sein, Vorlagen für Beiträge zu teilen.<br>
So sparen alle Zeit bei der Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über ein Konzept soll gemeinsam gesprochen werden.<br>
Zum Beispiel bei einem Treffen wie einem Forenwochenende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Organisation übernimmt der Bundesjugendwerksvorstand oder die Bundesjugendwerksgeschäftsstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem soll das Thema Öffentlichkeitsarbeit in den Ordner für die Vorstandschoachings kommen.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit soll der Austausch zwischen den Öffentlichkeitsbeauftragten (Ehrenamt und/oder Hauptamt) der Gliederungen gefördert werden. Denn gemeinsam ist unsere Öffentlichkeitsarbeit stärker.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kollaborationen und Zusammenarbeit sollen zwischen den Gliederungen und dem Bundesjugendwerk koordiniert werden, wodurch eine stärkere inhaltliche Sichtbarkeit geschaffen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dadurch soll die Möglichkeit geschaffen werden, gemeinsame Posting-Vorlagen zu teilen, um zeitliche Ressourcen effektiver zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Des Weiteren sollen eben alle einen Nutzen von der Zusammenarbeit haben, weswegen das Thema Öffentlichkeitsarbeit in den Ordner für mögliche Vorstandscoachingsthemen soll.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 16:21:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Aufwandsentschädigung für den Bundesvorstand</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/aufwandsentschadigung-fur-den-bundesvorstand-59240</link>
                        <author>Bundesjugendwerk der AWO e.V.</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/aufwandsentschadigung-fur-den-bundesvorstand-59240</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dass dem Bundesjugendwerksvorstand inklusive der Revision ein monatliches Budget von 1295€ für pauschale Aufwandsentschädigungen zur Verfügung steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Verwendung und Verteilung dieses Budgets entscheidet der Bundesjugendwerksvorstand.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den vergangen Jahren wurde als Aufwandsentschädigung für den Bundesjugendwerksvorstand inklusive der Revision ein Budget in Höhe von 1080,00€ beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund steigender Inflation wollen wir dieses Budget erhöhen. Zwischen 2022 und 2026 ist das Preisniveau in Deutschland um etwa 20 % gestiegen. Entsprechend schlagen wir eine Erhöhung von 19,9 % vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Budget muss nicht ausgeschöpft werden. Die pauschale Aufwandsentschädigung ist in der Satzung des Bundesjugendwerks unter §7 Bundesjugendwerksvorstand, Absatz 8 geregelt. Dort heißt es:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>“Die Mitglieder des Vorstands und der Revision haben Anspruch auf Erstattung ihrer im Zusammenhang mit der Vorstands- und Revisionstätigkeit entstehenden Auslagen. Darüber hinaus kann eine angemessene Vergütung im Sinne einer pauschalen Aufwandsentschädigung gewährt werden. Die Entscheidung über die Höhe der Aufwandsentschädigungen trifft die Bundesjugendwerkskonferenz.”</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 12:59:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Jugendwerk der Akademiker*innenwohlfahrt? - Strukturen stärken für mehr Teilhabe Auszubildender und junger Arbeiter*innen!</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/jugendwerk-der-akademiker-innenwohlfahrt-strukturen-starken-fur-meh-24322</link>
                        <author>Bezirksjugendwerk der AWO Hannover e.V.; Bezirksjugendwerk der AWO Rheinland</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/jugendwerk-der-akademiker-innenwohlfahrt-strukturen-starken-fur-meh-24322</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesjugendwerkskonferenz möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand des Bundesjugendwerks wird beauftragt, Strategien zu entwickeln, wie mehr Menschen in Ausbildung oder Arbeit einem Engagement im Jugendwerk nachgehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür sollen best-practice-Beispiele aus den Gliederungen abgefragt werden und ein Maßnahmenkatalog mit der Sensibilisierung für die Lage von Auszubildenden/jungen Arbeiter*innen erstellt werden, welcher ebenfalls mit Beispielen aus der Praxis den Gliederungen angereicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ergänzende Maßnahmen wären z.B. die Arbeiter*innen-Quote im Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt zum Schwerpunktthema eines Ausschusses zu machen oder sich auf dem Forenwochenende mit dem Thema auseinanderzusetzen.</p></div></div><h2>Begründung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jugendwerk begegnen sich nach Bauch-Empirie viele Akademiker*innen und Studierende. Sei es aus der Sozialen Arbeit, Lehramt oder aus weiteren akademischen Disziplinen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Ein Studium als Haupttätigkeit vereinfacht ein ehrenamtliches Engagement - aber ist das der Anspruch der Jugendwerke?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><h2>PDF Anhang</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 10:45:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3: Katharina Zejewski</title>
                        <link>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/katharina-zejewski-26247</link>
                        <author>Katharina Zejewski (BJW Westliches Westfalen)</author>
                        <guid>https://antrag.bundesjugendwerk.de/buko2026/katharina-zejewski-26247</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/buko2026/katharina-zejewski-26247/viewimage?sectionId=68" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>30</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Heimatgliederung:</dt><dd>Bezirksjugendwerk Westliches Westfalen</dd><dt>Im Jugendwerk seit:</dt><dd>2012</dd><dt>Für dieses Amt möchte ich kandidieren:</dt><dd>Revision</dd></dl><h2>Was ist dein Liebslingsessen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nudelsuppen :)</p></div></div><h2>Wenn du ein Tier wärst, welches und wieso?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Katze!</p></div></div><h2> Was machst du, wenn du nicht im Jugendwerk aktiv bist?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meinem Schrebergarten buddeln.</p></div></div><h2>Welche Erfahrungen aus der Verbandsarbeit bringst du mit? (Vorstand, Gremien, AK/AG, Forenwochenende</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Jahre Vorstandsarbeit auf Kreis- Bezirks- und nun auch vier Jahre<br>
Bundesebene. Ich habe auch schon vier Jahre Revisionserfahrung auf Kreisebene.</p></div></div><h2>Warum möchtest du in den Bundesvorstand oder die Bundesrevision?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere für die Bundesrevision, um die ordnungsgemäße Verwendung von Geldern sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse unseres Bundesverbandes zuverlässig zu prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei ist mir ein Augenmerk auf die Transparenz der Arbeitsweise ebenso wichtig wie die Begleitung der inhaltlichen Arbeit des Bundesvorstands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem bringe ich viel Erfahrung in der Prüfung von Satzungen mit und möchte den neuen Bundesvorstand gerne in beratender Rolle unterstützen.</p></div></div><h2>Möchtest du einen inhaltlichen Schwerpunkt in deinem Amt setzen? Welchen?</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf <span class="underline">konstruktive</span> Prüfung und Beratung des Vorstandes.</p></div></div><h2>Freier Text</h2><h2>Vorstellungsvideo (freiwillig)</h2><div class="videoHolder"><div class="videoSizer"></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 16:54:20 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>