| Veranstaltung: | Bundesjugendwerkskonferenz 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 7.c. Weitere Anträge |
| Antragsteller*in: | BJW Westliches Westfalen |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 04.04.2026, 23:37 |
A14: Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA beenden – auch im digitalen Raum
Antragstext in einfacher Sprache
Begründung in einfacher Sprache
Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA ist ein strukturelles gesellschaftliches
Problem.
Digitale Entwicklungen verstärken bestehende Formen von Gewalt und machen
deutlich, dass aktuelle Schutzmechanismen nicht ausreichen.
Gleichzeitig zeigen gesellschaftliche Reaktionen auf solche Fälle, dass es
weiterhin an Sensibilität und Solidarität mit Betroffenen fehlt. So gehen
beispielsweise nach Berichterstattungen über digitale Gewalt gegen FLINTA
Internet-Suchanfragen hoch, die explizit nach Bildern suchen, über die berichtet
wird. Nach genau den Bildern also, die Teil der Gewalt sind. Außerdem erhalten
Betroffene Drohungen von Männern, um sie und andere abzuschrecken über ihre
Gewalterfahrungen zu sprechen.
Ein wirksamer Schutz erfordert daher sowohl klare gesetzliche Regelungen als
auch ein gesellschaftliches Umdenken. Wir brauchen Solidarisierung mit den
Betroffenen auf allen Ebenen.
Als Jugendwerk der AWO sehen wir uns in der Verantwortung, diese Zusammenhänge
sichtbar zu machen und uns aktiv für eine gerechtere und gewaltfreie
Gesellschaft einzusetzen.
*Das Sternchen weist darauf hin, dass hinter der Kategorie Mädchen* vielfältige
Identitäten stehen.

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