| Veranstaltung: | Bundesjugendwerkskonferenz 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 7.c. Weitere Anträge |
| Antragsteller*in: | Bundesjugendwerk der AWO e.V. |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 04.04.2026, 22:58 |
A7: Solidaritätsbeiträge aussetzen und sinnvoll nutzen
Antragstext in einfacher Sprache
Begründung in einfacher Sprache
Seit 2016 zahlen alle Gliederungen im Bundesjugendwerk zusätzlich zu ihrem
Mitgliedsbeitrag einen sogenannten Solidaritätsbeitrag. Dieser beträgt
mindestens 10 Euro im Jahr (man kann freiwillig auch mehr zahlen).
Das Geld sollte Gliederungen helfen, die ihren Mitgliedsbeitrag nicht
vollständig zahlen können. Dieser Fall ist bisher jedoch nicht eingetreten.
Deshalb wurde das Geld aus den Solidaritätsbeiträgen nicht genutzt und hat sich
über die Jahre beim Bundesjugendwerk angesammelt. Aktuell beläuft sich die
Gesamthöhe der Solidaritätsbeiträge auf 3.952,38 Euro (Stand Ende 2025).
Im Bundesjugendwerk beschäftigt uns die Frage, was wir mit dem Geld machen,
schon eine Weile. Seit 10 Jahren wächst dieser Topf zwar langsam aber stetig an.
Da es langfristig immer mehr wird, brauchen wir eine Lösung. Da das Geld an
seinen Zweck gebunden ist, kann das Bundesjugendwerk es nicht alleine
umverteilen.
Das angesammelte Geld soll jetzt an alle Gliederungen zurückgegeben werden – in
Form eines einmalig niedrigeren Mitgliedsbeitrags im Jahr 2027.

Kommentare